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Keine Einigung ohne Lösung für Berlin

Am heutigen 17. Streiktag der angestellten Berliner Lehrkräfte beteiligten sich erneut über 2.500 Lehrerinnen und Lehrer. Unterstützung bekamen sie von Andreas Gehrke, der im Geschäftsführenden Bundesvorstand der GEW für Tarif- und Beamtenpolitik zuständig ist.

05.12.2013

Gehrke dankte den Berliner Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement. „Ohne eure massiven Streiks wären die neuen Gespräche mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wohl niemals zustande gekommen“, betonte er. Zugleich verwies der Tarifexperte auf Aktivitäten der GEW in Sachsen, Baden-Württemberg, NRW, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern, die zeigten, dass bundesweit ein Handlungsdruck bestehe.

Inzwischen signalisiert selbst die TdL ein Umdenken und erklärt sich bereit, Verhandlungen über die tarifvertragliche Eingruppierung von Lehrkräften zu führen. Dem müssten nun Taten folgen, appellierte der Verhandlungsführer der GEW an die Länder-Arbeitgeber.

Spaltungsversuche werden nicht gelingen

Allen Spaltungsversuchen erteilte Gehrke eine Absage: „Wer glaubt, einen Keil zwischen Basis und GEW-Führung oder zwischen GEW Berlin und GEW Bund treiben zu können, dem sage ich klar: Das wird nicht gelingen!“ Auch an den Senat von Berlin gerichtet fand er deutliche Worte: „Wir sind am Beginn eines vermutlich sehr langen Weges und natürlich ist klar, dass es keine Regelung ohne eine Lösung für Berlin geben kann.“

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