GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website https://www.gew.de GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website de-DE GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website Sat, 17 Nov 2018 14:00:56 +0100 Sat, 17 Nov 2018 14:00:56 +0100 TYPO3 EXT:news news-15131 Fri, 16 Nov 2018 11:10:00 +0100 „Große Forschungslücken“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/grosse-forschungsluecken/ Mit dem Ausbau von Kita-Plätzen hat sich nicht automatisch die Qualität der frühen Bildung verbessert. Beim Bildungspolitischen Forum des Leibniz-Forschungsverbunds Bildungspotenziale (LERN) haben Fachleute einen Forderungskatalog vorgelegt. Kita Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand news-15130 Fri, 16 Nov 2018 08:10:00 +0100 Schrittchen für Schrittchen nach A13 https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schrittchen-fuer-schrittchen-nach-a13/ In vier der 16 Bundesländer ist „A13 für alle“ mittlerweile beschlossene Sache. Das bedeutet aber auch: Im weitaus größeren Teil der Republik steht die gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit aller Lehrkräfte noch aus. Gleichstellung Tarif Artikel Hauptvorstand news-15366 Thu, 15 Nov 2018 14:19:33 +0100 GEW Bremen fordert Gesetzentwurf bis Ende des Schulhalbjahres https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bremen-fordert-gesetzentwurf-bis-ende-des-schulhalbjahres/ Mit einer Laternenaktion haben Lehrkräfte aus Bremen und Bremerhaven den Senat erneut aufgefordert, alle Lehrkräfte nach A13 zu bezahlen: „Wir erwarten bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2018/19 einen konkreten Gesetzesvorschlag.“ Gleichstellung Tarif Artikel Hauptvorstand news-15083 Wed, 14 Nov 2018 13:00:00 +0100 Glas halb voll oder halb leer? https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/glas-halb-voll-oder-halb-leer/ Immer mehr Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden an allgemeinen Schulen unterrichtet. Ein Selbstläufer ist inklusive Bildung damit aber noch lange nicht. Schule Inklusion Artikel Hauptvorstand news-15084 Wed, 14 Nov 2018 09:00:00 +0100 „Chemnitz hat Angst!“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/chemnitz-hat-angst/ Die einen fürchten Neonazis. Die anderen fühlen sich unwohl, wenn sie abends zugewanderten Männern begegnen. Diese Spaltung macht in Chemnitz auch vor Schülerinnen und Schülern nicht Halt. Eine Herausforderung für die politische Bildung. Schule Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15354 Tue, 13 Nov 2018 18:20:58 +0100 „Die anderen Länder müssen nachziehen“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-anderen-laender-muessen-nachziehen/ Mit bundesweiten Aktionen erhöht die GEW in diesen Tagen den Druck auf die Landesregierungen, sich für eine gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit einzusetzen - JA13 für alle. Das ist auch wegen des eklatanten Lehrkräftemangels wichtig. Gleichstellung Tarif Artikel Hauptvorstand news-15333 Mon, 12 Nov 2018 11:57:00 +0100 Bundesweite Kampagne gegen Diskriminierung https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bundesweite-kampagne-gegen-diskriminierung/ Unter dem Hashtag #DarüberReden hat die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihre bislang größte Kampagne gegen Diskriminierung gestartet. Begleitend werden Unterrichtsmaterialien für Schulen erarbeitet. Gleichstellung Artikel Hauptvorstand news-15331 Mon, 12 Nov 2018 11:50:36 +0100 Lehrkräfte klagen über zu lange Arbeitszeiten https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/lehrkraefte-klagen-ueber-zu-lange-arbeitszeiten/ Lehrkräfte und Schulleitungen in Japan arbeiten durchschnittlich mehr als 11 Stunden pro Tag. Viele sind besorgt über die gesundheitlichen Folgen, wie eine Regierungsumfrage ergab. Vier von fünf Lehrkräften in Japan klagen über Stress am Arbeitsplatz
In einem jüngst von der japanischen Regierung veröffentlichten Weißbuch über Maßnahmen zur Verhinderung von Todesfällen durch Überarbeitung werden die Ergebnisse einer landesweiten Multiple-Choice Umfrage vorgestellt, an der rund 35.000 Lehrkräfte an Primar- und Sekundarschulen teilgenommen haben.  80,7 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Stress oder Sorgen im Zusammenhang mit der Arbeit haben, von denen 43,4 Prozent lange Arbeitszeiten als Ursache ihrer Belastung anführten. 40,2 Prozent nannten das Arbeitsklima und 38,3 Prozent den Umgang mit Eltern.

