GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website https://www.gew.de GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website de-DE GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website Sun, 16 Jun 2019 10:20:21 +0200 Sun, 16 Jun 2019 10:20:21 +0200 TYPO3 EXT:news news-17053 Fri, 14 Jun 2019 12:30:36 +0200 Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/auf-entdeckungsreise-mit-alexander-von-humboldt/ Anlässlich des Humboldtjahres hat der me Collectors Room Berlin eine Schnitzeljagd durch die Stadt entwickelt, die zu wichtigen Stationen in Alexander von Humboldts Leben führt. Zudem gibt es Workshops für Kinder und Jugendliche. Schule Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-17048 Fri, 14 Jun 2019 10:00:27 +0200 Von „Data Dancing“ bis „Game of Thoughts“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/von-data-dancing-bis-game-of-thoghts/ In den Workshops der Demokratielabore können Schülerinnen und Schüler Nachrichtenredaktionen gründen oder lernen, Cybertrolle mit Argumenten zu besiegen. Die Formate stehen unter einer freien Lizenz und können nachgenutzt werden. Schule Digitalisierung Gesellschaftspolitik LehrerInnenbildung Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-17047 Fri, 14 Jun 2019 09:26:50 +0200 Recherchetool für den Unterricht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/recherchetool-fuer-den-unterricht/ Umstrittene Gesetzesnovellen, Anfragen der Fraktionen oder ein Schlagabtausch im Plenum: OffenesParlament.de sammelt Informationen über die Arbeit des Bundestages. Das Portal Edulabs.de empfiehlt die Seite als Recherchetool für den Unterricht. Schule Gesellschaftspolitik Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-17046 Fri, 14 Jun 2019 08:11:19 +0200 Politische Bildung ungleich verteilt https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/politische-bildung-in-schulen-ungleich-verteilt/ Soziale Ungleichheit führt auch zu politischer Ungleichheit: Schülerinnen und Schüler an Gymnasien, die häufiger aus gut situierten Elternhäusern kommen, erhalten laut einer Studie mehr und bessere Angebote zur politischen Bildung. Schule Gesellschaftspolitik Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-16849 Thu, 13 Jun 2019 11:00:00 +0200 Tatort Odenwaldschule https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/tatort-odenwaldschule/ Über Jahrzehnte sind Schülerinnen und Schüler an der Odenwaldschule genötigt, vergewaltigt und emotional ausgebeutet worden. Die Aufarbeitung dieser Verbrechen, der sich zwei Studien widmen, ist auch eine Geschichte des Versagens. Schule Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-17039 Thu, 13 Jun 2019 09:28:29 +0200 Onlineplattform jugend.support gestartet https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/onlineplattform-jugend-support-geht-an-den-start/ Cybermobbing, Datenklau, sexuelle Belästigungen: Die Probleme, mit denen Jugendliche im Internet konfrontiert werden, sind gravierend. Jetzt gibt es online Rat und Hilfe bei jugend.support. Schule Digitalisierung LehrerInnenbildung Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-17038 Thu, 13 Jun 2019 09:04:44 +0200 Neue Videoreihe zur Mediennutzung junger Menschen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/neue-videoreihe-von-klicksafe-und-handysektor/ Klicksafe und Handysektor starten eine Videoreihe für Pädagoginnen und Pädagogen. In den Kurzvideos werden aktuelle Themen rund um die Mediennutzung von Heranwachsenden behandelt. Schule Digitalisierung LehrerInnenbildung Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-16850 Thu, 13 Jun 2019 08:50:00 +0200 Geld allein genügt nicht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/geld-allein-genuegt-nicht/ Die Digitalisierung des Bildungswesens ist nicht allein eine Frage entsprechender Infrastrukturen. Für das dringend benötigte Personal sind nun mehr denn je Länder und Kommunen gefordert. Schule Digitalisierung Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand news-17034 Wed, 12 Jun 2019 11:57:03 +0200 Schulen für Gleichbehandlung und Respekt geehrt https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schulen-fuer-fairness-gleichbehandlung-und-respekt-geehrt/ Bei der Preisverleihung des Wettbewerbs fair@school sind Schulen aus Mönchengladbach, Leipzig und Berlin für Projekte ausgezeichnet worden, die sich gegen Diskriminierung und für Chancengerechtigkeit im Schulalltag einsetzen. Schule Migration Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Hauptvorstand news-17029 Wed, 12 Jun 2019 09:57:55 +0200 Brot für die Welt und GEW starten Onlineappell https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/brot-fuer-die-welt-und-gew-starten-onlineappell/ Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit fordern Brot für die Welt und GEW gemeinsam dazu auf, die Ausbeutung von weltweit mehr als 100 Millionen Kindern zu beenden. Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Hauptvorstand Thüringen news-17023 Tue, 11 Jun 2019 12:15:08 +0200 „Ein deutsches Klassenzimmer“: 30 Schüler aus 22 Nationen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ein-deutsches-klassenzimmer-mit-30-schuelern-aus-22-nationen/ Jan Kammann unterrichtet eine Vorbereitungsklasse mit Jugendlichen aus 22 Nationen und stellt fest, dass er über ihre Herkunftsländer kaum etwas weiß. Kurzerhand bereist er die Länder in einem Sabbatjahr. Schule Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-17022 Tue, 11 Jun 2019 11:34:42 +0200 GEW-Sondervorführung von „Cleo“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-sondervorfuehrung-von-cleo/ In Erik Schmitts Komödie spielt Berlin die Hauptrolle. Es geht um die Seele und ereignisreiche Geschichte der Stadt. Geister von Berliner Legenden versprühen ihr Wissen, während Heldin Cleo Schicksalsschläge ihrer Kindheit ungeschehen machen will. Schule Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-17021 Tue, 11 Jun 2019 09:52:47 +0200 „Jamal al-Khatib – Mein Weg“: Politische Bildung via Social Media https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jamal-al-khatib-mein-weg-politische-bildung-via-social-media/ Im Internet kommen viele Jugendliche mit religiös begründeten extremistischen Inhalten in Berührung. Ein Webvideoprojekt von Turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention will alternative Narrative zu dschihadistischer Propaganda vermitteln. Schule Digitalisierung Gesellschaftspolitik LehrerInnenbildung Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-16820 Tue, 11 Jun 2019 09:25:00 +0200 Vorbild für Respekt und Achtsamkeit sein! https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/vorbild-fuer-respekt-und-achtsamkeit-sein/ Schule müsse mit gutem Beispiel vorangehen, fordert unser Gastautor. „Wenn Schulkinder durch das System und uns Erwachsene nicht gemobbt würden, dann würden sie dieses Vorbild auch auf ihre Peer-Beziehungen übertragen.“ Schule Gesellschaftspolitik Gute Arbeit Artikel Hauptvorstand news-17019 Tue, 11 Jun 2019 08:35:01 +0200 26 Schreibtische für 38 Kollegen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/26-schreibtische-fuer-38-kollegen/ Ganztagsschulen in Deutschland: Sanierungsstau, zu wenig Platz, keine geeigneten Räume. GEW-Chefin Marlis Tepe hat auf ihrer Sommertour 2019 die Möwenseegrundschule, eine der ältesten Ganztagsschulen Berlins, besucht. Kita Schule Bildung weiter denken Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-16831 Tue, 11 Jun 2019 08:15:00 +0200 „Geh sterben, du hässliche Kuh“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/geh-sterben-du-haessliche-kuh/ Auf dem Schulhof wird zwar weniger geprügelt. Doch Psychoterror via Smartphone nimmt zu. Cybermobbing kann bis zum Aufruf zum Suizid gehen. Das überfordert Lehrkräfte. Schule Digitalisierung Gesellschaftspolitik LehrerInnenbildung Gesundheit Artikel Hauptvorstand news-16826 Thu, 06 Jun 2019 13:35:00 +0200 Schulleitung ist in der Pflicht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schulleitung-ist-in-der-pflicht/ Klaudia Kachelrieß, Referentin im Vorstandsbereich Schule der GEW Berlin, über die Möglichkeiten von Schulleitungen und Personalvertretungen, Lehrkräfte vor Mobbing zu schützen. Schule Gesellschaftspolitik Gesundheit Gute Arbeit Recht Artikel Hauptvorstand news-16967 Thu, 06 Jun 2019 10:44:55 +0200 Pakte der vertanen Chancen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/pakte-der-vertanen-chancen/ Heute beschließt die Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs des Bundes und der Länder ein Hochschulförderprogramm auf Sparflamme. Eine Kritik der Studierenden. Studium Artikel Hauptvorstand news-16828 Thu, 06 Jun 2019 09:20:00 +0200 Wer glücklich ist, mobbt nicht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wer-gluecklich-ist-mobbt-nicht/ Manchen Schülerinnen und Schülern graut vor der Schule. Fast jeder Sechste wird gedemütigt und ausgegrenzt. Lehrkräfte greifen bei Mobbing meist ein, doch gefragt sind auch langfristige Strategien.
  • Was sollte eine Lehrkraft tun, wenn sie von Mobbing erfährt?
  • Wichtig ist, dass die Lehrkraft sofort aktiv wird, ohne etwas zu überstürzen. Zunächst gilt es, mit dem Opfer zu sprechen. Danach ist es ratsam, sich Unterstützung zu holen – und das weitere Vorgehen mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachleuten zu klären. In vielen Schulen stehen Schulsozialarbeit oder Schulpsychologinnen und -psychologen als Ansprechpartner bereit. Außerdem sollten Schulleitung und Eltern einbezogen werden.               

