GEW - Die Bildungsgewerkschaft
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Für wen verhandelt die GEW?

Bei der Tarifrunde 2020 für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) geht es um weit über zwei Millionen Beschäftigte. Die GEW vertritt dabei Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen, die im Sozial- und Erziehungsdienst oder in anderen Bereichen von Bund und Kommunen arbeiten. Die Grafiken geben einen Überblick darüber, um wen es geht.

Beschäftigte in Kitas

Insgesamt arbeiten knapp 752.000 Beschäftigte an Kitas, darunter sind die Mehrheit Erzieherinnen und Erzieher. Dazu zählen 246.000 Beschäftigte in Kitas öffentlicher Träger, für die direkt der TVöD gilt. Hinzu kommen nochmal rund 338.000 Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen, die in Jugendhilfe, Sozialarbeit und Beratung tätig sind.

Für freie und kirchliche Träger gilt der TVöD nicht automatisch, aber da sie aus öffentlichen Geldern finanziert werden, orientieren sie sich ebenfalls am TVöD. Viele freie und kirchliche Träger wenden den TVöD direkt an oder nehmen ihn durch Haustarifverträge und Arbeitsverträge in Bezug. Bei freien Trägern ohne Tarifbindung ist das Gehaltsniveau jedoch häufig sehr viel niedriger.

 

 

Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Die GEW vertritt bei den Tarifverhandlungen Erzieherinnen und Erzieher, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen, die im Sozial- und Erziehungsdienst oder in anderen Bereichen von Bund und Kommunen arbeiten. Es geht es allein in öffentlichen Kitas um 246.000 Beschäftigte. Neben Kitas gibt es im öffentlichen Dienst viele weitere Bereiche, für dessen Beschäftigte der TVöD gilt.