GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website https://www.gew.de GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website de-DE GEW - Die Bildungsgewerkschaft - Website Fri, 14 Dec 2018 15:33:54 +0100 Fri, 14 Dec 2018 15:33:54 +0100 TYPO3 EXT:news news-15591 Fri, 14 Dec 2018 13:02:42 +0100 Gute-Kita-Gesetz tritt Anfang 2019 in Kraft https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gute-kita-gesetz-tritt-anfang-2019-in-kraft/ Der Bundestag und auch bereits der Bundesrat haben das sogenannte Gute-Kita-Gesetz verabschiedet. Bis 2022 fließen vom Bund rund 5,5 Milliarden Euro an die Länder. Die GEW warnt vor Schnellschüssen bei der Verwendung des Geldes. Kita Bildungsfinanzierung Artikel Hauptvorstand news-15585 Thu, 13 Dec 2018 14:59:42 +0100 Resolution der IGS Aurich: „Wir lassen uns nicht einschüchtern“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/resolution-der-igs-aurich-wir-lassen-uns-nicht-einschuechtern/ Als Reaktion auf die AfD-Portale, über die Lehrkräfte denunziert werden sollen, die kritisch über die Rechtsaußen-Partei sprechen, hat die IGS Aurich eine Resolution verabschiedet - für einen „freiheitlich-demokratischen Rechtstaat“. Schule Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15449 Thu, 13 Dec 2018 13:00:00 +0100 Licht im Advent https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/licht-im-advent/ „Faire“ Weihnachten heißt auch, im Unterricht auf Kinderarbeit aufmerksam zu machen und beim Einkauf auf „faire“ Produkte zu achten. Die GEW-Stiftung „fair childhood“ sagt jeder Kinderarbeit den Kampf an und ermöglicht den Zugang zu Bildung. GEW Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Hauptvorstand news-15360 Thu, 13 Dec 2018 11:00:00 +0100 Schulen für Rojava https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schulen-fuer-rojava/ Auf dem Weg zu einer Bildung auf Grundlage von Gleichwertigkeit: Eine GEW-Delegation hat Solidaritätsprojekte in der kurdischen Autonomieregion in Nordsyrien besucht. Sie nahm vor allem eine Aufbruchstimmung wahr. Internationales Artikel Hauptvorstand news-15364 Thu, 13 Dec 2018 09:00:00 +0100 Simbabwe: Schule statt Plantage https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/simbabwe-schule-statt-plantage/ In einer ländlichen Gegend im Süden Afrikas wollen zwei Lehrkräftegewerkschaften eine kinderarbeitsfreie Zone schaffen. Die GEW-Stiftung Fair Childhood unterstützt das Projekt, dessen Erfolg sich auch an wieder steigenden Schülerzahlen messen lässt. Schule Internationales Artikel Hauptvorstand news-15349 Wed, 12 Dec 2018 10:00:00 +0100 „Wir bekommen ein gravierendes Fachkräfteproblem!“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-bekommen-ein-gravierendes-fachkraefteproblem/ Integrationskurse, Alphabetisierung, Fortbildung, politische Bildung: Erwachsenenbildung leistet immer mehr. Wie lässt sich gute Arbeit in der Weiterbildung sicherstellen? Darüber haben 80 Teilnehmende bei der GEW-Herbstakademie in Gießen beraten. Weiterbildung Bildungsfinanzierung Artikel Hauptvorstand news-15348 Wed, 12 Dec 2018 08:00:00 +0100 Berufliche Bildung vor der Neuordnung https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/berufliche-bildung-vor-der-neuordnung/ Die Bundesregierung will das Berufsbildungsgesetz novellieren. Vor allem beim Streitthema Mindestvergütung für Auszubildende liegen die Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern wie auch innerhalb der Koalition weit auseinander. Berufliche Bildung Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-15344 Tue, 11 Dec 2018 11:20:00 +0100 „Völkische Achse dominiert“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/voelkische-achse-dominiert/ Fünf Jahre nach Gründung der AfD fordern Stimmen aus Politik und Wissenschaft ihre Beobachtung durch Verfassungsschützer. Zu ihnen gehört der Rechtsextremismusexperte Hajo Funke. „Die AfD-Führung ist antidemokratisch“, sagt er. Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15358 Tue, 11 Dec 2018 09:20:00 +0100 „Wann, wenn nicht jetzt?“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wann-wenn-nicht-jetzt-1/ Der Rechtsruck in der Gesellschaft verstärkt den Ruf nach politischer Bildung. Doch die Realität an Schulen sieht trist aus. Wie lässt sich das ändern? Eine Tagung in Hofgeismar hat unter anderem ein neues Hauptfach angeregt. Schule Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15373 Mon, 10 Dec 2018 10:15:00 +0100 Stiefkind der Bildungspolitik https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/stiefkind-der-bildungspolitik/ Der ehemalige Hamburger Landesschulrat Peter Daschner hat den Stand der Lehrkräftefortbildung untersucht. Das Ergebnis: Zwischen ihrer Bedeutung und der tatsächlichen Umsetzung in den Ländern klafft eine große Lücke. Schule LehrerInnenbildung Artikel Hauptvorstand news-15343 Mon, 10 Dec 2018 08:15:00 +0100 Individuelle Förderung? Fehlanzeige https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/individuelle-foerderung-fehlanzeige/ Auch wenn das Kultusministerium das anders sieht: Der Fachkräftemangel hat auch Bayern längst erreicht. Und damit ein Bundesland, in dem viele bildungspolitische Reformen noch kaum angekommen sind. Das Herumknapsen an allen Ecken und Enden bei gleichzeitigem Beharren darauf, dass Bayern das republikweite Problem Lehrkräftemangel nicht kenne, ist nach Ansicht von Lammers Gewerkschaft seit Jahren Strategie: Fast mantramäßig erklärt die GEW Bayern, in der Schule müsse es um mehr gehen als um die schlichte Anwesenheit eines Verantwortlichen: „Qualitätsvolle Bildung ist nicht nur Unterrichtsversorgung“, erklärte Ruth Brenner, Vorsitzende der Fachgruppe Grund-, Mittel- und Förderschulen in der GEW Bayern während einer Pressekonferenz im September mit der GEW-Vorsitzenden Marlis Tepe. Ansätze individueller Förderung – ob in AGs, Neigungs- oder Differenzierungsstunden – fänden wegen Personalmangels viel zu häufig nicht statt. „Die Flickschusterei muss ein Ende haben“, forderte Brenner. Das gilt insbesondere, weil viele bildungspolitische Modernisierungen – hin zu mehr Ganztag, mehr Inklusion, mehr heterogenen Lerngruppen – in Bayern noch kaum angekommen sind:

In München steht mit der Willy-Brandt-Gesamtschule die einzige Schule des 13-Millionen-Einwohner-Landes, in der Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse gemeinsam lernen. Im Ganztag liegt Bayern auf dem letzten, bei der Inklusionsquote auf dem vorletzten Platz. Zur bayerischen Realität gehört auch, dass es an manchen Schulformen zu viele und an anderen zu wenige Lehrkräfte gibt – was auch damit zu tun haben dürfte, dass die Bedingungen ganz andere sind. Lehrkräfte für Grund-, Mittel- und Realschule absolvieren mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern zwei weniger als jene für Gymnasium, Berufsschule oder Sonderpädagogik. Besoldungstechnisch werden Grundschul- und Mittelschullehrkräfte in A12 oder E11, alle anderen in A13/E13 eingestuft. Die Folge: An den Gymnasien sind die Wartelisten voll, der Mangel an Grund- und Mittelschulen ist immens.

„So überlastet man engagierte Kolleginnen und Kollegen.“ (Ruth Brenner)

„Im Schnitt fehlt an jeder Schule eine Lehrkraft; besonders schlecht ist die Lage am Untermain, dort wo Bayern an Hessen grenzt“, erklärt Martin Heilig. Der in Würzburg ansässige GEW-Bezirksvorsitzende Unterfranken verweist darauf, dass Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen mit 28 Unterrichtsstunden ein Drittel mehr arbeiten müssen als ihre Kolleginnen und Kollegen an weiterführenden Schulen – für 500 Euro weniger. „Auf Dauer“, so Heilig, „werden wir uns das nicht leisten können.“ Für die Grundschule immerhin stehen seit November 700 zusätzliche Studienplätze zur Verfügung. Bisher hatte das Kultusministerium lediglich mit einer „Zweitqualifizierung“ versucht, Realschul- und Gymnasiallehrkräfte gleichsam in die Grund- und Mittelschulen umzuleiten. Was die „Qualifizierung“ angeht, verbirgt sich dahinter ein schmales Programm: Die Teilnehmenden starten sofort mit nahezu vollem Deputat (minus eine Stunde) in den Unterricht – auch als Klassenleitung. Nebenbei werden sie in zwei Veranstaltungen und an fünf Nachmittagen fortgebildet. Brenner: „So überlastet man engagierte Kolleginnen und Kollegen.“