 

Schulleitungen sind besonders belastet
Bei Schulleitungen wurde festgestellt, dass sie besonders lange Arbeitszeiten haben. Ihr Tagesdurchschnitt liegt bei etwa 12,5 Stunden. Damit leisten sie regelmäßig  4,5 Stunden Mehrarbeit pro Tag oder 90 Stunden im Monat - weit über der Überstundengrenze von 80 Stunden monatlich, über die hinaus das Risiko von "Karoshi" oder Tod durch Überarbeitung steigen könnte. Gefragt nach Maßnahmen zur Verringerung der Mehrarbeit forderten 78,5 Prozent der Lehrkräfte eine Aufstockung des Personals, gefolgt von 54,4 Prozent, die weniger Schulveranstaltungen wünschten, 43,1 Prozent eine bessere Kommunikation unter den Lehrkräften und 38,8 Prozent kürzere Unterrichtszeiten.

 

Maßnahmen gegen Tod durch Überarbeitung
In dem Weißbuch werden neben Lehrkräften auch medizinisches Personal, Fahrer, IT-Beschäftigte und Restaurantpersonal als die fünf Berufsgruppen aufgeführt, die wegen überlanger Arbeitszeiten besondere Beachtung benötigen. Das Weißbuch wird von der japanischen Regierung aufgrund eines Gesetzes zur Förderung von Maßnahmen gegen den Tod durch Überarbeitung veröffentlicht, das 2014 in Kraft trat. Die japanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Mitarbeiter, die mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten, bis 2020 auf maximal 5 Prozent zu senken. Im Jahr 2017 waren es 7,7 Prozent.

]]>
Internationales Gesundheit Gute Arbeit Artikel Hauptvorstand
news-15329 Mon, 12 Nov 2018 11:24:59 +0100 Diskriminierungsfreie Ausschreibung, aber keine geschlechtersensible Ansprache https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/diskriminierungsfreie-ausschreibung-aber-keine-geschlechtersensible-ansprache/ Stellenanzeigen enthalten einer aktuellen Studie zufolge zwar kaum noch eindeutige Diskriminierungen. Allerdings formulierten Arbeitgeber Jobangebote auch nicht so, dass sich möglichst viele und unterschiedliche Personen angesprochen fühlten. Gleichstellung Artikel Hauptvorstand news-15132 Mon, 12 Nov 2018 10:20:00 +0100 KMK erkennt Lehrkräftemangel an https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kmk-erkennt-lehrkraeftemangel-an/ Mit einem Jahr Verspätung hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Aktualisierung ihrer Lehrkräfte-Bedarfsprognose vorgelegt. Das nun auch ganz offizielle Ergebnis: In Deutschland werden seit Jahren zu wenige Lehrkräfte ausgebildet. Schule Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-15103 Mon, 12 Nov 2018 08:45:00 +0100 „Was da ist, wird irgendwie verteilt“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/was-da-ist-wird-irgendwie-verteilt/ Werden Förderschullehrkräfte, die an Regelschulen unterrichten, krank, plagt sie oft ein schlechtes Gewissen. Sie wissen: Ersatz gibt es nicht. Der Mangel an Fachkräften im Saarland ist vor allem an Grundschulen und im Bereich Sonderpädagogik groß. „Mehr Personal!“

„Wir haben im Saarland einen Riesenbedarf an pädagogischen Fachkräften, vor allem an Grundschulen ist der Mangel extrem. Dort sind 100 Lehrkräfte fach- und schulformfremd eingesetzt. Kommt eine Grippewelle wie im vergangenen Winter dazu, bricht alles zusammen. Klassen müssen zusammengelegt werden, Unterricht findet kaum noch statt. Fällt eine Förderschullehrkraft aus, gibt es überhaupt keinen Ersatz. Wir brauchen dringend eine Lehrerreserve – und mehr Stellen.

