GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Medieninformationen https://www.gew.de GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Medieninformationen de-DE GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Medieninformationen Wed, 18 Oct 2017 14:01:21 +0200 Wed, 18 Oct 2017 14:01:21 +0200 TYPO3 EXT:news news-12601 Tue, 17 Oct 2017 10:10:27 +0200 ver.di und GEW fordern Bundesgesetz für die Weiterbildung https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/verdi-und-gew-fordern-bundesgesetz-fuer-die-weiterbildung/ Gewerkschaften machen sich für einheitliche, verbindliche Strukturen, mehr Qualität, bessere Ressourcen und Freistellungsansprüche stark Weiterbildung Presse Hauptvorstand news-12578 Fri, 13 Oct 2017 11:26:23 +0200 GEW: „Länder haben Grundschulen vernachlässigt!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-laender-haben-grundschulen-vernachlaessigt-1/ Bildungsgewerkschaft zum „IQB-Bildungstrend 2016“: mehr Lehrkräfte einstellen, Ausbildungskapazitäten erhöhen, Arbeitsbedingungen verbessern Berufliche Bildung Schule Migration Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Gleichstellung Presse Hauptvorstand news-12516 Wed, 04 Oct 2017 14:43:52 +0200 GEW verurteilt Verhaftungen und Massenentlassungen von Lehrkräften und Wissenschaftlern in der Türkei https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-verurteilt-verhaftungen-und-massenentlassungen-von-lehrkraeften-und-wissenschaftlern-in-der-tuerke/ Bildungsgewerkschaft zum „Weltlehrer*innentag 2017“: „Lehren in Freiheit, Lehrkräfte stärken“ Wissenschaft Schule Migration Gesellschaftspolitik Internationales Presse Hauptvorstand news-12514 Wed, 04 Oct 2017 12:16:35 +0200 GEW: „Numerus clausus überwinden, Hochschulen öffnen und ausbauen“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-numerus-clausus-ueberwinden-hochschulen-oeffnen-und-ausbauen/ Bildungsgewerkschaft zur mündlichen Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht Studium Wissenschaft Berufliche Bildung Presse Hauptvorstand news-12490 Fri, 29 Sep 2017 11:08:31 +0200 GEW: „Exzellenzstrategie um Entfristungsoffensive ergänzen“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-exzellenzstrategie-um-entfristungsoffensive-ergaenzen/ Bildungsgewerkschaft zu den heutigen Auswahlentscheidungen Frankfurt a. M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder gemahnt, rasch die Weichen für eine Entfristungsoffensive an den Hochschulen zu stellen. „Im Rahmen der Exzellenzstrategie werden Bund und Länder Jahr für Jahr über eine halbe Milliarde Euro für exzellente Spitzenforschung an ausgesuchten Universitäten überweisen. Ich gratuliere den 41 Hochschulen, die in der Vorauswahl Erfolg hatten und jetzt die Chance bekommen, ihre Anträge für die Endrunde des Exzellenzwettbewerbs einzureichen. Allerdings ist zu befürchten, dass die Exzellenzstrategie das Befristungsunwesen an den Hochschulen weiter anfeuern wird. Deshalb müssen Bund und Länder die Exzellenzstrategie jetzt rasch um eine Entfristungsoffensive ergänzen“, sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende und Hochschulexperte, Andreas Keller, am Freitag in Frankfurt a.M.

Keller bezog sich mit dieser Forderung auf die Evaluation der Exzellenzinitiative, dem Vorgängerprogramm der Exzellenzstrategie, durch eine von dem Schweizer Physik-Professor Dieter Imboden geleitete internationale Expertenkommission. Diese hatte in ihrem Abschlussbericht 2016 die unsicheren Qualifizierungs-, Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im deutschen Wissenschaftssystem kritisiert und der Exzellenzinitiative bescheinigt, die Probleme nicht gelöst, sondern verschärft zu haben. „Mit befristet eingeworbenen Exzellenzgeldern stellen die Hochschulen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch nur befristet ein. Läuft die Förderung aus, werden die Beschäftigten auf die Straße gesetzt. Das ist nicht nur unfair gegenüber hoch qualifizierten Akademikern, sondern unterminiert zudem die Kontinuität und damit Qualität von Forschung und Lehre“, betonte der GEW-Vize.

