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Berlitz DeutschlandGEW fordert sechs Prozent mehr Lohn

Bei den Tarifverhandlungen mit Berlitz Deutschland wird die GEW sechs Prozent mehr Gehalt für alle Festangestellten fordern. Zudem erwartet sie, dass freien Beschäftigten bei einer Festanstellung die Zeit als Honorarlehrkraft angerechnet werde.

12.09.2019

Die GEW-Tarifkommission für die Berlitz Deutschland GmbH hat am 11. September die Tarifforderung für die am 13. November 2019  beginnenden Tarifverhandlungen beschlossen. Aus Sicht der GEW sollen die Gehälter der festangestellten Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie der Lehrkräfte tabellenwirksam um sechs Prozent erhöht werden.

Berlitz steht nach wie vor solide da – auch wenn die Situation nicht mehr mit den „Boomjahren“ 2016/17 vergleichbar ist. Aus Sicht der GEW-Tarifkommission ist es an der Zeit, die Beschäftigten an einer immer noch guten wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben zu lassen. Schließlich sind es die Beschäftigten, die mit ihrer täglichen Arbeit bei Berlitz den Grundstein dafür legen.

In den Verhandlungen sollen zwei Aspekte benannt werden: erstens die Vereinbarung, jährlich fünf freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsvertrag anzubieten, und zweitens die Klärung, wer und was sich hinter dem Begriff „Bürokräfte“ verberge.

Die erste Verhandlungsrunde findet am 13. November 2019 in Frankfurt am Main statt.

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