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Tarifeinigung über künftige Betriebsrätestruktur

01.02.2016

Die Tarifparteien bei FRÖBEL haben sich auf einen Kompromiss verständigt. Dieser sieht für die Zukunft drei Bereichsbetriebsräte in den Regionen Nord, West und Südost vor, die einen Gesamtbetriebsrat bilden.

Bis zu den nächsten Betriebsratswahlen im März 2018 können die vorhandenen Betriebsräte weiterarbeiten. Der Kompromiss gibt den Beschäftigten Sicherheit, dass nach der Unternehmensumstrukturierung eine starke betriebliche Interessenvertretung erhalten bleibt.

Die Positionen lagen bis zum Schluss weit auseinander: Die FRÖBEL-Geschäftsführung beharrte darauf, dass es in Zukunft nur noch einen unternehmenseinheitlichen Betriebsrat geben sollte, die Mitglieder der GEW-Tarifkommission wollten die vorhandene Struktur auch über das Jahr 2018 hinaus fortsetzen.

GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke bewertete den Kompromiss als gute Lösung: „Durch die regionale Struktur stellen wir sicher, dass die Betriebsräte näher bei den Beschäftigten sind und nicht alle Entscheidungen zentral in Berlin gefällt werden, wie das bei einem unternehmenseinheitlichen Betriebsrat der Fall gewesen wäre.“

Die GEW-Tarifkommission hat einstimmig für die Tarifeinigung votiert. Jetzt müssen noch der Aufsichtsrat von FRÖBEL und der Geschäftsführende Vorstand der GEW zustimmen.

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