„Wir brauchen allein an den Universitäten 40.000 zusätzliche Dauerstellen im akademischen Mittelbau. Weitere 10.000 Mittelbaustellen brauchen die Fachhochschulen, um ihrer erweiterten Aufgabenstellung in Lehre und Forschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer gerecht zu werden“, unterstrich der Hochschulexperte. Dabei bezog er sich auf die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Expertise des Instituts für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg, die die GEW-nahe Max-Traeger-Stiftung gefördert hat. An die politischen Parteien appellierte er, die Weichen in den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung zu stellen.

Info: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Ergebnisse der Vorauswahl für die Exzellenzstrategie bekannt gegeben. Eine internationale Expertenkommission hat 88 Antragsskizzen ausgewählt, die von 41 Hochschulen in 13 Bundesländern eingereicht wurden. Für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs sollen die ausgewählten Skizzen nun bis zum 21. Februar 2018 zu Förderanträgen ausgearbeitet und wiederum bei der DFG eingereicht werden. Weitere Informationen: www.dfg.de

Auf Grundlage von Berechnungen des Instituts für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die GEW 2016 in ihrer „Wittenberger Erklärung“ eine Entfristungsoffensive für 40.000 zusätzliche Dauerstellen im akademischen Mittelbau an Universitäten und weitere 10.000 an Fachhochschulen vorgeschlagen.

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Wissenschaft Presse Hauptvorstand
news-12428 Thu, 21 Sep 2017 15:51:34 +0200 Tepe und Trümper für bessere finanzielle Ausstattung des Bildungsbereichs https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/tepe-und-truemper-fuer-bessere-finanzielle-ausstattung-des-bildungsbereichs/ GEW Sachsen-Anhalt und GEW-Hauptvorstand zur Sommertour der Vorsitzenden Marlis Tepe. Auf ihrer Sommertour durch die Bundesrepublik machte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe heute in Sachsen-Anhalt Station. In Magdeburg besuchte sie das Albert-Einstein-Gymnasium, kam dort mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und der Schulleitung ins Gespräch. Außerdem hielt sie in der 12. Klassenstufe eine Unterrichtsstunde in Sozialkunde. Anschließend traf sie sich mit dem Oberbürgermeister (OB) der Stadt Magdeburg, Lutz Trümper (SPD), zu einem Gespräch über die Gestaltungsmöglichkeiten für bessere Rahmenbedingungen in der Bildung.

Nachdem sich Tepe vor Ort einen Eindruck der Europaschule verschafft hatte, betonte sie im Gespräch mit dem OB, dass bei weitem nicht alle Kinder und Jugendlichen so gute Lernbedingungen vorfänden. Mit Blick auf den schlechten Zustand vieler Schulen im Bundesgebiet betonte sie: „Wir brauchen einen politischen Richtungswechsel: Die Politik muss endlich mehr Geld für Bildung in die Hand nehmen. Denn die Bundesrepublik braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. Dies ist der Schlüssel für eine lebenswerte, chancengleiche und zukunftsfähige Gesellschaft.“ Allerdings hätten die Kommunen oft nicht den notwendigen finanziellen Spielraum, um Ausbau und Modernisierung des Bildungswesens zügig voranzutreiben.

