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Kinder drehen mit Lego einen Film über Flucht

Nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims hat eine Grundschulklasse einen animierten Kurzfilm über ihre Erlebnisse gedreht. Die Flucht des syrischen Jungen Selim aus dem Kriegsgebiet und sein Ankommen in Deutschland haben sie mit Lego nachgestellt.

23.10.2017

Die Klasse 4a der Hans-Thoma-Grundschule Rheinfelden hat mit Lego einen animierten Kurzfilm über einen syrischen geflüchteten Jungen gedreht. „Selim“ erzählt die Geschichtes des gleichnamigen Jungen, der sein zerstörtes Heimatland verlassen und in einem kleinen Boot über das Meer fahren muss. Die Flucht ist hart, beschwerlich und gefährlich. In Deutschland angekommen warten die nächsten Hürden: Abneigung und Fremdenfeindlichkeit. Andere Kinder helfen ihm schließlich beim Ankommen im fremden Land. 

Der animierte Lego-Film ist aus einem Schulprojekt entstanden, bei dem sich Kinder des Flüchtlingsheims Rheinfelden und der Klasse 4a austauschten. Gemeinsam mit dem Klassenlehrer Sebastian Heinricht und dem Freiburger Filmemacher Simon Schneckenburger kam die Idee auf, aus ihren Eindrücken und Emotionen einen Kurzfilm zu produzieren. Die Schülerinnen und Schüler überlegten sich daraufhin die Geschichte Selims und stellten die Szenen mit Lego-Figuren in selbstgebauten Sets nach. In Rheinfelden wurde „Selim“ sogar im Kino gezeigt.

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