Konkret fordern wir von der Landesregierung zusätzlich 400 Planstellen für alle Schulformen. Außerdem braucht es – ganz dringend – mehr Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter, mehr Schulpsychologinnen und -psychologen sowie mehr Erzieherinnen und Erzieher. Inklusion gelingt nur, wenn wir mehr Personal haben. Bis jetzt gibt es so gut wie keine multiprofessionellen Teams an den Schulen, das ist erst im Aufbau. Inklusion ist ein Menschenrecht. Es kann nicht sein, dass dafür kein Geld da ist. So gelingt auch keine Integration. Die Politik zerredet das Thema, auf Kosten der Schülerinnen und Schüler, statt ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Das ist ein Skandal.“

Birgit Jenni, Vorsitzende der GEW Saarland

]]>
Schule Bildungssystem Artikel Hauptvorstand
news-15327 Mon, 12 Nov 2018 08:33:02 +0100 Budenheimer Memorandum in der Diskussion https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/budenheimer-memorandum-in-der-diskussion/ Die GEW hat das Budenheimer Memorandum mit Abgeordneten aller Parteien außer der AfD debattiert und ihre Forderung nach einem neuen, unbefristeten und dynamisierten Hochschulpakt bekräftigt. Wissenschaft Bildungsfinanzierung Artikel Hauptvorstand news-15324 Sat, 10 Nov 2018 19:01:30 +0100 100 Million Kampagne gegen Kinderarbeit https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/100-million-kampagne-gegen-kinderarbeit/ Auf viel Zuspruch stieß in Berlin bei einem Treffen von Jugendlichen und Politikern die 100 Million Kampagne zur Beendigung von Kinderarbeit, die vom indischen Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi ins Leben gerufen wurde.  

Ministerielle Unterstützung für 100 Million Kampagne
Gerd Müller musste nicht groß überzeugt werden. Bei der Gesprächsrunde von Brot für die Welt und GEW am 7. November 2018 zum Auftakt der 100 Million Kampagne in Deutschland begrüßte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausdrücklich die Forderungen der Jugendlichen nach mehr Einsatz für Kinderrechte und für ein Ende von Kinderarbeit. „Ich finde es richtig, dass junge Menschen dafür ihre Stimme erheben“, so Minister Müller. Es sei an der Zeit, sich Schritte zu überlegen, wie man gesetzgeberisch handeln könne. Die Erfahrungen des von ihm initiierten Textilbündnisses für gute Arbeitsbedingungen in der weltweiten Bekleidungsindustrie hätten gezeigt, dass Freiwilligkeit allein nicht ausreiche, sondern zu oft in Appellen ende. Müller schlug den anwesenden Bundestagsabgeordneten von SPD, FDP, Grünen und Linkspartei einen parteiübergreifenden Antrag zu Kinderarbeit vor.

 

Millionen Kinder auf der Flucht
Auch die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und SPD-Abgeordnete, Bärbel Kofler, sprach sich für verbindlichere Regelungen aus. Kofler informierte über den nationalen ‚Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte‘ der Bundesregierung, der auf die Einhaltung von Menschenrechten in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten abzielt. Darin werde neben der Schutzpflicht des Staates auch die Verantwortung von Unternehmen für die Menschenrechte benannt. Bundestagsvizepräsidentin und Grünen-Abgeordnete Claudia Roth verwies auf über siebzig Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, darunter viele Kinder, die nicht zur Schule gehen können.  Sie unterstütze deshalb die Forderungen der 100 Million Kampagne nach einer Zukunft, die für alle Kinder „free, safe, educated“ sein müsse. Für Roth gibt es einen Zusammenhang von Armut und Kinderarbeit. Armutsbekämpfung und die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention seien daher wichtige Ansätze zur Überwindung von Kinderarbeit.

 

Mit Kinderarbeit wird Geld verdient
Gyde Jensen, FDP-Abgeordnete und Vorsitzende im Menschenrechtsauschuss des Bundestags, unterstrich die Bedeutung der Kinderrechte und schlug eine aktuelle Stunde im Bundestag vor. Statt neuer Gesetze, um Konzerne bei Verstößen gegen Menschenrechte zur Rechenschaft zu ziehen, sprach sie sich für ein System positiver Anreize aus, um die Menschenrechtsverantwortung von Unternehmen zu fördern. Stefan Liebich, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, warf die Frage auf, warum es bisher keine gesetzlichen Verpflichtungen gebe, wo alle doch einig in der Verurteilung von Kinderarbeit seien. Das liege an Interessen, so Liebig, über die man offen spreche müsse. Mit Kinderarbeit werde Geld verdient. Wer hier etwas ändern wolle, müsse bereit sein, sich auch mit Unternehmen anzulegen, die an der Ausbeutung von Kindern profitieren.

