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Überblick Hochschulfinanzierung

Die GEW fordert eine am wachsenden Bedarf orientierte öffentliche Finanzierung von Hochschule und Forschung. Statt die Differenzierung in Elite- und Massehochschulen voranzutreiben muss eine regional ausgewogene Hochschulfinanzierung in der Fläche gewährleistet werden.

Ergänzende Instrumente der Drittmittelförderung und der leistungsorientierten Mittelvergabe setzen eine solide und kalkulierbare Grundfinanzierung voraus.

„Vom Studentenberg zum Schuldenberg? Perspektiven der Reform der Studien- und Hochschulfinanzierung“ lautete das Thema der 1. Wissenschaftskonferenz 2007, die die GEW in Zusammenarbeit mit der Hans-Böckler-Stiftung und dem Deutschen Studentenwerk durchführte. Unter diesem Motto wurden zahlreiche Diskussionsstränge rund um die Perspektiven der Hochschul- und Studienfinanzierung zusammengeführt. Die Ergebnisse sind als Band 113 der Reihe „GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung“ dokumentiert. Als Ergebnis der Konferenz hat Andreas Keller dem Hauptvorstand der GEW im November 2007 Eckpunkte für ein „Aktionsprogramm für den Ausbau und die soziale Öffnung der Hochschulen“ vorgestellt, auf dessen Basis die GEW die Verhandlungen von Bund und Ländern über einen „Hochschulpakt 2020“ kritisch begleitet hat.

Im Zuge der Kampagne zur Einhaltung des UN-Sozialpakts hat die GEW unter dem Titel „Wege an die Hochschulen“ Unterrichtsbausteine zu Hochschulbildung, Bildungspolitik, Bildungs- und Studienfinanzierung veröffentlicht und auf der Didacta 2008 in Stuttgart präsentiert.