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GEW: „Wir haben mehr verdient – Arbeitgeber sollen verbessertes Angebot vorlegen“

Bildungsgewerkschaft zu Verhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst

25.09.2015

Frankfurt a.M. - Die Verhandlungen in der Tarifauseinandersetzung im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) werden am 28. und 29. September in Hannover fortgesetzt. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag in Frankfurt a.M. mit. An diesen Tagen werde es lokale Aktivitäten geben, kündigte die GEW an. Vor Ort solle noch einmal auf das Anliegen der Beschäftigten aufmerksam gemacht werden, die eine deutliche Aufwertung des gesamten SuE-Berufsfeldes verlangen.

"Die Arbeitgeber erkennen in ihren Verlautbarungen zwar an, dass die Anforderungen in einigen Berufen des Sozial- und Erziehungsdienstes gestiegen seien. Sie haben es bisher aber strikt abgelehnt, das gesamte Berufsfeld spürbar aufzuwerten und alle Beschäftigten deutlich besser zu bezahlen. Die Kolleginnen und Kollegen haben jedoch mehr verdient. Sie erwarten, dass die Arbeitgeber in den Verhandlungen ein verbessertes Angebot vorlegen", sagte Andreas Gehrke, für Tarifpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied. "Die Arbeitgeber haben die Chance, mit einem guten Angebot weitere Streiks abzuwenden." 

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