GEW - Die Bildungsgewerkschaft

Andreas Keller

Andreas Keller kandidiert für den Organisationsbereich Hochschule und Forschung sowie als stellvertretender Vorsitzender.

Andreas Keller, 55 Jahre (Foto: Kay Herschelmann)

Seit über 30 Jahren bin ich bildungspolitisch aktiv und kämpfe aus Überzeugung und mit Leidenschaft für Chancengleichheit für alle Menschen, gute Arbeits-, Lern- und Studienbedingungen, den Ausbau und die soziale Öffnung der Hochschulen. Der Kampf geht weiter: Gerne möchte ich mich weiter in verantwortungsvoller Funktion für die GEW und ihre Mitglieder einsetzen. Dafür bitte ich um eure Unterstützung. In den nächsten vier Jahren möchte ich folgende Schwerpunkte setzen:

  • Dauerstellen für Daueraufgaben schaffen! Wir haben erreicht, dass das Befristungsunwesen in der Wissenschaft auf der politischen Agenda steht. Die Wirkung der bisherigen Maßnahmen ist aber begrenzt. Ich werde den Kampf der GEW für stabile Beschäftigung und verlässliche Karrierewege weiterführen und intensivieren.
  • Bildungsfinanzierung ausbauen! Ich werde mich für einen Ausbau der Grundfinanzierung der Hochschulen und eine umfassende Reform des BAföG stark machen. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz muss durch ein Kooperationsgebot ersetzt werden, damit der Bund die Länder in der Bildungsfinanzierung unterstützen kann.
  • Qualität von Studium und Lehre verbessern! Ich werde für bessere Betreuungsrelationen sowie eine aktive Unterstützung von Lehrenden und Studierenden streiten. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Reform der Lehrer*innen- und Pädagog*innenbildung.
  • Bildung und Wissenschaft krisenfest machen! Wie ein Brennglas hat die Corona-Krise Defizite unseres Bildungssystems sichtbarer gemacht. Ich werde mein Engagement für eine wirksame Überbrückungshilfe, die Verlängerung von BAföG, Stipendien und Zeitverträgen, einen Hochschuldigitalpakt sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz fortsetzen.
  • Hochschulbildung inklusiv gestalten! Alle müssen die gleichen Chancen auf einen Studienabschluss und eine akademische Laufbahn haben – unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Alter, Behinderung oder chronischer Erkrankung, Religion oder Weltanschauung, Staatsangehörigkeit oder Migrationshintergrund.

Andreas Keller