Mit dem Argument, die Geburtenzahlen sinken weiter, sei gerade in den östlichen Bundesländern viele Jahre lang der Fokus auf Abbau und Rückzug gelegt worden. „Die Realität spricht eine andere Sprache. In den nächsten Jahren werden zumindest in den Ballungszentren wieder deutlich mehr Kinder in die Tagesstätten und Schulen kommen. Und das ist gut so! Aber: Diese Entwicklung bringt große Probleme mit sich, weil in den letzten Jahren in der Bildung massiv gekürzt worden ist, statt diesen Bereich auszubauen. Die Fehlentscheidungen der Vergangenheit holen die Politik jetzt ein“, unterstrich Tepe. Mit dieser gewaltigen Herausforderung dürften die Kommunen nicht alleingelassen werden. Einer direkten Unterstützung durch den Bund stünde in vielen Fällen aber nach wie vor das kürzlich gelockerte Kooperationsverbot im Wege. Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl ergänzte Tepe deshalb: „Diese unnötige Blockade muss endlich komplett fallen. Es ist notwendig, dass der Bund die Länder und Kommunen ohne Umwege finanziell unterstützen kann. Allein der bauliche Investitionsbedarf für Schulen liegt bei mindestens 3,2 Milliarden Euro jährlich über die nächste Dekade. In Magdeburg, aber auch in anderen größeren Städten in den östlichen Bundesländern wie Leipzig gibt es zudem erheblichen Sanierungs- und Neubaubedarf bei den Kindertagesstätten. Zusätzlich stehen die allermeisten Länder und Kommunen vor gewaltigen Personalproblemen, Sachsen-Anhalt bildet da keine Ausnahme.“

Alexander Pistorius – Pressesprecher GEW Sachsen-Anhalt

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Schule Bildung weiter denken Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Presse Hauptvorstand
news-12427 Thu, 21 Sep 2017 15:32:15 +0200 GEW: „Nicht zurücklehnen, sondern nachlegen!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-nicht-zuruecklehnen-sondern-nachlegen/ Bildungsgewerkschaft zum Start des Bund-Länder-Programms wissenschaftlicher Nachwuchs Wissenschaft Bildungsfinanzierung Bildungssystem Presse Hauptvorstand news-12384 Fri, 15 Sep 2017 13:39:42 +0200 GEW: „Ausstattung verbessern – Technik muss der Pädagogik dienen“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-ausstattung-verbessern-technik-muss-der-paedagogik-dienen/ Bildungsgewerkschaft zum „Monitor Digitale Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung Studium Weiterbildung Berufliche Bildung Schule Presse Hauptvorstand news-12349 Tue, 12 Sep 2017 11:16:53 +0200 GEW: „Bessere Bezahlung und Lernbedingungen in Grundschulen und der Sekundarstufe I dringend notwendig“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bessere-bezahlung-und-lernbedingungen-in-grundschulen-und-der-sekundarstufe-i-dringend-notwend/ GEW zur OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Presse Hauptvorstand news-12303 Thu, 07 Sep 2017 11:50:05 +0200 GEW: „Grundbildung weltweit dauerhaft stärken“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-grundbildung-weltweit-dauerhaft-staerken/ Bildungsgewerkschaft zum Weltalphabetisierungstag Schule Gesellschaftspolitik Internationales Bildungsgerechtigkeit Presse Hauptvorstand news-12237 Thu, 31 Aug 2017 14:10:00 +0200 GEW: „Fachkräftemangel bekämpfen und Bildungsberufe aufwerten!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-fachkraeftemangel-bekaempfen-und-bildungsberufe-aufwerten/ Bildungsgewerkschaft zum Fachkräftemangel an Bildungseinrichtungen Presse Hauptvorstand news-12236 Thu, 31 Aug 2017 11:58:54 +0200 GEW: „Mehr Geld für Bildung statt für Rüstung“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-mehr-geld-fuer-bildung-statt-fuer-ruestung/ Bildungsgewerkschaft zum Antikriegstag Gesellschaftspolitik Internationales Presse Hauptvorstand news-12193 Mon, 28 Aug 2017 12:59:33 +0200 GEW: „Bundesweit einheitliches, verbindliches Kita-Qualitätsgesetz dringend notwendig“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bundesweit-einheitliches-verbindliches-kita-qualitaetsgesetz-dringend-notwendig/ Bildungsgewerkschaft zum Ländermonitoring „Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann-Stiftung Kita Bildungsgerechtigkeit Presse Hauptvorstand news-12086 Fri, 11 Aug 2017 11:00:00 +0200 GEW: „Mehr Geld in Bildung investieren und den Rechtsrahmen verbessern!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-mehr-geld-in-bildung-investieren-und-den-rechtsrahmen-verbessern/ Bildungsgewerkschaft zur Bundestagswahl: 15 bildungspolitische Anforderungen an eine neue Bundesregierung. Berlin – Die Politik muss endlich mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen und den Rechtsrahmen für deren Qualität verbessern. Das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die Bundestagswahl 2017. Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe erläuterte heute während einer Pressekonferenz in Berlin die 15 Positionen der GEW zur Bundestagswahl.

