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Broschüre "Gewalt und Geschlecht in der Schule"

Während das Thema „Gewalt in der Schule" in den letzten Jahren breit diskutiert wurde, fehlt eine systematische Betrachtung von Gewalt und Geschlecht in diesem Zusammenhang bisher weitgehend. Eine neue Studie der Max-Traeger-Stiftung nimmt sich dieses Aspektes an.

11.10.2010

Aus dem Umstand, dass Jungen weitaus häufiger durch körperliche Formen von Gewalt an der Schule als Täter und Opfer auffällig werden, wird leicht die Formel „Schulgewalt ist Jungengewalt“ abgeleitet.

Bedienen sich Schülerinnen bestimmter Formen von Gewalt, wird dies gerade bei körperlicher Gewalt als besonders erklärungsbedürftig betrachtet. Unser Blick ist häufig einseitig ausgerichtet auf alles, was in die Kategorien „typisch Mädchen“ und „typisch Jungen“ passt.

Die neue Studie der Max-Traeger-Stiftung beschäftigt sich eingehend mit unterschiedlichen Aspekten von Gewalt und Geschlecht in der Schule. Neben der inhaltlichen und begrifflichen Klärung der Frage, was unter Gewalt an der Schule zu verstehen ist, gewährt sie Einblicke in die Schulgewaltforschung und stellt theoretische Perspektiven auf Gewalt und Geschlecht dar.

Im Praxisteil geht es dann um geschlechtsbewusste Gewaltprävention. Methodenbeispiele und Reflexionsanregungen bieten Hilfestellungen für die tägliche Arbeit an der Schule.

Die Studie steht im Infokasten rechts zum Download bereit.

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