GEW - Die Bildungsgewerkschaft
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Für wen verhandelt die GEW?

Bei der Tarifrunde 2018 für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) geht es um weit über zwei Millionen Beschäftigte. Die GEW vertritt dabei Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen, die im Sozial- und Erziehungsdienst oder in anderen Bereichen von Bund und Kommunen arbeiten. Die Grafiken geben einen Überblick darüber, um wen es geht.

Beschäftigte an Kitas

Insgesamt arbeiten knapp 700.000 Beschäftigte an Kitas, darunter sind die Mehrheit Erzieherinnen und Erzieher. Dazu zählen 230.000 Beschäftigte in Kitas öffentlicher Träger, für die direkt der TVöD gilt. Für freie und kirchliche Träger gilt der TVöD nicht automatisch, aber da sie aus öffentlichen Geldern finanziert werden, orientieren sie sich ebenfalls am TVöD. Viele freie und kirchliche Träger wenden den TVöD direkt an oder nehmen ihn durch Haustarifverträge und Arbeitsverträge in Bezug. Bei freien Trägern ohne Tarifbindung ist das Gehaltsniveau jedoch häufig sehr viel niedriger.

 

Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Die GEW vertritt bei den Tarifverhandlungen Erzieherinnen und Erzieher, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen, die im Sozial- und Erziehungsdienst oder in anderen Bereichen von Bund und Kommunen arbeiten. Es geht es allein in öffentlichen Kitas um 230.000 Beschäftigte. Neben Kitas gibt es im öffentlichen Dienst viele weitere Bereiche, für dessen Beschäftigte der TVöD gilt.

Beschäftigte nach Altersgruppen

In dieser Tarifrunde geht es vor allem ums Geld. Nur wenn die Gehälter regelmäßig erhöht werden, hält das Einkommen der Beschäftigten mit steigenden Lebenshaltungskosten und der wirtschaftlichen Entwicklung Schritt. Die zentrale Forderung –  eine Lohnerhöhung um sechs Prozent – begründen die Gewerkschaften unter anderem damit, dass der öffentliche Dienst im Wettbewerb um dringend benötigte Fachkräfte attraktiver werden muss und sich nicht weiter von der Privatwirtschaft abhängen lassen darf. Mit Blick auf die Altersstruktur im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen wird besonders deutlich, dass inbesondere jüngere Fachkräfte dringend gesucht werden.