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Inklusion in NRW: notwendige Kurskorrektur oder Rolle rückwärts?

Eine Veranstaltung der GEW NRW im Rahmen der didacta 2019

NRW hat ein neues Inklusionskonzept: Für inklusiv unterrichtende Schulen werden Anforderungen definiert und Aufnahmezahlen festgelegt, Gymnasien erhalten eine Sonderrolle, Förderschulen sollen als Wahlmöglichkeit für Eltern erhalten bleiben. Das sei keine Zukunftsperspektive, bemängeln die Lehrerverbände.

Das Land beharrt darauf, dass Inklusion ohne Qualitätsstandards nicht denkbar ist, und will die Lehrkräfte mit den Maßnahmen wirksam entlasten. Bis 2024/25 sollen knapp 10.000 zusätzliche Stellen zur Unterstützung des Gemeinsamen Lernens in der Sekundarstufe I geschaffen werden. Macht das neue Konzept Sinn? Ist es die konsequente Reaktion auf eine fehlgeschlagene schulische Inklusion?

Es diskutieren:

  • Ralph Fleischhauer, Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Abteilungsleiter 5 (Allgemeinbildende Schulen, Inklusion)

  • Prof.‘in Dr. Kerstin Merz-Atalik, Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung/Inklusion, PH Ludwigsburg

  • Dorothea Schäfer, Vorsitzende der GEW NRW

Eine Veranstaltung der GEW NRW

didacta 2019 in der Kölnmesse
Forum Bildung, Halle 7 E041/D040

Termin
23.02.2019, 13:30 - 14:30 Uhr
Veranstaltungsort
didacta 2019 - Kölnmesse
Messeplatz 1
50679 Köln
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