GEW - Die Bildungsgewerkschaft
Du bist hier:

Aufklären und Haltung zeigen!

30. Deutsch-Israelisches Gewerkschaftsseminar 2021 in Berlin

Wie kann es gelingen, jungen Menschen das Thema Holocaust nahezubringen? Darum geht es bei dem deutsch-israelischen Gewerkschaftsseminar vom 2. bis 6. August 2021 in Berlin.

Seit fünf Jahrzehnten organisieren die GEW und ihre israelische Partnergewerkschaft Histadrut HaMorim gemeinsam Seminare zur Konfrontation mit der Shoa im Unterricht und in der Jugendarbeit. Die Ausgangslage im Umgang mit dem Holocaust ist in Deutschland und Israel grundverschieden. Umso wichtiger ist es, den Anderen zu verstehen und zu akzeptieren. Im Zentrum steht die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Holocaust und damit verbunden die Erziehung zur Toleranz sowie aktuelle bildungs- und gesellschaftspolitische Themen. Das Seminar wird gemeinsam mit der israelischen Lehrergewerkschaft Histadrut HaMorim und der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt.

Zielgruppe sind GEW-Mitglieder, die pädagogisch tätig sind. Das Programm lebt vom aktiven Mitmachen, vom Lernen- und Sich-Einlassen-Wollen der jeweils etwa fünfzehn KollegInnen aus Israel und Deutschland. Die TeilnehmerInnen verpflichten sich, an zwei aufeinander folgenden Seminaren mitzuwirken, die im zweijährigen Rhythmus alternierend in Israel und Deutschland stattfinden. Erwartet wird die Bereitschaft, eigene Beiträge aus der pädagogischen Praxis vorzubereiten, sei es zur lokalen Spurensuche zum November-Pogrom, zur Geschichte der eigenen Schule, sei es über Kunst, Musik, Poesie oder die Begegnung mit Zeitzeugen, bis hin zu eigenen Recherchen zu jüdischem Leben und der Arbeit in Gedenkstätten und auf Friedhöfen oder dem Mitmachen in Theater- und Ausstellungsprojekten.

Willkommen sind Lehrkräfte aller Unterrichtsfächer, aber auch HochschullehrerInnen und StudentInnen, sowie KollegInnen aus der Lehrerbildung, aus sozialpädagogischen Berufen und der Fort- und Weiterbildung. Die gemeinsame Leitung des Seminars liegt bei Avraham Rocheli für die Histadrut HaMorim und Franz Dwertmann für die GEW. Während der Plenumssitzungen steht eine professionelle deutsch-hebräische Übersetzung zur Verfügung. Die Arbeitsgruppen werden teilweise auch in englischer Sprache stattfinden.

Das Programm wird von der GEW bezuschusst. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro. Für die Teilnahme an der Studienreise und dem Seminar in Israel 2023 sind ca. 700 Euro einzuplanen. Die Zahl der TeilnehmerInnen aus Deutschland ist auf 15 Personen begrenzt. Die Anmeldung erfolgt online. Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2021.

.

Beginn
02.08.2021
Ende
06.08.2021
Veranstaltungsort
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Teilnahmebeitrag
120,00 Euro
Anmeldeschluss
15.01.2021
Kalendereintrag herunterladen (ICS)Anmelden
 Routenplaner
Ansprechpartner_innen
Carmen Ludwig
Referentin Internationales
Reifenberger Straße 21
60489 Frankfurt am Main
069/78973-329
Franz Dwertmann
Seminarleitung Deutsch-Israelisches Begegnungsseminar
0421/7903859