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GEW: „Kurswechsel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik notwendig“

Bildungsgewerkschaft zur Eröffnung des EZB-Gebäudes

Frankfurt a. M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat anlässlich der Eröffnung des Gebäudes der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt a. M. ihre Solidarität mit den Menschen bekundet, die sich friedlich für einen Kurswechsel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik einsetzen. „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nicht länger für die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Staatsverschuldung zur Kasse gebeten werden. Die Austeritätspolitik der Bundesregierung ist gescheitert. Die ökonomisch und sozial schädlichen Sparauflagen gegen die Beschäftigten in Europa müssen zurückgenommen werden. Die hohe Arbeitslosigkeit insbesondere junger Menschen ist eine der fatalen Folgen dieser Politik“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Mittwoch in Frankfurt a. M. Sie kritisierte die Politik der Troika gegen Griechenland scharf und forderte eine Rücknahme der Forderungen gegen das Land.

„Wir brauchen gezielte Investitionen in Bildung, nachhaltige Energien und Industrien, Dienstleistungen und die Infrastruktur. Statt ‚Rettungsschirmen‘ und ‚Strukturanpassungsmaßnahmen‘ müssen Hilfsprogramme aufgelegt werden, mit denen der öffentliche Sektor in Europa wieder auf- und ausgebaut wird“, betonte Tepe. „Junge Menschen in Europa brauchen eine Perspektive. Europa muss den Ländern die Möglichkeit geben, Programme aufzulegen, die der nachwachsenden Generation vor Ort eine gute Ausbildung garantieren und ihnen den Einstieg in den Beruf ermöglichen.“

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