 

Info: Die internationale 100 Million Kampagne des Friedensnobelpreisträgers Kailash Satyarthi wird in Deutschland von Brot für die Welt und der GEW unterstützt. Die Kampagne tritt dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen weltweit in Freiheit und Sicherheit aufwachsen und eine Schule besuchen können. Für diese Forderungen will 100 Million vom 12. bis 18. November 2018 während einer globalen Aktionswoche in zahlreichen Ländern werben und öffentlich Druck machen. Dafür stehen Schul- und Aktionsmaterialien in mehreren Sprachen sowie der preisgekrönte Dokumentarfilm „The Price of Free“ zur Verfügung.  Der Film erzählt Geschichten von Kindern, die Kailash Satyarthi aus ausbeuterischer Arbeit befreit hat. Er wird Schulen, Universitäten und Jugendverbänden am 14. November kostenlos als Teil der globalen Aktionswoche zur Verfügung stehen.

 

 

]]>
Internationales Artikel Hauptvorstand
news-15095 Fri, 09 Nov 2018 11:15:00 +0100 Herausforderung für den Sportunterricht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/herausforderung-fuer-den-sportunterricht/ Inklusion falle im Sportunterricht leichter als in anderen Schulfächern, heißt es. Doch Sport für heterogene Gruppen ist eine Herausforderung: Lehrkräfte müssen Kindern mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Bedürfnissen gerecht werden. Schule Inklusion Artikel Hauptvorstand news-15093 Fri, 09 Nov 2018 09:30:00 +0100 „Keine Erfolgsmaschinen“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/keine-erfolgsmaschinen/ Die Liste erfolgreicher Sportler, die am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern zur Schule gegangen sind, ist lang. Noch länger ist jedoch die derer, die keine Sportkarriere einschlagen. Für alle Schülerinnen und Schüler ist gute Bildung daher wichtig. Schule Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand news-15318 Thu, 08 Nov 2018 16:18:01 +0100 Theaterpädagogik im Politikunterricht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/theaterpaedagogik-im-politikunterricht/ Das Methodenset „politik theater.elementar“ für den Politikunterricht will Schülerinnen und Schüler zur künstlerischen Auseinandersetzung mit politischen Fragen anregen. Das Material eignet sich für alle Schularten. Schule Gesellschaftspolitik Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-15315 Thu, 08 Nov 2018 12:16:32 +0100 Kurzfilme im Unterricht https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kurzfilme-im-unterricht/ Mit ihrer geringen Dauer sind Kurzfilme praktisch für die Schule. Kinofenster.de präsentiert sechs Filme für den Einsatz in den Klassenstufen 1–6 und im DaF-Unterricht. Alle Kurzfilme sind online verfügbar und zu allen gibt es Arbeitsblätter. Schule Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-15094 Wed, 07 Nov 2018 12:00:00 +0100 Hindernislauf zur Win-win-Situation https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hindernislauf-zur-win-win-situation/ Ganztagsangebote sind ohne die Kooperation mit Sportvereinen oft nicht denkbar. Dabei gibt es jedoch Hürden: Bürokratie, Planungsunsicherheit und die schwankende Qualität der Angebote. Wenn es gut läuft, profitieren indes alle. Schule Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand news-15080 Wed, 07 Nov 2018 08:30:00 +0100 „Öffentliches Verwahren am Wasser“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/oeffentliches-verwahren-am-wasser/ „Die Kinder in einem der reichsten Länder der Welt beherrschen eine grundlegende Fähigkeit nicht mehr: das Schwimmen“, resümierte die Wochenzeitung Die Zeit im August 2018. Woran liegt das? Schule Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-15263 Tue, 06 Nov 2018 10:55:44 +0100 Bis zu 240.000 Schülerinnen und Schüler mehr an Berufsschulen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bis-zu-240000-schuelerinnen-und-schueler-mehr-an-berufsschulen/ An Berufsschulen fehlen in Zukunft vermutlich noch mehr Lehrkräfte als bisher angenommen. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler steigt dort laut einer Studie der GEW bis zum Jahr 2030 noch stärker als erwartet an – wenn auch regional unterschiedlich. Berufliche Bildung Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-15258 Mon, 05 Nov 2018 14:07:12 +0100 Neuer GWK-Bericht zur Chancengleichheit https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/neuer-gwk-bericht-zur-chancengleichheit/ Der Bericht der GWK zur „Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung“ zeigt, dass der Anteil von Wissenschaftlerinnen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zwar angestiegen ist, der Anstieg sich aber in einem sehr langsamen Tempo vollzieht. „In Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern ist der Fortschritt in der Wissenschaft eine Schnecke“, kritisierte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller.