„Bildung ist ein Menschenrecht. Der Zustand des Bildungswesens steht der Bedeutung der Bildung, die immer wieder gerne in Wahlkampfreden beschworen wird, jedoch diametral entgegen“, sagte Tepe zum Auftakt der Pressekonferenz in Berlin. Auf ihrer Tour „GEW in Bildung unterwegs“ machte sich die GEW-Chefin in den vergangenen Wochen selbst ein genaues Bild vom Zustand vieler Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland. „Unsere Befürchtungen wurden noch übertroffen“, stellte Tepe fest. Auf der Tour habe sie Belege für viele Probleme gesehen: „Marode Schulen, große Qualitätsunterschiede beim Kita-Angebot, Fachkräftemangel insbesondere an Schulen und in Kitas, zu wenige Dauerstellen an Hochschulen, reformbedürftige Lehrkräfteausbildung, zu kleines BAföG für zu wenige Studierende, schlechte Bezahlung der Lehrkräfte in der Weiterbildung. Die Bedarfsliste im Bildungsbereich ist lang!“

Bereits vor einem Jahr hatte die GEW die Politik zu einem Kurswechsel in der Bildungspolitik aufgerufen. Es sei nun Zeit, eine Bilanz zu ziehen, so Tepe. „Eine Reihe von Forderungen haben die Parteien in ihren Wahlprogrammen auch aufgenommen.“ Doch um die vielen Probleme zu lösen und das Bildungswesen nachhaltig zu finanzieren, müsse die neue Bundesregierung endlich mehr Geld für Bildung bereitstellen. „Dazu muss das Kooperationsverbot endlich auch für den Bereich der allgemeinen Bildung fallen!“ So könne der Bund Länder und Kommunen ohne Umwege bei der Finanzierung der Bildungsaufgaben unterstützen, sagte Tepe.

Tepe stellte die Kernpunkte der Positionen der Bildungsgewerkschaft zur Bundestagswahl vor: „Der Bund muss Länder und Kommunen bei der Sanierung, Modernisierung und dem Neubau von Schulen und Hochschulen entlasten. Wenn in Klassenräumen der Putz von den Wänden bröckelt oder die Schülerinnen, Schüler und Studierenden den Gang zur Toilette scheuen, leidet auch der Lernprozess.“ Gleichzeitig bräuchten die Bildungseinrichtungen zeitgemäßere Lernräume als etwa im Schulalltag vergangener Jahrzehnte, um Inklusion und Ganztagsbetreuung umsetzen zu können. Auch eine digitale Ausstattung sei dringend notwendig. „Der Bund kann mit einem Sanierungs- und Modernisierungsprogramm unmittelbar dazu beitragen, die Lehr- und Lernqualität zu verbessern.“ Wenn sich der Investitionsstau nicht in einem Jahr beheben ließe, so müsse die Politik mindestens einen Stufenplan über fünf, längstens zehn Jahre vorlegen. Auf zehn Jahre gerechnet seien dazu jährlich 3,4 Milliarden Euro für die Schulen und 2,9 Milliarden Euro für die Hochschulen notwendig.

