GEW - Die Bildungsgewerkschaft
Sie sind hier:

Einladung zum 9. Follow-up-Kongress der GEW zum „Templiner Manifest“

„Ein neuer Hochschulpakt muss her!“

30.10.2018

Wer:    
Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Vorstandsbereich Hochschule und Forschung,
Andreas Keller, Vorstandsmitglied Hochschule und Forschung sowie stellvertretender GEW-Vorsitzender

Wann:    
Donnerstag, 8. November 2019, 10.30 bis 16.30 Uhr

Wo:         
Maritim proArte Hotel Berlin, Friedrichstr. 151, 10117 Berlin
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Hochschulpakt darf nicht sang- und klanglos auslaufen! Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger ist deutlich stärker gestiegen, als die Kultusministerkonferenz vorhergesagt hat. Die Folge: An den Universitäten kommen mehr als 60 Studierende auf eine Professorin oder einen Professor. Zusätzlich unterminieren immer mehr Zeitverträge mit immer kürzeren Laufzeiten, lange und steinige Karrierewege sowie Dumpinglöhne für Lehrbeauftragte die Kontinuität und damit Qualität von Lehre und Studium.

Mit einer Neuauflage des Hochschulpakts können Bund und Länder einen spürbaren Beitrag leisten, um eine Bildungskatastrophe zu verhindern. Dafür reicht es aber nicht, den Hochschulpakt 2020 einfach für weitere fünf Jahre zu verlängern. Er muss zu einem wirksamen Instrument für den weiteren Ausbau der Hochschulen, die überfällige Qualitätsverbesserung in Lehre und Studium sowie die Durchsetzung des Prinzips „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ weiterentwickelt werden.

Mit dem 9. Follow-up-Kongress zum „Templiner Manifest“ will die GEW in die aktuellen Verhandlungen zwischen Staatssekretärinnen und Staatssekretären des Bundes und der Länder über eine Verlängerung des Hochschulpakts eingreifen. Am 18. November wird die gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) über das Thema beraten und womöglich erste Weichen stellen. Zu der Tagung werden der Bremer Staatsrat Gerd-Rüdiger Kück (SPD), Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und Bündnis 90/Die Grünen sowie der Wittenberger Hochschulforscher Peer Pasternack Beiträge leisten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf Rödde

Zurück