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Studium & Job

Jobben neben dem Studium – das ist für die meisten Studierenden Realität. Die GEW bietet Unterstützung durch Ratgeber, Informationen und politische Initiativen für gute Arbeitsbedingungen.

Der neue Mindestlohn – was ändert sich für Hochschulen und Studierende?

Seit dem 1. Januar 2015 gibt es in Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn. Derzeit beläuft er sich auf 8,84 Euro. Zum 1. Januar 2019 wird der Mindestlohn auf 9,19 angehoben, zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro. Aus diesem Anlass hat die GEW ihren Infoflyer Mindestlohn an Hochschulen aktualisiert. Welche Auswirkungen hat das Mindestlohngesetz auf die Hochschulen? Gilt der Mindestlohn für studentische Hilfskräfte? Was ist mit Lehrbeauftragten? Was ist künftig bei Praktika zu beachten? Und was kann ich tun, wenn der Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlt?

Der Flyer ist bis 9 Stück zu beziehen über die GEW, ab 10 Stück richten Sie Ihre Bestellung bitte an den GEW-Shop.

Ratgeber studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

Dem wachsenden Stellenwert der so genannten Hilfskräfte für die Hochschulen steht leider keine steigende Anerkennung ihrer Arbeit gegenüber. Dennoch: Auch Hilfskräfte sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte haben. Die GEW vertritt die Interessen der studentischen Beschäftigten und unterstützt ihre Forderungen nach einem bundesweit gültigen Tarifvertrag – wie es ihn im Land Berlin bereits seit 1980 gibt. Mit dem Ratgeber Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an Hochschulen helfen wir allen studentischen Beschäftigten und wissenschaftlichen Hilfskräften, ihre Rechte kennenzulernen und durchzusetzen. Der Ratgeber wurde jetzt vollständig überarbeitet, u. a. wurde die neue Rechtslage nach dem novellierten Wissenschaftszeitvertragsgesetz eingearbeitet.

Der Ratgeber ist bis 9 Stück zu beziehen über die GEW, ab 10 Stück richten Sie Ihre Bestellung bitte an den GEW-Shop.

Jobben im Studium: Gut informiert mit dem GEW-Ratgeber

Fast zwei Drittel der Studierenden gehen neben Vorlesungen und Seminaren einer Erwerbstätigkeit nach. Die Mehrheit von ihnen ist auf den Job angewiesen, um den Lebensunterhalt und Ausbildungskosten zu finanzieren.
Angesichts der Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt nutzen Arbeitgeber_innen oftmals die Abhängigkeit vieler Studierender von den Einnahmen aus eigener Erwerbstätigkeit aus. Studentische Beschäftigte werden gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen häufig benachteiligt. So ist vielen nicht einmal bekannt, dass sie weitgehende Arbeitnehmerrechte haben – zum Beispiel einen Anspruch auf bezahlten Urlaub sowie auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Studierende am Anfang ihres Berufslebens finden sich im Dschungel des Arbeitsrechts oft nicht zurecht und verzichten deshalb auf Leistungen, die ihnen zustehen.
Für die GEW ist das Grund genug, Studierenden praktische Hilfen und Informationen zu liefern. Der Ratgeber Jobben im Studium bietet die wichtigsten Informationen für Studierende, die einen Job ausüben.

Der Ratgeber ist bis 9 Stück zu beziehen über die GEW, ab 10 Stück richten Sie Ihre Bestellung bitte an den GEW-Shop.

Praktika – kein rechtsfreier Raum

Viele Studierende machen vor, während oder nach ihrem Studium Praktika, um den betrieblichen Alltag kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln – oder einfach deshalb, weil es von künftigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern erwartet wird. Auch wenn Praktikantinnen und Praktikanten keine normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind, sind sie nicht rechtlos. Nicht zuletzt auf Druck der Gewerkschaften haben inzwischen viele Praktikantinnen und Praktikanten einen Anspruch auf den Mindestlohn. Wen dies konkret betrifft, darüber informiert der Flyer Mindestlohn an Hochschulen. Einen Leitfaden für faire Praktika haben die Gewerkschaftsjugenden erarbeitet. Dieser Leitfaden sowie viele Informationen rund um die Rechte und Pflichten von Praktikantinnen und Praktikanten sind bei der DGB-Jugend zu finden.