„Eine neue Bundesregierung muss die Qualität im Ganztag verbessern“, bekräftigte Tepe. Dazu sei mehr, vor allem multiprofessionelles Personal notwendig. Es fehle aber an Fachkräften. „Wir brauchen einen Schlüssel von einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeiter auf 150 Schülerinnen und Schüler“, erklärte die GEW-Vorsitzende. Um diese Stellen zu schaffen, seien jährlich rund 2,35 Milliarden Euro notwendig.

Als Gesetzgeber könne der Bund einiges bewegen, bekräftigte Tepe. „Wir brauchen dringend ein bundesweites Kita-Qualitätsgesetz, das hohe Standards verbindlich festsetzt.“ Nach dem erfolgreichen quantitativen Ausbau der Kitas werde immer deutlicher, dass es in den Einrichtungen erhebliche Qualitätsunterschiede und -mängel gibt. „Dabei belegen alle Studien: Auf den Anfang kommt es an! In der frühen Kindheit werden die Weichen für eine erfolgreiche Bildungsbiographie gestellt. Das Gesetz soll einen Beitrag leisten, für Kinder endlich bundesweit vergleichbare Lebensverhältnisse zu schaffen“, betonte Tepe. Dabei müssten vor allem die Fachkraft-Kind-Relation, die Vor- und Nachbereitungszeiten und die Zeiten für Leitungstätigkeiten berücksichtigt werden.

Für die Hochschulen müsse sich der Bund ebenfalls stärker einsetzen als bisher, forderte die GEW-Vorsitzende. Um die hohe Zahl von Studierenden angemessen ausbilden und betreuen zu können seien 5.500 zusätzliche Tenure-Track-Professuren sowie 50.000 zusätzliche Dauerstellen im akademischen Mittelbau nötig. „Dazu sollte die Finanzierung der Hochschulen mittelfristig auf sichere Füße gestellt werden. Der Hochschulpakt muss in eine dauerhafte Grundfinanzierung umgewandelt werden“, sagte Tepe.

Zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern forderte Tepe: „Wir brauchen eine ‚Qualitätsoffensive Lehrer_innenbildung‘, um zukünftige Lehrerinnen und Lehrer gezielt auf Vielfalt in den Klassenräumen vorzubereiten.“ Ebenso sei ein Konzept der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften notwendig, das sie für den digitalen Klassenraum fit macht.

Zudem sei der Gesetzgeber für die Erwachsenen- und Weiterbildung gefordert, fuhr Tepe fort. „Die GEW schlägt über unsere Forderungen von 2016 hinaus vor, mit einem Bundesgesetz für die Weiterbildung Rahmenbedingungen festzulegen.“ Es solle die Finanzierung, die Lernzeiten und den Zugang sowie die Qualitätssicherung der Angebote und die Professionalität des Personals regeln.

„Unsere Vorschläge lassen sich alle finanzieren: Dafür muss der Staat seine Einnahmen erhöhen“, stellte Tepe klar. Dabei wies sie auf das Steuerkonzept der GEW hin. „Die Maßnahmen, die wir in unserem Steuerkonzept vorschlagen, bringen jährlich fast 74 Milliarden Euro zusätzlich in die öffentlichen Kassen“, so Tepe. „Die bildungspolitischen Programme der Parteien müssen finanz- und steuerpolitisch hinterlegt werden, damit sie umsetzbar sind. Hier müssen die Parteien nacharbeiten. Wir werden uns weiterhin für mehr Geld für die Bildung stark machen“, schloss Tepe.

Info: Die GEW-Positionen zur Bundestagswahl beinhalten zudem Forderungen zu Bildungsangeboten für Geflüchtete, Sprachkitas, Integrationskursen, Arbeitszeit, Lohngerechtigkeit sowie Bildungsforschung. Die Positionen stehen hier zum Download zur Verfügung. Bereits seit 2016 kämpft die GEW mit ihrer bundesweiten Initiative „Bildung. Weiter denken!“ für mehr Geld in der Bildung.

