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Finanzierung

Die Weiterbildung in Deutschland ist chronisch unterfinanziert. Die GEW appelliert daher an die Länder, ein Prozent ihrer Bildungshaushalte für Erwachsenenbildung aufzuwenden. Der Bildungsforscher Roman Jaich fordert mehr qualifiziertes Personal für eine Ausweitung des Bildungsangebots und bessere Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Lebenslanges Lernen bedeutet ihm zufolge nicht nur eine Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Vielmehr geht es um eine allgemeine, kulturelle und politische Weiterbildung.

Aktuelles

Förderung der Weiterbildung wird unumgänglich

02.03.2017

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert: Das Arbeitskräfteangebot wird in den kommenden Jahren auch bei hoher Zuwanderung sinken. Auch die Anforderungen an Qualifikationen könnten steigen.

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Bundesweiterbildungsgesetz für mehr Förderung nötig

03.02.2017

Trotz Programmen von Bund und Ländern bleibt die Zahl der Geförderten in der Weiterbildung gering: Setzt man die Summe aller Geförderten ins Verhältnis zur Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 64 Jahren, ergibt sich ein Anteil von unter drei Prozent.

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BA-Haushalt 2017: mehr Geld für Weiterbildung

10.01.2017

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit hat den Haushalt 2017 beschlossen: Die Mittel zur Förderung der beruflichen Weiterbildung steigen um 390 Millionen Euro, die Mittel für die berufliche Teilhabe von Rehabilitanden um 120 Million.

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Mindestlohn Weiterbildung: Erhöhung auf 18,60 Euro in drei Jahren gefordert

31.10.2016

Die GEW-Tarifkommission Weiterbildung fordert in den Tarifverhandlungen für PädagogInnen im Bereich SGB II und III eine Erhöhung des Stundenlohns von 14,60 Euro auf zunächst 16,10 Euro, dann auf 17,40 Euro und letztlich auf 18,60 Euro.

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Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung in Kraft

02.09.2016

Die berufsbezogene Sprachförderung wird künftig nur aus Bundesmitteln finanziert und somit ein Regelinstrument für die Integration in den Arbeitsmarkt. Die GEW begrüßt dies, fordert jedoch zugleich ein „Gesamtprogramm Sprachfinanzierung“.

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Mehr Bildungsberatungsstellen nötig

03.03.2016

Die GEW verlangt mehr umfassende und institutionell abgesicherte Bildungsberatungsangebote. Würden die Länder pro 100.000 EinwohnerInnen eine Beratungsstelle mit je fünf Beschäftigten einrichten, würde dies 178 Millionen Euro kosten.

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