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Soziale Arbeit als Gute Arbeit

In der Arbeitsgruppe "Soziale Arbeit als Gute Arbeit" diskutieren WissenschaftlerInnen Fragen zum Zusammenhang von guten Arbeitsbedingungen und professionellem Handeln. 2013 fand ein Forschungsworkshop in Eisenach statt, den die GEW dokumentiert hat.

Soziale Arbeit erfüllt nicht nur wichtige gesellschaftliche Aufgaben, sie stellt auch eines der größten Arbeitsfelder dar. In den vergangenen Jahren sind dabei die Beschäftigungszahlen weiter gestiegen. Gleichzeitig ist zu verzeichnen, dass die Soziale Arbeit immer stärker unter Legitimations- und Finanzierungsdruck gerät. Dies führt in der Praxis zu einer Zuspitzung der Beschäftigungsbedingungen. Besonders deutlich dokumentiert sich dies im Anstieg psychischer Überlastungserscheinungen bei den Fachkräften in diesem Bereich.

Vor diesen Hintergründen hat sich die Initiative "Gewerkschaft und Soziale Arbeit" gegründet. Sie besteht aus WissenschaftlerInnen aus der Sozialen Arbeit, die eine gewerkschaftliche Perspektive auf die Arbeitsverhältnisse von Beschäftigten in diesem Bereich entwickeln, vertreten und in der Forschung stark machen wollen.

Die Materialsammlung "Soziale Arbeit als Gute Arbeit" dokumentiert den gleichnamigen Forschungsworkshop im Dezember 2013 in Eisenach. Die Beiträge des Workshops betrachteten das Thema dabei aus zwei Perspektiven. Dabei ging es zum einen um die nötigen (fachlichen) Bedingungen, damit Soziale Arbeit professionell erbracht werden kann. Zum anderen war "Gute Arbeit" mit Blick auf gute Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen Thema.

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DGB-Index Gute Arbeit misst die Arbeitsqualität

01.12.2013

Der DGB-Index Gute Arbeit will die Arbeitswelt aus Sicht der Beschäftigten abbilden, wie Rolf Schmucker erläuterte. Neben den seit 2007 jährlich durchgeführten bundesweiten Repräsentativbefragungen werden Landes- und Sonderbefragungen oder auch...

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Studie: Drei Prozent der Arbeitsverhältnisse von SozialarbeiterInnen sind prekär

01.12.2013

Drei Prozent der Arbeitsverhältnisse von SozialarbeiterInnen sind als hoch prekär einzustufen. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes von Karin Beher vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund zu atypischer und prekärer Beschäftigung in der...

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Soziale Arbeit mehr aus der Beschäftigtenperspektive sehen

01.12.2013

Prof. Dr. Ulrike Eichinger von der Evangelischen Hochschule Dresden plädiert für neue Forschungszugänge zu der Frage nach guter sozialer Arbeit. Beschäftigte seien nicht nur als VertreterInnen professioneller Interessen zu verstehen, sondern auch als...

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Professionsspezifische Bedingungen

01.12.2013

Prof. Dr. Thomas Klatetzki von der Universität Siegen plädierte in seinem Beitrag „Gute Soziale Arbeit. Professionalität als organisationskulturelle Praxis“ dafür, die Frage nach guter Sozialer Arbeit offensiv zu stellen. Dies sei möglich, da die...

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Gute Soziale Arbeit. Oder: Forschungsperspektiven in der Transformation von...

01.12.2013

In seinem Beitrag entwarf Prof. Dr. Bernd Dollinger von der Universität Siegen aktuelle Forschungsperspektiven innerhalb der Sozialen Arbeit unter dem Fokus auf das Verhältnis gesellschaftspolitischer und fachlicher Herausforderungen.

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