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Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Kita Weiterbildung Berufliche Bildung Schule Bildung weiter denken Bildung & Geschlecht GEW Migration Gesellschaftspolitik Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem LehrerInnenbildung Inklusion Gleichstellung Mitbestimmung Presse Hauptvorstand
news-11931 Wed, 12 Jul 2017 07:56:45 +0200 GEW: „Kraftanstrengung für mehr Lehrkräfte nicht länger aufschieben https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-kraftanstrengung-fuer-mehr-lehrkraefte-nicht-laenger-aufschieben/ Bildungsgewerkschaft zur Studie „Demografische Rendite adé“. Hauptvorstand Presse Schule Bildung weiter denken Rheinland-Pfalz news-11885 Tue, 04 Jul 2017 11:42:21 +0200 GEW: „Mehr Engagement für Bildung!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-mehr-engagement-fuer-bildung/ Bildungsgewerkschaft zu G20-Gipfel in Hamburg Hauptvorstand Presse news-11873 Mon, 03 Jul 2017 11:34:12 +0200 GEW-Bundesvorsitzende zu Besuch in Berliner Kita https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bundesvorsitzende-zu-besuch-in-berliner-kita/ Presseerklärung Nr. 35/2017 der GEW Berlin Hauptvorstand Presse Bildung weiter denken Kita news-11820 Tue, 27 Jun 2017 13:34:09 +0200 GEW fordert umfassende BAföG-Reform https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-fordert-umfassende-bafoeg-reform/ Bildungsgewerkschaft zur neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Hauptvorstand Presse Studium Wissenschaft Bildungsfinanzierung Bildungsgerechtigkeit news-11737 Tue, 20 Jun 2017 11:11:46 +0200 GEW: „Bildung ist ein Menschenrecht!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bildung-ist-ein-menschenrecht/ Bildungsgewerkschaft zum „Weltflüchtlingstag“: Schule statt Lageralltag Hauptvorstand Presse Schule Migration Gesellschaftspolitik Bildungsgerechtigkeit Bildungssystem Bildungsqualität Bildungsfinanzierung Kita Berufliche Bildung Schulsozialarbeit Bildung weiter denken Wissenschaft Studium Weiterbildung news-11638 Sun, 11 Jun 2017 11:34:00 +0200 Tag gegen Kinderarbeit https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/tag-gegen-kinderarbeit/ Gemeinsame Presseerklärung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und des Vereins XertifiX Hauptvorstand Gesellschaftspolitik Presse news-11580 Thu, 01 Jun 2017 15:34:06 +0200 GEW: „Tragfähiges Gesamtkonzept für Bildung in der digitalen Welt braucht personelle Ressourcen“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-tragfaehiges-gesamtkonzept-fuer-bildung-in-der-digitalen-welt-braucht-personelle-ressourcen/ Bildungsgewerkschaft zum Digitalpakt: langfristiges Finanzierungskonzept notwendig Hauptvorstand Presse Schule Berufliche Bildung Bildungsfinanzierung news-11576 Thu, 01 Jun 2017 11:36:27 +0200 GEW: „Bundesweites Signal“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bundesweites-signal/ Bildungsgewerkschaft zur Anhörung im Berliner Bildungsausschuss: Hauptstadt setzt mit besserer Bezahlung der Grundschullehrkräfte Maßstäbe Hauptvorstand Presse Tarif Schule Bildung & Geschlecht Gleichstellung news-11573 Wed, 31 May 2017 16:15:43 +0200 GEW: „Keine Schlupflöcher für Öffentlich-Private-Partnerschaften!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-keine-schlupfloecher-fuer-oeffentlich-private-partnerschaften/ Bildungsgewerkschaft zur Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen Hauptvorstand Presse Bildungsfinanzierung news-11562 Wed, 31 May 2017 11:26:37 +0200 GEW: „BAföG rauf – und zwar schnell!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bafoeg-rauf-und-zwar-schnell/ Bildungsgewerkschaft zur BAföG-Studie des Deutschen Studentenwerks Hauptvorstand Presse Studium Wissenschaft news-11558 Wed, 31 May 2017 09:29:59 +0200 GEW: „Berufliche Bildung grundlegend verbessern!“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-berufliche-bildung-grundlegend-verbessern/ Bildungsgewerkschaft zur KMK-Bildungskonferenz „Berufliche Bildung – Analysen, Trends und Perspektiven“ Hauptvorstand Presse Berufliche Bildung news-11549 Tue, 30 May 2017 11:07:02 +0200 Politischer Richtungswechsel für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen an den Schulen und zur Auflösung des Investitionsstaus https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/politischer-richtungswechsel-fuer-bessere-lern-und-arbeitsbedingungen-an-den-schulen-und-zur-aufloesu/ Bildungskongress der GEW Hessen Hauptvorstand Presse Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Inklusion Bildung weiter denken news-11453 Fri, 19 May 2017 13:10:33 +0200 GEW: „Bund muss in Finanzierung einsteigen“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bund-muss-in-finanzierung-einsteigen/ Bildungsgewerkschaft begrüßt Beschluss der Jugendminister zum Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt den Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) für ein Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz. Dieses müsse jetzt jedoch vom Bund verbindlich finanziell unterstützt werden. "Für die Umsetzung des Gesetzes müssen in den nächsten Jahren rund fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden", sagte Björn Köhler, für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Freitag in Frankfurt a.M. "Diese Gelder werden benötigt, um zusätzlich zum Ausbau der Kindertagesbetreuung den Fachkraft-Kind-Schlüssel zu verbessern. Kita-Leitungen müssen für ihre Leitungsaufgaben freigestellt, die mittelbare pädagogische Arbeitszeit der Erzieherinnen anerkannt und die Fachberatungen finanziell abgesichert werden." Diese Verbesserungen seien auch ein wesentlicher Schritt, die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher attraktiver zu gestalten. "Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen", betonte Köhler. Qualitativ gute Kitas seien auch ein wichtiger Schritt, um in ganz Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Der Geburtsort dürfe nicht über die Bildungs- und Lebenschancen eines Kindes entscheiden.

