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Unterrichteinheit Smartphones im Arbeitsleben

Smartphone – Freiheit oder Belastung? Eine neue Unterrichtseinheit der Hans Böckler Stiftung thematisiert die potenziellen Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit im Beruf, diskutiert arbeitsrechtliche Aspekte und fragt im Rollenspiel nach betrieblichen Regelungsmöglichkeiten.

06.06.2014

Smartphones gehören heutzutage für viele Jugendliche zur Standardausstattung. Ständig erreichbar sein – in der Freizeit vielleicht noch praktisch und cool. Aber wie sieht es später im Job aus?

Die ständige Erreichbarkeit und die Möglichkeit, bestimmte berufliche Tätigkeiten dank der modernen Kommunikationsmedien überall auszuüben, sind längst Wirklichkeit in der Arbeitswelt: Schnell mal abends die beruflichen E-Mails zu checken, im Notfall für den Vorgesetzten mobil erreichbar zu sein oder mal ein dienstliches Gespräch zu führen, ist für viele Beschäftigte der Normalfall. Immer mehr Unternehmen nutzen darüber hinaus Social Media, Blogs, Clouds usw. für die interne Kommunikation und ermöglichen so, überall und zu jeder Zeit arbeiten zu können. Viele Tätigkeiten lassen sich nun außerhalb der Arbeitszeiten oder des Büros und ohne die Kolleginnen und Kollegen erledigen.

Was von vielen Beschäftigten als neue Freiheit und Flexibilität begriffen wird, weil sich zum Beispiel Arbeit, Familie und Freizeit besser vereinbaren lassen, empfinden andere als Belastung, weil sie die ständige Erreichbarkeit als Stress erleben und sich Arbeits- und private Zeit immer mehr vermischen. Arbeit und Privatleben „fließen“ auf diese Weise ineinander.

Die Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe II steht im Infokasten zum Download zur Verfügung.

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