Auch die Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) selbst gestand in ihrer Pressemitteilung ein, dass die Fortschritte „nur langsam erfolgen und anhaltender Handlungsbedarf besteht“. Der GWK-Bericht ist die 22. Fortschreibung des „Datenmaterial zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“, der erstmals 1989 von der damaligen Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) veröffentlicht wurde.

Seit 1997 hat sich der Anteil von Frauen an der Gesamtzahl der Erstimmatrikulationen weiter von 48,6 auf 50,5 Prozent, der Studienabschlüsse von 42,1 auf 50,9 Prozent, der Promotionen von 32,1 auf 45,2 Prozent und der Habilitationen von 15,7 auf 30,4 Prozent erhöht. Das belegt aber auch, dass der Anteil von Frauen noch immer mit jeder Qualifikations- und Karrierestufe nach Studienabschluss sinkt („leaky pipeline“).

Der Anteil der Professorinnen an Hochschulen ist zwar im Zeitraum zwischen 1997 und 2016 kontinuierlich von 9 % auf 23,4 % angestiegen. Eine differenzierte Betrachtung nach Besoldungsgruppen zeigt jedoch, dass je höher die Besoldungsgruppe ist, desto niedriger der Anteil der Frauen ausfällt. Während der Anteil der W1-Professorinnen (insbesondere Juniorprofessorinnen) an Hochschulen bei 43,3 Prozent liegt, beträgt er bei C3/W2-Professorinnen 24,1 und bei C4/W3-Professorinnen 19,4 Prozent. Der Frauenanteil in Führungspositionen bei der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz- Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft ist von 1998 bis 2017 von 3,7 auf 18,6 Prozent stetig gestiegen.

Insgesamt belegen die Daten aus Sicht der GWK, „dass es weiterhin sowohl im Bereich der Hochschulen als auch bei den außerhochschulischen Forschungseinrichtungen dringenden Handlungsbedarf gibt, um insbesondere die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen als auch die Umsetzung von Chancengleichheit auf struktureller Ebene noch stärker voranzutreiben.“

GEW-Vize Keller forderte Bund und Länder auf, den Druck auf Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu erhöhen. „Wir können es uns nicht erlauben, die Perspektive der Hälfte der Bevölkerung auf die Gestaltung von Forschung und Lehre weitgehend auszublenden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssen daher eine wirksame Gleichstellungspolitik betreiben. Dazu gehören Anreize für gleichstellungspolitisch erfolgreiche Einrichtungen, eine verbindliche Quotierung von Professuren und weiteren Leitungspositionen sowie eine Stärkung von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten“, sagte der Gewerkschafter.

]]>
Studium Wissenschaft Artikel Hauptvorstand
news-15256 Mon, 05 Nov 2018 13:42:14 +0100 GEW zu den ersten Auswahlentscheidungen der Exzellenzstrategie https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-zu-den-ersten-auswahlentscheidungen-der-exzellenzstrategie/ In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zur Stärkung der Spitzenforschung an Universitäten sind die Entscheidungen über die künftigen Exzellenzcluster gefallen. Die mit den Mitgliedern des internationalen Expertengremiums sowie den Wissenschaftsministerinnen und -ministern des Bundes und der Länder besetzte Kommission wählte aus 88 Förderanträgen insgesamt 57 Exzellenzcluster aus. Damit steht zugleich fest, dass 17 Universitäten mit mindestens zwei Exzellenzclustern und zwei Universitätsverbünde mit mindestens drei Exzellenzclustern zur Antragstellung für die Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ zugelassen sind. GEW-Vize Andreas Keller gratulierte den erfolgreichen Universitäten, kritisierte aber zugleich Bund und Ländern für die auf Dauer angelegte Weiterführung des Exzellenzwettbewerbs.

