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Vorstellung der Studie von Tim Engartner zur Ökonomisierung schulischer Bildung

Die Ökonomisierung des Schulwesens reicht vom Sponsoring des Schulfests durch die örtliche Sparkasse über die Entsendung von Unternehmensvertreterinnen und -vertretern in den Unterricht bis zum Angebot kostenfreier Lehrerfort- und -weiterbildungen durch unternehmensnahe Stiftungen. Beinahe ebenso vielfältig wie die Erscheinungsformen der „Verbetriebswirtschaftlichung“ der einst als pädagogischer „Schonraum“ gedeuteten Bildungsinstitution Schule sind deren Ursachen. Die Expansion von Berufsinformationsveranstaltungen, Bewerbertrainings und „Karrierecoachings der Berufsorientierung zeigt, wie weitreichend ökonomische Begründungs-, Entscheidungs- und Handlungslogiken inzwischen in der schulischen Bildung angelangt sind. 

Tim Engartner, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Direktor der Goethe Lehrerakademie (GLA), stellt seine neue Studie zur Ökonomisierung schulischer Bildung vor. Diese wurde im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt.

Zur Vorstellung gibt es ein Panel, an dem neben Engartner auch GEW-Schulexpertin Ilka Hoffmann und der „FAZ“-Journalist Jürgen Kaube teilnehmen werden. Die Veranstaltung wird als Videostream organisiert und am 3. Juni in den Räumen der GEW in Frankfurt am Main aufgezeichnet. 

Termin
03.06.2020
Veranstaltungsort


Videostream
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