Der Kita-Experte kündigte an, dass die GEW die Kita-Qualität zu einem zentralen Thema im kommenden Bundestagswahlkampf machen werde. Bereits seit Jahren forderten Arbeiterwohlfahrt, Caritas und GEW in ihrem "Kita-Qualitätspakt", dass sich der Bund an den Kosten beteiligen müsse.

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Hauptvorstand Presse Kita Bildungsfinanzierung
news-11443 Thu, 18 May 2017 10:22:21 +0200 GEW: „Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und Qualität des Angebots verbessern“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-arbeitsbedingungen-der-lehrkraefte-und-qualitaet-des-angebots-verbessern/ Bildungsgewerkschaft zur „Woche der Integrationskurse“ Hauptvorstand Presse Weiterbildung Migration Bildung weiter denken news-11385 Fri, 12 May 2017 12:57:00 +0200 GEW: „Inklusion braucht ausreichende Finanzierung“ https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-inklusion-braucht-ausreichende-finanzierung/ Tour der Vorsitzenden Tepe durch die Bundesländer: Mecklenburg Vorpommern Hauptvorstand Presse Schule Inklusion Bildung weiter denken news-11374 Wed, 10 May 2017 13:00:00 +0200 GEW bietet KMK Zusammenarbeit im Kampf gegen Lehrkräftemangel an https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-bietet-kmk-zusammenarbeit-im-kampf-gegen-lehrkraeftemangel-an/ Abschluss des 28. Ordentlichen Gewerkschaftstags der Bildungsgewerkschaft vom 6. bis 10. Mai in Freiburg Hauptvorstand Presse Studium Wissenschaft Schule LehrerInnenbildung GEW