Wie schon beim Vorgängerwettbewerb der Exzellenzstrategie, der 2006 gestarteten Exzellenzinitiative, sind die Förderentscheidungen von einem regionalen Ungleichgewicht gekennzeichnet. Abgesehen von den Berliner Universitäten profitieren gerade einmal zwei ostdeutsche Universitäten mit insgesamt vier von 57 Clustern von der Exzellenzstrategie: die Technische Universität Dresden und die Universität Jena. Von den 17 Universitäten, die für die Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ zugelassen sind und damit eine Chance haben, den begehrten Status einer Eliteuni zu erhalten, liegen allein zehn in zwei Bundesländern: Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Die Hälfte der Bundesländer hat schon jetzt keine Chance mehr, künftig eine Exzellenzuniversität zu stellen.

Der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller, gratulierte den in der ersten Runde der Exzellenzstrategie zum Zuge gekommenen Universitäten zu ihrem Erfolg, dem eine aufwändige Antragstellung vorausging, an der zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlichem Status, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Technik und Verwaltung engagiert mitgearbeitet haben. Zugleich äußerte er sich besorgt über die strukturellen Folgen des verstetigten Exzellenzwettbewerbs.

„Jahr für Jahr sollen 533 Millionen Euro ausgegeben werden, um ausgewählte Eliteunis aufzupäppeln – eine fatale Entscheidung.“

„Das Geld wird dort fehlen, wo es die Hochschulen am dringendsten brauchen: in der Grundfinanzierung“, mahnte Keller und verwies auf die immer noch offene Entscheidung von Bund und Ländern über die Zukunft des Hochschulpakts.

Weiter setzten Bund und Länder mit der Exzellenzstrategie eine wichtige Errungenschaft des deutschen Hochschulsystems aufs Spiel, führte Keller aus. „Ob jemand in Aachen oder Chemnitz, Konstanz oder Flensburg seinen Abschluss gemacht hat, spielte in der Vergangenheit keine große Rolle. Die Exzellenzstrategie zielt hingegen auf ein Zweiklassensystem mit Spitzenunis und mittelmäßigen Hochschulen ab.“

Mit Blick auf die Evaluation der Exzellenzinitiative durch die internationale Expertenkommission unter Leitung des Schweizer Physik-Professors Dieter Imboden kritisierte Keller, dass der Wettbewerb auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase „in die Röhre schauen“ lasse. „Zwar wird die Exzellenzstrategie wie zuvor die Exzellenzinitiative eine große Zahl junger Forscherinnen und Forscher ins Wissenschaftssystem holen. Eine dauerhafte Perspektive eröffnet sie ihnen aber gerade nicht. Mit den befristet vergebenen Exzellenzgeldern werden in der Regel befristete Beschäftigungsverhältnisse finanziert.“

Keller forderte Bund und Länder auf, den negativen Auswirkungen zum einen durch eine substanzielle Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen entgegenzuwirken. Zum anderen „brauchen wir eine Entfristungsoffensive, die den in auslaufenden Exzellenclustern wie in den abgeschafften Graduiertenschulen tätigen Forscherinnen und Forschern eine Perspektive eröffnet“, so der GEW-Wissenschaftsexperte.