  • Bayern ist das einzige Bundesland, in dem sich die Schülerinnen und Schüler nahezu gedrittelt auf die weiterführenden Schulen verteilen: 2016/17 verließen 41.455 die Hauptschule, 39.244 die Realschule und 42.380 das Gymnasium.
  • Nach Angaben des Kultusministeriums sind 92 Prozent der Lehrkräfte verbeamtet, 3 Prozent unbefristet und rund 5 Prozent befristet angestellt.
  • Laut Prognose der KMK müssten 2019 mindestens 5.230 ausgebildete Lehrkräfte eingestellt werden. Zur Verfügung stehen aber nur 4.890 Absolventen. Diese Lücke wird bis 2025 auf 2.560 ansteigen.
  • Laut Berechnungen des Bildungswissenschaftlers Klaus Klemm hat sich die Inklusionsquote in Bayern zwischen 2008/09 und 2015/16 von 16,1 auf 27,3 Prozent erhöht. Niedriger ist der Inklusionsanteil nur in Hessen.
  • Laut einer weiteren Klemm-Studie ist Bayern bei Ganztagsschulen, die nur von 16 Prozent der Schüler besucht werden, bundesweit Schlusslicht.
  • Aktuell absolvieren rund 1.440 Gymnasial- und Realschullehrkräfte eine Zweitqualifizierung. 840 sind bereits an Grund- und Mittelschulen im Dienst.
„Wir verwenden viel Energie darauf, überhaupt an belastbare Zahlen zu kommen. Von selbst liefert das Kultusministerium diese, wenn überhaupt, dann nur mit Verzögerung. Der beste Weg ist häufig, auf Parlamentarische Anfragen der Opposition zu hoffen. So wenig Transparenz ist wenig vorausschauend; wer Kapazitäten angemessen erhöhen will, muss die Realität kennen. Stattdessen wird die Lage schöngerechnet: etwa mit einem angeblichen Unterrichtsausfall von unter 2 Prozent. Das ist so, weil erstens bei der Bildungsqualität Abstriche gemacht werden und zweitens der Personalmangel auf dem Rücken der verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen wird. An Förderschulen zum Beispiel liegt der Unterrichtsausfall immer bei 0 Prozent: Wo normalerweise zwei Lehrkräfte in der Klasse sind, bleibt in der Regel eine übrig. Und als Ausfall gilt nur, wenn Schülerinnen und Schüler das Gebäude verlassen müssen.“ Anton Salzbrunn, GEW-Landesvorsitzender Bayern

 

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Schule Bildungssystem Artikel Hauptvorstand
news-15523 Fri, 07 Dec 2018 08:42:34 +0100 GEW fordert Länder zum Einlenken auf https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-fordert-laender-zum-einlenken-auf/ Im Streit von Bund und Ländern um die mit dem Digitalpakt verbundene Grundgesetzänderung fordert die GEW eine schnelle Einigung. „Bildung kann sich die Blockadehaltung einiger Bundesländer nicht leisten“, sagt die Vorsitzende Marlis Tepe. Schule Bildungsfinanzierung Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-15356 Thu, 06 Dec 2018 12:30:00 +0100 „Integration führt zu Konflikten“ ... https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/integration-fuehrt-zu-konflikten/ ... und das ist gut so. Sagt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Er betont: „Es läuft viel besser als früher.“ Wo Integration gelinge, werde mehr ausgehandelt und damit auch mehr gestritten. Das bedeute aber auch mehr Teilhabe. Migration Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15406 Thu, 06 Dec 2018 10:30:00 +0100 „600 Stunden sind zu wenig“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/600-stunden-sind-zu-wenig/ Seit 2005 bekommen Zugewanderte in Integrationskursen Deutsch und eine Einführung in die Gesellschaft vermittelt. Qualität wie Ausstattung der Kurse geraten immer wieder in die Kritik. Eine Lehrerin und ein Schüler schildern ihre Erfahrungen.
  • Matiullah Nasri, 24, Integrationskursschüler aus Kabul, Afghanistan, jetzt in Falkensee, Brandenburg:
  • „Zwei Monate nach meiner Ankunft in Deutschland Ende 2015 musste ich ins Krankenhaus. Ich verstand die Ärzte nicht, sie verstanden mich nicht. Damals entschied ich: Du musst sofort Deutsch lernen. Mit YouTube-Videos ging das ganz gut. Wo immer möglich, sprach ich mit Leuten, irgendwie. Und freute mich, wenn sie mich korrigierten.

