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„100 Jahre Schulreform in Deutschland – wie geht’s weiter?“

Interaktive Theaterperformance

Dieser Online-Theaterabend richtet den Blick zurück und nach vorne. Die Reichsschulkonferenz von 1920 gab maßgebliche Diskussionsanstöße für Schulreformen. Doch auch 100 Jahre später ähneln sich viele Argumente für und gegen bestimmte Reformen. Und die Frage bleibt: Wie kann das Schulsystem so weiter entwickelt werden, dass es zukunftsfest, inklusiv und demokratisch ist sowie allen Kindern und Jugendlichen gerecht wird?

Das Legislative Theater Berlin verknüpft die historische Dimension mit verschiedenen Szenen aus dem Schulalltag. Dabei werden die Zuschauerinnen und Zuschauer sowie politisch Verantwortliche interaktiv einbezogen. Veranstalter ist das Bündnis „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“, zu dessen Trägerorganisationen die GEW zählt.  

In Vorbereitung der Veranstaltung gab das Bündnis eine Broschüre heraus, in der die Autorin Marianne Demmer Antworten auf die Frage sucht, warum es in Deutschland so schwer ist, Schulstruktur und Schulorganisation zu reformieren. Dabei legt sie Parallelen von reformpädagogischen Ansätzen und Widerständen zur Zeit der Reichsschulkonferenz in 1920 und heute anhand von Zahlen, Daten, Fakten und Dokumenten offen. Unter dem Titel „1920 – 2020. Schulreform in Deutschland. Eine (un)endliche Geschichte?!“ zeigt der Band die historischen Meilensteine auf, an denen „große“ Schulreformen weniger gelungen als gescheitert sind, und warum Deutschland in zentralen Fragen wie der Chancengleichheit noch viel Spielraum nach oben hat. 

Termin
18.11.2021, 18:30 - 21:00 Uhr
Veranstaltungsort


Online (Zoom)
Teilnahmebeitrag
Kostenfrei
Anmeldeschluss
09.11.2021
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