    • Was sollten Eltern unternehmen, wenn sie befürchten, dass ihr Kind gemobbt wird?

    Eltern sollten zuerst mit der Klassenleitung sprechen. Auch Schulsozialarbeit oder Beratungslehrkräfte sind eine gute Adresse. Wenig zielführend ist es, auf eigene Faust die Täterin bzw. den Täter oder die Eltern zur Rede zu stellen. Damit kann eine Lösung erschwert werden.   

    • Was können Lehrkräfte tun, um Mobbing zu verhindern?

    Sehr viel hängt vom Klima in der Klasse ab. Generell gilt, dass Lehrkräfte klare Grenzen setzen und bei Ausgrenzungen oder Beleidigungen sofort eingreifen müssen. Schülerinnen und Schüler können Verhaltensregeln festlegen. Auch ein Klassenrat fördert das soziale Miteinander. Fragebögen liefern Hinweise, ob es erste Anzeichen für Mobbing gibt.      

    • Wie kann die Schule vorbeugen?

    Der Einsatz gegen Mobbing sollte im Leitbild verankert werden. Sinnvoll ist es, das Kollegium für das Problem zu sensibilisieren und im Umgang damit zu schulen, zum Beispiel durch Fortbildungen. Mehrere Lehrkräfte können ein Präventionsteam bilden und ihre Kolleginnen und Kollegen -unterstützen.     

    • Wo gibt es externe Unterstützung?

    In jedem Bundesland gibt es Anlaufstellen, zum Beispiel das Netzwerk gegen Gewalt (NgG) und das Projekt Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD) der hessischen Landesregierung oder den Verein Fairaend in Köln. Auch Jugend- oder Schulämter vermitteln Unterstützung.

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    Schule Gesellschaftspolitik LehrerInnenbildung Gesundheit Artikel Hauptvorstand
    news-16961 Thu, 06 Jun 2019 08:50:06 +0200 Deutschlands beste Schule liegt in einem Brennpunkt https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/deutschlands-beste-schule-liegt-in-einem-brennpunktviertel/ Deutscher Schulpreis für die Gebrüder-Grimm-Schule in Hamm: Die Grundschule hat in einem sozial benachteiligten Stadtteil, räumlich beengt und mit wenigen Ressourcen eine Umgebung geschaffen, in der Lernen hervorragend gelingt. Schule Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Artikel Hauptvorstand news-16952 Wed, 05 Jun 2019 13:46:38 +0200 7 Thesen zu Bildung und Digitalisierung https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/7-thesen-zu-bildung-und-digitalisierung/ Die GEW will sich aktiv in die Digitalisierungsdiskussion einbringen, anstatt nur auf Veränderungen am Arbeitsplatz und Lernort Schule zu reagieren. Schule Digitalisierung Artikel Hauptvorstand news-16951 Wed, 05 Jun 2019 12:54:08 +0200 Jugendliche lernen mit Youtube https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jugendliche-nutzen-youtube-als-bildungs-und-kulturort/ Youtube verändert das Lernen von Schülerinnen und Schülern: Laut einer aktuellen Studie greift fast die Hälfte der Youtube nutzenden jungen Menschen für Hausaufgaben oder Prüfungen auf Erklärvideos der Plattform zurück. Schule Digitalisierung Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-16935 Tue, 04 Jun 2019 13:05:39 +0200 Massenproteste im Bildungswesen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/massenproteste-im-bildungswesen/ In ganz Brasilien sind Studierende, Lehrkräfte und Hochschulangehörige am 30. Mai gegen die Bildungspolitik der rechtsradikalen Bolsonaro-Regierung und gegen Kürzungen von Mitteln für öffentliche Universitäten und Schulen auf die Straße gegangen. Mehr als eine Million Menschen auf der Straße

