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7. Baustelle Inklusion: Think big, act small!

Von der Kunst, die Mikroprozesse pädagogischer Praxis inklusiv zu gestalten

Seit Herbst 2016 liegen vier Praxisbücher zur Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung vor. Sie zeigen "Inklusion in der Kitapraxis" in den vier Handlungsfeldern Lernumgebung, Interaktion mit Kindern, Zusammenarbeit mit Eltern und Zusammenarbeit im Team. Sie enthalten Praxisbeispiele und Prozessberichte, die veranschaulichen, wie Kolleginnen und Kollegen in Kitas bundesweit den Ansatz in praktisches Handeln überführen. Wie genau geschieht dies? Wie zeigt sich das "Große" der Inklusion in den kleinen konkreten Entscheidungen und Vorgehensweisen pädagogischer Fachkräfte? Welche didaktischen Prinzipien sind dabei hilfreich, welche Methoden eignen sich?

Das WIE der Gestaltung pädagogischer Prozesse ist Thema auf der 7. Baustelle Inklusion. Es ist häufig eher unterbelichtet, größere Aufmerksamkeit gilt Leitbildern, Zielen und Qualitätsansprüchen. Zu deren Umsetzung werden häufig pädagogische Intuition oder "Haltung" ins Feld geführt, die kaum konkrete Hinweise geben, was bei der Gestaltung pädagogischer Praxis zu berücksichtigen ist. Die Beispiele in den Praxisbüchern veranschaulichen, dass bereits in Fragen an Kinder oder in den Rückmeldungen zu ihrem Handeln inklusive Qualität  zum Tragen kommt. Auf der 7. Baustelle untersuchen wir, worauf es dabei ankommt und wie das ebenfalls gerade erschienene "Qualitätshandbuch für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kitas" dies unterstützen kann. 

Termin
30.06.2017, 10:30 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Festsaal der Berliner Stadtmission
Lehrter Str. 68
10557 Berlin
Teilnahmebeitrag
95 Euro, Studierende und Geringverdienende 75 Euro
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