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Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie

Mit diesem Kongress formulieren die Veranstalter ihre gemeinsame bildungspolitische Zielvorstellung für eine inklusive und demokratische Gesellschaft, in der alle Menschen an Würde und Rechten gleich sind.

Die inklusive Schule ist die Basis für den sozialen Zusammenhalt und die demokratische Entwicklung einer Gesellschaft. Eine Besinnung auf diesen grundgesetzlichen und menschenrechtlichen Auftrag für unser Zusammenleben ist angesichts wachsender sozialer Ungleichheit, gesellschaftlicher Polarisierung und Desintegration und daraus resultierender Konflikte dringend geboten.

Auch die vielen positiven Beispiele von Schulen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das selektive Schulsystem in seinen Strukturen, seiner Organisation, seiner Lernkultur und seinen Inhalten demokratische und menschenrechtliche Defizite hat und neu ausgerichtet werden muss. Der Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) ist quantitativ und qualitativ noch lange nicht erfüllt. Zudem meint er mehr, als viele in ihm sehen.

Der Auftrag heißt: Alle sind von Anfang an dabei. Alle sind gleich an Würde und Rechten. Alle Schulen passen sich den Kindern und jungen Menschen an. Alle Bildungseinrichtungen gehen begrüßend und produktiv mit der Vielfalt der Lernenden um.

Die Veranstalter laden zur Diskussion darüber ein, welche Barrieren einer Entwicklung hin zu einem inklusiven und demokratischen Bildungswesen entgegenstehen und welche Transformationsschritte erforderlich und möglich sind. Dabei begleiten und unterstützen uns Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Bildungsverantwortliche. Wir freuen uns über die Teilnahme von Eltern, Pädagog*innen, Menschen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Bildungsforschung sowie der Zivilgesellschaft.

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