    Bis zum Integrationskurs musste ich lange warten. Im Spätsommer 2016 bekam ich endlich meine Aufenthaltserlaubnis, Anfang 2017 ging es mit dem Kurs los. Ich konnte gleich bei A2 einsteigen und bekam den besten Lehrer der Welt. Wenn wir ein Wort nicht verstanden, erklärte Wilfred Dominic Josue es nicht einfach, sondern gab uns mindestens drei Beispiele. Und wir mussten so viel wie möglich sprechen; kleine Dialoge zu Themen wie einem Wochenendfest: ‚Hallo, mein Freund, was brauchen wir, wer kauft ein, wer zahlt‘ – und so weiter. Das hat mir mehr geholfen als Grammatik.

    Wir bekamen auch jede Menge Hausaufgaben. Ein, zwei Stunden am Tag habe ich gelernt, dreimal die Woche gaben uns Ehrenamtliche im Wohnheim kostenlos Nachhilfe. Das hat super geholfen, weil ich dadurch alles besser verstanden habe. Trotzdem sind 600 Stunden bis zum B2-Zertifikat wirklich wenig.

    Begeistert hat mich der Orientierungskurs. Geschichte habe ich schon in Afghanistan geliebt. Dass die Menschen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in so kurzer Zeit ihr zerstörtes Land wieder so reich machen konnten, finde ich unglaublich. Wir haben auch eine Fahrt nach Brüssel gemacht und viel über die Europäische Union erfahren.

    Inzwischen kann ich mich ganz gut verständigen. Schwer fällt mir noch das Schriftliche. Zurzeit sitze ich im B2-Kurs. Da müssen wir Bewerbungen schreiben. Das ist schwierig. Mitte Dezember ist Prüfung. Danach möchte ich studieren und einen Sprachkurs C1 (fortgeschrittenes Sprachniveau – Anm. d. Red.) machen. Wenn ich einen Studienplatz bekomme, bietet die Uni dafür einen Vorbereitungskurs an.“

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    Migration Artikel Hauptvorstand
    news-15450 Thu, 06 Dec 2018 08:30:00 +0100 Mehr als nur Deutschlernen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/mehr-als-nur-deutschlernen/ Sollen neu zugewanderte Kinder in separaten Klassen oder im Regelunterricht Deutsch lernen? Für beide Modelle gibt es gute Argumente. Die meisten Bundesländer verbinden beides miteinander. Schule Migration Artikel Hauptvorstand news-15460 Wed, 05 Dec 2018 13:00:00 +0100 Brücken schlagen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bruecken-schlagen/ Jede dritte Familie in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte - was sich weder in der Politik noch in den Medien oder sonst im öffentlichen Leben widerspiegelt. Missstände können aber nicht behoben werden, wenn sich nur die Betroffenen wehren. Migration Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15383 Wed, 05 Dec 2018 11:00:00 +0100 „Es braucht durchgängige Förderung“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/es-braucht-durchgaengige-foerderung/ Wird die Bildungspolitik den vielfältigen Herausforderungen, die eine Migrationsgesellschaft an sie stellt, gerecht? Kai Maaz, Sprecher des Nationalen Bildungsberichts, ist skeptisch – auch wenn er einiges in Bewegung sieht. Migration Artikel Hauptvorstand news-15361 Wed, 05 Dec 2018 09:00:00 +0100 „Jede Stunde 20 neue Begriffe“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jede-stunde-20-neue-begriffe/ Damit sie an Berufsschulen nicht scheitern, brauchen junge Flüchtlinge viel Unterstützung. Von sprachsensiblem Fachunterricht profitieren auch alle anderen Schülerinnen und Schüler. Vorhandenes Unterrichtsmaterial lässt sich dazu weiterentwickeln. Artikel Hauptvorstand news-15501 Tue, 04 Dec 2018 17:06:24 +0100 Lehrerstreiks und Verhaftungen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/lehrerstreiks-und-verhaftungen/ Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen haben Lehrerinnen und Lehrer Mitte November im Iran für bessere Bezahlung, kostenfreie Bildung und die Freilassung inhaftierter Kolleginnen und Kollegen gestreikt. Das Regime reagiert mit Härte. Streiks in zahlreichen iranischen Städten
    Zwei Tage lang blieben die Schulen am 13. und 14. November 2018 in zahlreichen iranischen Städten geschlossen. Viele Lehrerinnen und Lehrer waren dem Aufruf des Koordinierungsrat der iranischen Lehrergewerkschaften (CCITTA) zu einem zweitägigen Streik für Gehaltserhöhungen, eine kostenlose und qualitativ hochwertige Bildung für alle, das Recht auf Gründung und Beitritt zu unabhängigen Gewerkschaften sowie die Freilassung aller inhaftierten Kolleginnen und Kollegen gefolgt. Es ist nicht das erste Mal, dass iranische Lehrkräfte trotz Repressalien seitens des Mullahregimes öffentlich für ihre Rechte eintreten. Bereits vier Wochen zuvor am 14. Oktober 2018 hatte CCITTA zum Streik aufgerufen.