]]>
Studium Wissenschaft Artikel Hauptvorstand
news-15086 Mon, 05 Nov 2018 11:00:00 +0100 Auf den Weg machen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/auf-den-weg-machen/ Manchmal fehlt das Personal, manchmal die Sportstätte: Mit dem Hinweis auf die teils dramatischen gesundheitlichen Folgen eines vernachlässigten Sportunterrichts ließen sich jedoch zusätzliche Mittel für mehr Stellen und Sporthallen erstreiten. Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand news-15252 Mon, 05 Nov 2018 09:56:38 +0100 RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/rbg-ein-leben-fuer-die-gerechtigkeit/ Die Dokumentation „RGB – Ein Leben für die Gerechtigkeit“ erzählt das Leben der Frauenrechtsikone Ruth Bader Ginsburg. Die Juristin ist die zweite Frau am Supreme Court der USA, die mit ihrem Einsatz für Frauenrechte Geschichte schrieb. Gesellschaftspolitik Gleichstellung Unterrichtsmaterial news-15250 Mon, 05 Nov 2018 09:39:38 +0100 Sexualisierte Gewalt und Schule https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/sexualisierte-gewalt-und-schule/ Der Umgang mit dem Thema sexuelle Gewalt ist für Lehrkräfte oft mit Unsicherheiten verbunden. Basiswissen und Schutzkonzepte für Schulen sind jedoch unverzichtbar. Das Buch „Sexualisierte Gewalt und Schule“ gibt Handlungsempfehlungen. Schule LehrerInnenbildung Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-15085 Mon, 05 Nov 2018 09:30:00 +0100 Zu wenig in Bewegung https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zu-wenig-in-bewegung/ Politikerinnen und Politiker betonen zwar immer wieder die Bedeutung des Sportunterrichts. Doch Sportstunden finden in maroden Hallen mit uralten Geräten statt oder werden gleich ganz gestrichen. Wo liegen die Ursachen?
Die GEW-Sportkommission versteht sich als Netzwerk aller an sport- und bildungspolitischen Fragen interessierten und den Sport gestaltenden Kolleginnen und Kollegen. Sie berät die Bildungsgewerkschaft zu den Themen
  • Angebote für Bewegung, Sport und Spiel im Elementarbereich,
  • sämtliche Aspekte des Schulsports, etwa Sportunterricht, außerunterrichtlicher Sport und schulsportliche Wettbewerbe,
  • Aus- und Fortbildung für Sportlehrkräfte,
  • Sportwissenschaft und Hochschulsport.
Diese Fragen sind untrennbar mit dem sportlichen Geschehen außerhalb des Bildungssektors verbunden. Daher nimmt die Sportkommission auch Stellung zu sportpolitischen Fragen wie Doping oder Missständen und Fehlentwicklungen im Spitzensport, bei Sportorganisationen und sportlichen Großereignissen. Interessierte GEW-Kolleginnen und -Kollegen sind jederzeit willkommen. Die Jahrestagung der GEW-Sportkommission findet am 29. und 30. März 2019 in Göttingen statt. Einer der Schwerpunkte ist die Diskussion über eine gute Ganztagsschule. Jessica Süßenbach, Professorin für Sportpädagogik und Sportwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg, wird die Ergebnisse ihrer jüngsten Studie „Wir bewegen den Ganztag“ vorstellen und diskutieren. Daraus will die Sportkommission Anforderungen und Kriterien für ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Bewegungsangebot an Ganztagsschulen entwickeln. Kolleginnen und Kollegen aus den Landesverbänden sind herzlich eingeladen. Die Kosten für Anreise, Übernachtung und Verpflegung werden übernommen. Kontakt: Ole Stratmann, E-Mail: olestratmann@hotmail.com Norbert Baumann, GEW-Sportkommission

 

]]>
Schule Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Hauptvorstand
news-15248 Mon, 05 Nov 2018 08:56:47 +0100 Gute Erfahrungen mit Quereinstieg in Kitas https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gute-erfahrungen-mit-quereinstieg-in-kitas/ Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger können das Problem des Fachkräftemangels in Kitas nicht lösen, aber mildern. Die bisherigen Erfahrungen seien oft gut, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie des Deutschen Jugendinstituts. Kita Artikel Hauptvorstand news-15112 Mon, 05 Nov 2018 08:00:00 +0100 Sport in der Schule: Zu wenig in Bewegung https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/sport-in-der-schule-zu-wenig-in-bewegung/ Sportunterricht wird oft vernachlässigt. Das zeigen marode Hallen mit uralten Geräten oder fehlendes Personal. Dabei sind zum Beispiel Ganztagsangebote ohne Sport nicht denkbar. Auch für die Inklusion ist der Sportunterricht eine Herausforderung. Schule Gesellschaftspolitik Inklusion Artikel Hauptvorstand news-15199 Thu, 01 Nov 2018 16:46:56 +0100 Finanzierungsunterschiede erschweren Inklusion https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/finanzierungsunterschiede-erschweren-inklusion/ Die bundesweit unterschiedliche Finanzierung inklusiver Kindertagesbetreuung erschwert laut einer Studie der GEW, des Paritätischen Gesamtverbandes und der Diakonie Deutschland die Umsetzung von Inklusion. Kita Bildungsfinanzierung Inklusion Artikel Hauptvorstand news-15196 Thu, 01 Nov 2018 13:58:51 +0100 LesePeter November für „Unter meinen Füßen“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/lesepeter-november-fuer-unter-meinen-fuessen/ Das mit dem LesePeter prämierte Leporellobilderbuch „Unter meinen Füßen“ lenkt den Blick auf das, worüber wir meist achtlos laufen: den Boden unter unseren Füßen. Was ist eigentlich unter der Oberfläche unserer Straßen, Wiesen und Felder? Kita Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand