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Fridays for FuturePublic Climate School 25. bis 29. November – GEW ruft zur Unterstützung auf

Im Rahmen der globalen klimapolitischen Bewegung „Fridays for Future“ hat sich nun auch eine Initiative „Students for Future“ gebildet. Die GEW unterstützt die Initiative und bittet ihre Mitglieder, für die Aktionen einzutreten.

05.11.2019

Für den 29. November plant die weltweite Klimabewegung „Fridays for Future“ den nächsten, nunmehr vierten weltweiten Klimastreik. Die „Students for Future Germany“ nehmen das zum Anlass, für die Woche vom 25. bis 29. November zu einer „Public Climate School“ aufzurufen. Studierende sollen sich in diesem Zusammenhang an einer „Klimastreikwoche“ beteiligen. Den Streikaufruf teilt die GEW nicht, appelliert aber an ihre Mitglieder, sich während der Woche aktiv in die „Public Climate School“ einzubringen. Das hat der Geschäftsführende Vorstand der GEW beschlossen.

Ziel der „Public Climate School“ ist, die Klimafrage in die Hörsäle an den Hochschulen zu tragen. Die klimapolitischen Maßnahmen der Bundesregierung hat auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) als unzureichend kritisiert. Darüber hinaus hat der DGB angemahnt, bei den Klimaschutzmaßnahmen auch die Verteilungsgerechtigkeit zu beachten. Ziel der „Public Climate School“ ist daher zum einen eine wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit den geplanten Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels. Darüber hinaus geht es aus Sicht der GEW um die Eckpunkte einer „nachhaltigen Hochschule“. Ist „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ in den Curricula verankert? Welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit in der Hochschulforschung? Und ist die Institution Hochschule selbst nachhaltig aufgestellt und auf dem Weg zur CO2- und Klimaneutralität?

„In einer Zeit, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit von einem Maulkorb bedroht sind und der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, wissenschaftlichen Erkenntnissen ‚alternative Fakten‘ entgegensetzt, sind die Hochschulen aufgefordert, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen. Ich wünsche mir, dass sich nicht nur Studierende, sondern auch Dozentinnen und Dozenten sowie Forscherinnen und Forscher aktiv an der ‚Public Climate School‘ beteiligen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten in ihren Lehrveranstaltungen und darüber hinaus Informations- und Diskussionsangebote machen“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung.

Weitere Informationen und Ansprechpartnerinnen und -partner vor Ort sind über die Hochschulgruppen der „Students for Future“ zu erreichen.

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