    Langjährige Gefängnisstrafen
    Erneut reagierte das Regime mit Härte und Repressionen. Nach Informationen von CCITTA wurden in Folge der Streikaktionen mindestens 15 Lehrerinnen und Lehrer verhaftet, viele andere durch Sicherheitskräfte verhört und bedroht. Gewerkschaftsführer werden im Iran gezielt kriminalisiert und mit Gefängnis bestraft. Äußerst beunruhigend ist die Situation des Lehrers Mohammed Habibi, der am 4. August 2018 zu zehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Familienmitglieder, die ihn im Gefängnis besuchten, berichten von schweren Misshandlungen. Die Behörden verweigern ihm dringend benötigte medizinische Hilfe. Ein anderer pensionierte Lehrer und Gewerkschafter, Hashem Khastar, wurde Anfang November fast drei Wochen gewaltsam in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und „behandelt“. Dies ist ein weiteres Mittel, um dissidente Stimmen im Iran zum Schweigen zu bringen.

    Online-Petition: Stop jailing teachers now
    Die Bildungsinternationale ruft ihre 400 Mitgliedsgewerkschaften weltweit dazu auf,  Druck auf die iranische Regierung auszuüben. Gemeinsam mit LabourStart hat die Bildungsinternationale eine Online-Petition zur sofortigen Freilassung der Gewerkschaftsaktivisten gestartet. Unterschreiben Sie es jetzt, um unsere iranischen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen. Es wird nur zwei Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen!

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    Internationales Artikel Hauptvorstand
    news-15345 Tue, 04 Dec 2018 12:00:00 +0100 Hausbesuche und Lobanrufe https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hausbesuche-und-lobanrufe/ Kinder und Jugendliche aus zugewanderten Familien haben weiter nicht die gleichen Chancen wie Gleichaltrige ohne Migrationshintergrund. Erfolge erzielen Schulen mit Sprachförderkonzept, die im Stadtteil verwurzelt sind und Eltern einbeziehen. Schule Migration Artikel Hauptvorstand news-15355 Tue, 04 Dec 2018 10:00:00 +0100 Die Alhameadis https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/die-alhameadis/ Seit drei Jahren lebt die syrische Familie Alhameadi – Mutter, Vater, drei Kinder – in Deutschland. Ob ihre Reise damit zu Ende ist, ist ungewiss. Doch sie tut alles, um anzukommen. Nach Deutschland gekommen ist sie auch wegen des Bildungssystems. Migration Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15362 Tue, 04 Dec 2018 08:00:00 +0100 Ankommen in Deutschland https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ankommen-in-deutschland/ Integration ist eine Mammutaufgabe - und Schwerpunkt der „E&W“ im Dezember. Wir haben eine syrische Flüchtlingsfamilie sowie Schulen mit Sprachförderkonzept und sprachsensiblem Fachunterricht besucht und Experten interviewt. Berufliche Bildung Schule Migration Gesellschaftspolitik Artikel Hauptvorstand news-15470 Mon, 03 Dec 2018 09:00:00 +0100 Auszeichnung für das Bilderbuch „Passt nicht“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/auszeichnung-fuer-das-bilderbuch-passt-nicht/ Der LesePeter des Monats Dezember 2018 geht an Mieke Scheier für das Bilderbuch „Passt nicht“. In dem Buch gibt es keinen Text - genaues Schauen und Strukturen bilden ist gefragt, um den Aufbau der Bildfolge verstehen. Kita Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-15485 Sun, 02 Dec 2018 21:54:23 +0100 Kongress der europäischen Bildungsgewerkschaften in Athen https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kongress-der-europaeischen-bildungsgewerkschaften-in-athen/ Delegierte von über 130 Bildungsgewerkschaften waren Ende November 2018 nach Griechenland gereist, um über die Zukunft Europas und die Rolle von Gewerkschaften im Bildungswesen zu beraten. Sozialer Dialog muss wirksam sein
    In sieben Entschließungen und zahlreichen Diskussionsbeiträgen forderten die Delegierten mehr öffentliche Investitionen in Bildung, einen wirksamen sozialen Dialog von Arbeitgebern und Gewerkschaften, gute Arbeitsbedingungen für ErzieherInnen, Lehrkräfte und WissenschafterInnen sowie Gleichstellung und Chancengerechtigkeit im Bildungswesen. Breite Unterstützung fand eine von der russischen Bildungsgewerkschaft EDUPROF eingebrachte Entschließung, die sich mit der Situation von Studierenden und jungen Lehrkräften beschäftigt. Viel solidarischen Applaus erhielt Özgür Bozgadan, Generalsekretär der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen, für seinen Redebeitrag zu einer Entschließung über akademische Freiheit.

