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GEW, VBE und BER: „Schulen warten weiter auf KMK-Rahmenkonzept“

Gewerkschaften und Elternvertretung zur Pressekonferenz der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten

30.04.2020

Oranienburg/Frankfurt am Main/Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sowie der Bundeselternrat haben enttäuscht auf die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten reagiert. „Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre Hausaufgaben gemacht und ein – bisher noch nicht veröffentlichtes – Konzept zur schrittweisen Öffnung der Schulen vorgelegt. Die Beratung dieses Konzeptes ist jedoch auf den 6. Mai vertagt worden. Es soll dann zusammen mit einem konkreten Zeitplan besprochen werden. Trotzdem sollen die Schulen aber wie geplant bereits am 4. Mai für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und (außer in Hessen) für die letzte Klasse der Grundschule öffnen. Dafür braucht es Sicherheit, insbesondere bei den Hygienestandards und für den Infektionsschutz. Das hat ihnen die Politik mit der Verschiebung der Beschlussfassung über das KMK-Konzept verweigert. Nun legt weiter jedes Land für sich fest, wie vorzugehen ist. Aus der Ankündigung eines orchestrierten Vorgehens ist ein Improvisationstheater geworden“, sagten GEW-Vorsitzende Marlis Tepe, der VBE Bundesvorsitzende Udo Beckmann und der BER Vorsitzende Stephan Wassmuth am Donnerstag in einer ersten Stellungnahme zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen.

 

Bundeselternrat (BER)
Stephan Wassmuth
Vorsitzender
0172/ 564 99 00
stepan.wassmuth(at)bundeselternrat(dot)de
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Ulf Rödde
Pressesprecher
069/ 789 73 114
ulf.roedde(at)gew(dot)de
Verband Bildung und
Erziehung (VBE)
Anne Roewer
Pressereferentin
030/ 726 19 6617
a.roewer(at)vbe(dot)de
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