    In fast 200 Städten Brasiliens fanden am 30. Mai Demonstrationen und Protestaktionen statt. Im ganzen Land sollen sich nach Medienberichten mehr als eine Million Menschen daran beteiligt haben. Allein in der Metropole Sao Paulo nahmen 300.000 Menschen an der Kundgebung teil. “Das ist nicht nur ein Angriff auf die Universitäten“, erklärte ein Kundgebungsteilnehmer. „Dies betrifft alle Bildungsbereiche.” In Rio de Janeiro wurden 200.000 Personen gezählt. Die Menschen trugen Plakate mit der Aufschrift „Bildung ist keine Ausgabe, sondern eine Investition“.  

    Bis zu dreißig Prozent Kürzungen

    Die Ankündigung des neuen brasilianischen Bildungsministers Abraham Weintraub, die Mittel für staatliche Universitäten drastisch um bis zu dreißig Prozent zu kürzen, hat eine breite Welle  der Empörung ausgelöst und zu den größten Massenprotesten gegen einen neu ernannten brasilianischen Präsidenten seit Jahrzehnten geführt. Bereits Mitte Mai hatten landesweit zehntausende Schüler und Studenten gegen die Kürzungen demonstriert. Sie wurden daraufhin von Bolsonaro als nützliche Idioten beschimpft, die von ihren Lehrern und Professoren manipuliert seien und nicht wüssten, was sie tun.

    Gewerkschaften planen Generalstreik

    Bolsonaro sieht seine Aufgabe darin, den „Kulturmarxismus“ an den Hochschulen  auszumerzen und das brasilianische Bildungswesen ideologisch umzugestalten. Dazu passen Angriffe der Rechtsregierung auf den international geachteten Pädagogen Paulo Freire, der als Schandmal für die Bildung in Brasilien diffamiert wird. Der Präsident der brasilianischen Bildungsgewerkschaft CNTE, Heleno Araújo, erkennt in den jüngsten Massenprotesten gegen die Bildungspolitik der Bolsonaro-Regierung einen Ansporn und eine Ermutigung für den geplanten Generalstreik, zu dem die brasilianischen Gewerkschaften am 14. Juni 2019 aufgerufen haben. Die CNTE und andere Gewerkschaften wehren sich mit dem Streik gegen Kürzungen ihrer Altersvorsorge, die sie im Zuge der geplanten Rentenreform befürchten.  

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    Internationales Artikel Hauptvorstand
    news-16821 Tue, 04 Jun 2019 12:10:00 +0200 „Eine Gewaltform, die auf Macht basiert“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/eine-gewaltform-die-auf-macht-basiert/ Mobbing richtet sich auch gegen Beschäftigte im Bildungswesen – und kann zu großen gesundheitlichen Schäden führen. Die beste Prävention: ein gutes Arbeitsklima – und ein offener Umgang mit Konflikten. Kita Schule Gesellschaftspolitik Gesundheit Gute Arbeit Recht Artikel Hauptvorstand news-16829 Tue, 04 Jun 2019 09:55:00 +0200 Es gibt keine Unbeteiligten https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/es-gibt-keine-unbeteiligten/ Wie wird man zum Täter, wie zum Opfer? Welche Rolle spielen die Mitläufer und Zuschauer beim Mobbing? Ein Gespräch mit Kaj Buchhofer von der Beratungsstelle Gewaltprävention der Schulbehörde Hamburg. Schule Gesellschaftspolitik Gesundheit Gute Arbeit Artikel Hauptvorstand news-16858 Tue, 04 Jun 2019 08:05:00 +0200 Mobbing https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/mobbing/ Klar: Mobbing gab es immer schon in Familie, Kindergarten, Schule, Uni, Firmen, Vereinen oder Studienseminaren. Und klar ist auch: Das geht gar nicht! Die E&W hat den perfiden Psychoterror in der Juniausgabe zum Schwerpunktthema gemacht. Schule Gesellschaftspolitik Gesundheit Gute Arbeit Artikel Hauptvorstand news-16930 Mon, 03 Jun 2019 21:23:09 +0200 Housing for all! https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/housing-for-all/ Wohnen muss bezahlbar sein. Für alle. Das fordert eine Europäische Bürgerinitiative, die vom DGB unterstützt wird. Bis März 2020 sind eine Million Unterschriften nötig, damit EU-Parlament und EU-Kommission sich mit den Forderungen befassen. Überall fehlt es an preisgünstigen Wohnungen

    Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa steigen die Preise für Wohnraum. Vor allem in den Städten können sich immer weniger Menschen die monatlichen Mietzahlungen leisten.  Viele sind gezwungen, die Stadt zu verlassen, um dann täglich zu pendeln und viel Lebenszeit für den Weg zur Arbeit aufzuwenden. In fast allen EU-Mitgliedsstaaten steigt die Zahl der Obdachlosen. Überall fehlt es an öffentlich geförderten und preisgünstigen Wohnungen. „Wir wollen, dass das Problem des bezahlbaren Wohnraums auf die europäische Ebene kommt“, erklärt DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell die Unterstützung der Gewerkschaften für die Europäische Bürgerinitiative „Housing for all“, die im März 2019 bei der EU-Kommission angemeldet wurde. „Städte und Gemeinden müssen von den Maastricht-Kriterien ausgenommen werden, wenn sie Geld aufnehmen, um in sozialen Wohnungsbau zu investieren“, fordert Körzell.

    Eine Million Unterschriften erforderlich

    Die Europäische Bürgerinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb eines Jahres eine Million Unterschriften in ganz Europa zu sammeln. Davon müssen mindestens 72.000 aus Deutschland kommen. Dies ist notwendig, damit die Forderungen der Bürgerinitiative sowohl von der EU-Kommission als auch vom Europäischen Parlament angehört und behandelt werden. Stichtag ist der 18. März 2020.  „Ob wir genügend bezahlbaren Wohnraum haben, hängt auch von europäischen Rahmenbedingungen ab“, so Lukas Siebenkotten vom Deutschen Mieterbund. „Wir unterstützen „Housing for all“ weil wir glauben, dass mit dieser Europäischen Bürgerinitiative sozialere Bedingungen geschaffen werden können, als das bisher der Fall ist.“

    EU-Kommission und Parlament sind gefordert

    „Housing for all“ erwartet von EU-Kommission und Parlament bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, um das Wohnen in der Stadt auch für NormalverdienerInnen und sozial schwache Menschen erschwinglich zu halten. Zu den Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative gehören eine „Erleichterung des Zugangs zu leistbarem und sozialem Wohnbau für alle, keine Anwendung der Maastricht-Kriterien auf öffentliche Investitionen in leistbaren Wohnbau, besserer Zugang zu EU-Finanzmitteln für gemeinnützige und nachhaltige Wohnbauträger, soziale und wettbewerbsgerechte Regeln für Kurzzeitvermietungen sowie die statistische Erfassung des Wohnbedarfs in Europa.“

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    Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Hauptvorstand
    news-16895 Mon, 03 Jun 2019 11:50:13 +0200 LesePeter Juni für Graphic Novel über besondere Frauen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/lesepeter-juni-fuer-graphic-novel-ueber-besondere-frauen/ Der LesePeter des Monats Juni 2019 geht an die Französin Pénélope Bagieu für das Jugendbuch „Unerschrocken 1 – Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen“. Gleichstellung Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-16891 Mon, 03 Jun 2019 10:04:50 +0200 Hessen bekommt 92 Euro pro Kopf und Jahr https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hessen-bekommt-92-euro-pro-kopf-und-jahr/ Nach langem Ringen um den Digitalpakt steht die Umsetzung vor Ort an. In einem Positionspapier aus Hessen werden nicht nur mehr spezielle Fortbildungen für Lehrkräfte, sondern auch ein möglichst umfassender Ausschluss der IT-Konzerne verlangt. Schule Digitalisierung Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand news-16822 Wed, 29 May 2019 13:52:00 +0200 No jobs on a dead planet! https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/no-jobs-on-a-dead-planet/ Wenige Tage vor den Wahlen zum Europäischen Parlament und während des Scheiterns der schwarz-blauen Regierung in Österreich fand in Wien der 14. Kongress des Europäischen Gewerkschaftsbundes statt. Kongress im Auge des Orkans

    Kein Bild wurde in den zahlreichen Redebeiträgen der rund 1.300 Delegierten und Gäste beim Kongress des Europäischen Gewerkschaftsbunds (EGB) häufiger bemüht wie das vom toten Planeten, auf dem es keine Arbeitsplätze mehr gibt. Unmittelbar vor den Wahlen zum Europäischen Parlament  fand  vom 21. – 24. Mai 2019 der EGB-Kongress in Wien statt. Er stand unter dem Titel „A fairer Europe for Workers“. Klimaschutz und Arbeitsplätze, „Just Transitions“,  gehörten zu den zentralen Themen des Kongresses.  Weitere Schwerpunkte waren die soziale Spaltung in Europa, Digitalisierung, Migration, die zunehmenden Angriffe auf demokratische und gewerkschaftliche Rechte und natürlich das Skandalvideo mit Österreichs Ex-Innenminister Strache und dessen politische Auswirkungen im Gastland und in Europa. 

    Pressefreiheit verteidigen

    „Die ganz Welt hat am Wochenende nach Wien geschaut !“ Mit diesen Worten begrüßte Wolfgang Katzian, Gastgeber und Vorsitzender des Österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB),  die KongressteilnehmerInnen im Wiener Messezentrum. Katzian kritisierte die Politik der Nichtkommunikation der österreichischen Rechtsregierung mit den Gewerkschaften und deren Angriffe auf die Presse: „Pressefreiheit ist genauso wichtig für die Demokratie wie freie Gewerkschaften.“ Der ÖGB-Vorsitzende warnte eindringlich vor Regierungsbeteiligungen von Rechtspopulisten und forderte eine Rücknahme des Gesetzes zum 12 Stunden Tag und zur 60 Stunden Woche in Österreich.

    Zeichen gegen Rechtspopulismus

    Man habe Ort und Zeitpunkt des Kongresses bewusst gewählt, erklärte EGB-Generalsekretär Luca Visentini in seiner Eröffnungsrede mit Verweis auf Wien und die Wahlen zum Europäischen Parlament: „Die Europäische Union und unsere Demokratie sind bedroht. Rechtsradikale, nationalistische und neofaschistische Parteien haben Zulauf.“  Dem müssten Gewerkschaften entgegentreten. Der EGB wolle ein sichtbares Zeichen des Protestes gegen die Politik der schwarz-blauen Regierung in Österreich und gegen Rechtspopulismus in Europa setzen. Visentini forderte einen neuen Sozialvertrag für Europa, verstärkte Anstrengungen gegen die Arbeitslosigkeit und Investitionen in gute Arbeitsplätze.

    Quote wirkt

    Erstmalig waren bei einem EGB-Kongress gleich viele Frauen und Männer vertreten.  Der vorangegangene Kongress 2015 in Paris hatte dazu eine Geschlechterquote beschlossen. Die Frauen in Wien nutzen ihre Präsenz mit zahlreichen engagierten Redebeiträgen - nicht nur, aber auch und immer wieder zu Frauen- und Geschlechterthemen. Davon ermutigt fühlten sich junge Delegierte, die in Wien deutlich unterrepräsentiert waren. Mit Nachdruck forderten sie zum nächsten EGB-Kongress 2023 eine Quote von 23 Prozent für Delegierte unter 35 Jahren.