    Freiheit von Forschung und Lehre bedroht
    Özgür kritisierte die fortgesetzten Entlassungen und Kriminalisierungen von kritischen WissenschaftlerInnen in der Türkei und eine zunehmende Einschränkung der akademischen Freiheit, obwohl der Ausnahmezustand inzwischen aufgehoben sei.  Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und gleichzeitig EGBW-Vizepräsident, sieht die akademische Freiheit in Hochschule und Forschung auch durch prekäre Arbeitsverhältnisse bedroht: „An deutschen Hochschulen sind neun von zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ohne Professur nur befristet beschäftigt. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die ständige Angst um den Arbeitsplatz ist eine Gefahr für freie Forschung und Lehre.“ Keller forderte die Lehrkräfte an Schulen zur Solidarität mit den wissenschaftlich Beschäftigten an Hochschulen auf, von denen sie zu Recht eine gute Ausbildung erwarten könnten.

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    Wissenschaft Internationales Artikel Hauptvorstand
    news-15482 Sun, 02 Dec 2018 11:44:26 +0100 Denunziation im Klassenzimmer https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/denunziation-im-klassenzimmer/ Der designierte neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro will den ‚Kulturmarxismus‘ an Schulen bekämpfen und ruft Schülerinnen und Schüler dazu auf, ihre Lehrkräfte im Unterricht zu filmen und im Internet an den Pranger zu stellen. Gefahr der Indoktrination durch Fernstudium
    Das in Brasilien weit verbreitete Fernlernstudium, das in den Händen privater Anbieter liegt, und der über Fernsehen erteilte Fernunterricht, der auch entlegene ländliche Gebiete erreicht, bieten unkontrollierte Möglichkeiten der Indoktrination. Daniel Cara, Politikwissenschaftler, Kandidat der linken PSOL für den Senat und Präsident der Campanha Nacional pelo Direito à Educacao (dem brasilianischen Zweig der Globalen Bildungskampagne) sieht die Lernenden hier allein gelassen, zumal kein Hinterfragen und Austausch mit anderen Lernenden stattfindet. Dass dies alles zum 50.Jahrestag des seinerzeit bahnbrechenden Buchs ‚Pädagogik der Unterdrückten‘ des großen brasilianischen Pädagogen Paulo Freire stattfindet, empfindet Daniel zum einen mit Trauer, aber auch als Ermutigung und Aufruf, Widerstand gegen Entmündigung und Angriffe auf das Recht der freien Meinungsäußerung und ungehinderten Meinungsbeschaffung zu leisten.

