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BuchtippGleichstellungsorientierte Männerpolitik unter Legitimationsdruck

Mara Kastein hat in ihrer Dissertation gleichstellungsorientierte Männerpolitik analysiert und fragt, wie diese sich innerhalb des umkämpften geschlechterpolitischen Terrains formiert.

28.03.2019

Gleichstellungsorientierte Männerpolitik – was auf den ersten Blick als Paradox erscheint, wird seit einigen Jahren von verschiedenen Organisationen im deutschsprachigen Raum versucht. Diese wenden sich gegen antifeministische Stimmen, die oftmals mediale Diskurse dominieren. Die Autorin Mara Kastein untersucht aus wissenssoziologisch-diskursanalytischer Perspektive gleichstellungsorientierte Männerpolitik und fragt, wie diese sich innerhalb des umkämpften geschlechterpolitischen Terrains formiert.

Kastein studierte Kulturanthropologie, Religionswissenschaft und Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität Göttingen und der Université de Lorraine in Metz. Ihre Dissertation, die dieser Publikation zugrundeliegt, schrieb sie im Fach Soziologie und reichte sie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein.

Mara Kastein, „Gleichstellungsorientierte Männerpolitik unter Legitimationsdruck: Eine wissenssoziologische Diskursanalyse in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, 2019, 32 Euro. 

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