    Juncker fordert Europäischen Mindestlohn

    EU-Kommissionspräsident Juncker punktete bei den Delegierten, indem er sich zu  gewerkschaftlichen Forderungen bekannte: " Ich plädiere für einen Europäischen Mindestlohn – sofort“. Es müsse Schluss sein mit der Austeritätspolitik in Europa. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag müsse Normalfall sein. Mit der Reform der Entsenderichtlinie habe man in der EU das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit am gleichen Ort durchgesetzt. Juncker bekannte sich zum sozialen Dialog und forderte, dass Internetgiganten ihre Steuern dort bezahlen müssten, wo sie Gewinne erwirtschaften. Er werde die Anrufe von EGB-Generalsekretär Luca Visentini vermissen, wenn er nicht mehr EU-Kommissionspräsident sei. Juncker, der im Herbst aus dem Amt scheidet und seine Rede auf Deutsch, Englisch und Französisch hielt, verabschiedete sich mit den Worten: „Vive le syndicalisme libre!“

    „Die jungen Leute haben recht!“

    Viel Lob für die Gewerkschaften gab es auch vom österreichischen Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen. Wenn es Gewerkschaften nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Die Gewerkschaften würden in ganz Europa die proeuropäischen Kräfte unterstützen. “Solidarität gehört zu ihrer DNA“, bekundete der Bundespräsident, der sich die Zeit nahm, zwischen politischen Krisengesprächen und einem Zahnarzttermin zu den EGB-Delegierten zu sprechen. Van der Bellen bekannte sich zur Sozialpartnerschaft und zu den Forderungen der ‚Fridays for future‘-Proteste: „Die jungen Leute, die Freitag wieder in Wien und anderen Städten auf die Straße gehen und demonstrieren, haben recht. Es geht um ihre Zukunft.“

    Progressive Capitalism

    Aus New York nach Wien zum EGB-Kongress eingeflogen war Joseph Stiglitz. Der Wirtschaftsnobelpreisträger  kritisierte das vorherrschende Wachstumsmodell und forderte eine ‚green transition‘. Das Bruttoinlandsprodukt sei  kein guter Maßstab für wirtschaftliche Entwicklung: „Wir können eine grüne Ökonomie haben und viele neue Jobs schaffen.“ Stiglitz warb für einen ‚Progressive Capitalism‘  und damit gleich auch für sein neues Buch zum selben Titel. In der Pause im Foyer standen die Menschen Schlange, um sich ein Exemplar von Stiglitz signieren zu lassen.

    Bildung fürs digitale Zeitalter fit machen

    Zahlreiche Delegierte sprachen zu den Herausforderungen der Digitalisierung und wiesen auf die Bedeutung guter Bildung für Chancengleichheit und Arbeitsplätze hin. Der stellvertretende GEW-Vorsitzende Andreas Keller forderte, Bildungseinrichtungen zu modernisieren und fit zu machen fürs digitale Zeitalter: „Es ist überall von Industrie 4.0 die Rede, aber viele Kindergärten, Schulen und Hochschulen befinden sich noch im Modus 1.0. Putz bröckelt von den Decken, moderne Datenleitungen und digitale Medien fehlen.“ Lehrkräfte müssten besser qualifiziert und  Bildungsberufe aufgewertet werden, so Keller.

    Aktionsprogramm für faires Europa beschlossen

    Die Delegierten beschlossen ein umfangreiches 192seitiges Aktionsprogramm „A fairer Europe for Workers“ für die Jahre 2019 bis 2023 und dazu ein Wiener EGB-Manifest. Darin wird die Verantwortung der Gewerkschaften zur Verteidigung der Demokratie betont und ein neuer Sozialvertrag für Europa gefordert. Zum neuen EGB-Präsidenten wurde mit 95 Prozent der Stimmen Laurent Berger gewählt. Berger ist Generalsekretär des französischen Gewerkschaftsbundes CFDT. Der Italiener Luca Visentini wurde mit 77 Prozent für weitere vier Jahre in seinem Amt als EGB-Generalsekretär bestätigt.

     

    Info:  Der EGB vertritt 90 nationale Gewerkschaftsbünde aus 39 Ländern mit insgesamt 45 Millionen Mitgliedern.  Alle vier Jahre führt der  EGB einen Kongress durch. Der DGB war mit 27 Delegierten unter Leitung des DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann in Wien vertreten. Für die GEW nahmen der stellvertretende Vorsitzende Andreas Keller und der Referent für Internationales, Manfred Brinkmann am EGB-Kongress teil.

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    Internationales