    Bewährungsprobe für die brasilianische Demokratie
    Die Lehrergewerkschaften, der brasilianische Gewerkschaftsdachverband CUT, die politische Linke der Arbeiterpartei PT oder der PSOL, Basisbewegungen, wie die Landlosenbewegung MST, Umweltgruppen u.a. rufen zu Aktionen auf, jedoch sind Massenproteste bisher ausgeblieben. Ob dies schon auf eine Demoralisierung durch die Diffamierung ganzer Bevölkerungsgruppen zurückzuführen ist, bleibt offen. Man wird sehen, ob zur Amtseinführung Bolsonaros und in der Zeit danach die Proteste wieder zunehmen. Sicher ist, dass die Demokratie in Brasilien auf die schwerste Bewährungsprobe seit dem Ende der Militärdiktatur gestellt ist. Wie anfällig Brasiliens noch junge Demokratie ist und wie wenig fest verwurzelt in der Gesellschaft, hat die Wahl von Jair Messias Bolsonaro gezeigt - einem ehemaligen Militär, der öffentlich bedauert, dass während der Militärdiktatur nicht 30.000 Linke mehr ermordet wurden und  sich selbst als Messias sieht, „dem brasilianischen Volk gesandt“.

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    Internationales Artikel Hauptvorstand
    news-15476 Fri, 30 Nov 2018 18:51:27 +0100 “Education is a solid rock” https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/education-is-a-solid-rock/ Was tun gegen prekäre Arbeitsbedingungen und Kommerzialisierung von Bildung in Hochschule, Forschung und Weiterbildung? Dies waren die zentralen Themen einer Weltkonferenz der Bildungsinternationale Mitte November in Taiwan. Vom 12. bis 14. November 2018 fand die elfte Further and Higher Education & Research Konferenz der Bildungsinternationalen mit über 80 Teilnehmer*innen aus fünf Kontinenten in Taipeh (Taiwan) statt. Die GEW wurde durch Nina Ulbrich, Julia Landgraf und Claudia Kiessling vertreten. Bereits bei der Auftaktveranstaltung – Berichte aus aller Welt in 90 Minuten – wurden die zentralen Themen der Konferenz gesetzt: prekäre Arbeitsbedingungen und Kommerzialisierung von Bildung. So unterschiedlich die Rahmenbedingungen für Hochschulen und Forschung weltweit auch sind, die Herausforderungen ähneln sich. Julia Landgraf konnte dabei als Panellist einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen im Hochschulbereich in Deutschland und die laufenden GEW-Aktivitäten geben.

    Hochschulbildung als Menschenrecht
    In den folgenden Tagen beschäftigten sich die Teilnehmer*innen in Plenarveranstaltungen und Workshops mit unterschiedlichen Facetten dieser Themen. Der Fokus lag auf einem Austausch von erfolgreichen gewerkschaftlichen Strategien für qualitativ hochwertige Forschung und Lehre sowie einen gleichberechtigten Zugang zu Hochschulen und Weiterbildung. Gleich zu Beginn der Konferenz wurde deutlich: die Teilnehmenden der Konferenz sehen die Grundlage dafür in der Anerkennung von Hochschulbildung als Menschenrecht und nicht als Privileg einiger Weniger. Die Bildungsinternationale und ihre Mitgliedsorganisationen wissen um die gesellschaftliche Relevanz von (Hochschul-)Bildung als öffentlichem Gut und machen sich für deren Erhalt stark. Oder wie eine Teilnehmerin es auf den Punkt brachte: „If you think education is expensive, try to put a price tag on ignorance!“

    Erfolge in den USA und in Ghana
    Auch der Austausch von best-practice Beispielen im Kampf um eine Verbesserung der finanziellen Ausstattung öffentlicher Hochschulen und bessere Arbeitsbedingungen wies auf die Verwobenheit von gewerkschaftlichen Kernthemen mit Aspekten der gesellschaftlichen Verantwortung hin. Nicht nur das eindrückliche Beispiel der „Red for Ed“ Kampagne der US-amerikanischen Bildungsgewerkschaft NEA machte deutlich: für erfolgreiche Kampagnen braucht es Solidarität von Studierenden und gute Zusammenarbeit mit anderen Betroffenen der Privatisierungsspirale im öffentlichen Bildungssektor. Erfolgreiche Proteste der ghanaischen Hochschullehrergewerkschaft UTAG zeigten zudem, wie wichtig es ist, sich gegen eine Entdemokratisierung der Hochschulen und damit einhergehende Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit zu wehren.

    Gefährdung akademischer Freiheit
    Die angebotenen Workshops zu Prekarisierung und Befristungen von Mitarbeiter*innen an Hochschulen, zu Bewertung von Bildung und Forschung durch Evaluation, zu Rankings und metrische Kennwerte boten die Möglichkeit, verschiedene Auswirkungen der Kommerzialisierung von Hochschulbildung zu diskutieren und nach Möglichkeiten gewerkschaftlicher Praxis zu suchen, um dessen Wettbewerbsmechanismen zu durchbrechen. Ein weiteres zentrales Workshopthema war die Gefährdung der akademischen Freiheit: In Deutschland ist diese analog zu anderen EU-Staaten vor allem durch die Abhängigkeit im Beschäftigungsverhältnis durch Befristungen und/oder (industrielle) Drittmittelförderung bedroht. Am Beispiel Japan wurde deutlich, dass die Gefährdung der akademischen Freiheit in anderen Ländern noch sehr viel weiter geht: Hier werden private Aussagen von Wissenschaftler*innen auf sozialen Netzwerken ausgewertet und beeinflussen konkret die Beschäftigungsperspektiven der jeweiligen Personen.

    Open Access als Ziel
    Eine diskussionsreiche Plenarveranstaltung widmete sich dem Thema Open Access und dessen Potenziale für eine Demokratisierung des Wissens und gute Forschung. Dem Ideal nach sorgt Open Access für Transparenz und Zugänglichkeit von Forschungsergebnissen und schiebt kommerziellen Verlagen wie z. B. Elsevier oder Springer einen Riegel vor. Einigkeit herrschte dahingehend, dass Open Access als Ziel anzustreben ist und gerade öffentlich geförderte Forschung auch kostenfrei öffentlich zugänglich sein muss. Wie schnell flächendeckend Open Access eingeführt werden kann, darüber wurde gestritten: Manche sehen 2020 als wichtige Zielmarkierung, andere brachten gewichtige Hindernisse ein, die diesem ambitionierten Ziel im Wege stehen könnten.  Einmal mehr machte diese Konferenz der Bildungsinternationalen klar, wie wertvoll der globale Austausch zu den Problemlagen und Lösungsansätzen der verschiedenen Mitgliedsgewerkschaften im Kampf um gute (Hochschul-)Bildung ist. Nicht nur um für den eigenen Kontext zu lernen, sondern auch um internationale Verbundenheit und Solidarität zu erfahren. Wir freuen uns auf das nächste Mal!

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    Wissenschaft Internationales Privatisierung & Lobbyismus Artikel Hauptvorstand
    news-15466 Fri, 30 Nov 2018 10:00:00 +0100 App-Angebote zur Filmvermittlung in der Schule https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/app-angebote-zur-filmvermittlung-in-der-schule/ Von einer kostenlosen Lexikon-App zur Filmsprache bis zu interaktiven Anwendungen: Kinofenster.de, das filmpädagogische Onlineportal der Bundeszentrale für politische Bildung, stellt Apps zur Filmvermittlung in der Schule vor. Schule Artikel Unterrichtsmaterial Hauptvorstand news-15464 Thu, 29 Nov 2018 11:35:11 +0100 Dokumentation über Demokratie https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/dokumentation-ueber-demokratie/ Rechtspopulistische Kräfte gewinnen an Relevanz, und die Medienlandschaft verändert sich. Die Regisseurin Marie Wilke hat mit „Aggregat“ einen Dokumentarfilm über die politische Gegenwart gedreht. Dazu gibt es Unterrichtsmaterial ab Klasse 9. Artikel Hauptvorstand news-15461 Thu, 29 Nov 2018 10:10:31 +0100 GEW: „Bundesrat muss nachziehen“ https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bundesrat-muss-nachziehen/ Der Bundestag hat eine Grundgesetzänderung beschlossen, damit der Bund etwa die Digitalisierung an Schulen fördern kann. Die GEW lobt die weitere Lockerung als richtigen Schritt, fordert aber weiter die Abschaffung des Kooperationsverbotes. Bildungsfinanzierung Bildungssystem Artikel Hauptvorstand news-15442 Tue, 27 Nov 2018 12:13:32 +0100 Kooperationsverbot ade? https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kooperationsverbot-ade/ Der Bund soll Länder und Kommunen künftig bei Investitionen in die Qualität und die Infrastruktur der Schulen finanziell unterstützen dürfen. Darauf haben sich die Fraktionsspitzen von CDU/ CSU, SPD, FDP und Grünen verständigt.