GEW - Die Bildungsgewerkschaft

Wofür wir stehen

Wer im Ruhestand ist, geht nicht auf Tauchstation. Die Entwicklung der Gesellschaft und des Bildungswesens ist niemandem egal, der sein Leben lang für Chancengleichheit und bildungspolitische Reformperspektiven gestritten hat.

Stets auf dem Laufenden

Ältere GEW-Mitglieder sind gut informiert und stehen weiterhin in der reformpolitischen Debatte. Sie wissen, was sich in Gesellschaft, Bildungspolitik und Pädagogik tut. Unsere zahlreichen Publikationen – wie Erziehung und Wissenschaft, die Mitgliederzeitschriften der Landesverbände, die Infos der Kreis- und Ortsverbände, Broschüren, Bücher, Fachzeitschriften – stellen sicher, dass niemand den Anschluss verliert, nur weil er oder sie nicht mehr im Dienst ist.

Hand in Hand

Aus dem aktiven Dienst ausscheiden und dann endlich Zeit für längst fällige Aktivitäten haben: Das gilt auch für die Seniorinnen und Senioren in der GEW. Sie bleiben aktiv in ihrer Gewerkschaft und sie tun etwas – für sich und andere. Und Sie?

Sind Sie eigentlich noch davon überzeugt, dass die wohlverdiente Altersversorgung auf Dauer auch ohne gewerkschaftliche Gegenmacht gesichert ist? Überrascht es Sie, dass inzwischen die gewerkschaftliche Interessenvertretung für Versorgungsempfänger und Rentner den gleichen Umfang angenommen hat wie die Arbeit für aktiv Beschäftigte? Hätten Sie gedacht, dass der gewerkschaftliche Rechtsschutz für Seniorinnen und Senioren in versorgungsrechtlichen und sozialrechtlichen Streitigkeiten ständig zunimmt? Ist Ihnen bekannt, dass bei Tod des Mitgliedes der Rechtsschutz für Angehörige in Versorgungs- und Sozialversicherungsfragen beitragsfrei erhalten bleibt?

Es gibt viele gute Gründe, auch im Ruhestand in der Bildungsgewerkschaft zu bleiben oder in die GEW einzutreten. Sie profitieren weiterhin von unseren Leistungen, nehmen Einfluss auf die Bildungs- und Gewerkschaftspolitik und unterstützen die gewerkschaftliche Solidargemeinschaft. Vor allem aber: sie halten Kontakt zu Ihren Kolleginnen und Kollegen.

In guten Händen

Mit dem Ruhestand sind die Probleme nicht aus der Welt. Einige Probleme fangen vielleicht erst an. Wir wissen aus Erfahrung, dass der Ärger mit der Beihilfe und der Leistung der Krankenkasse eher noch zunimmt. Hier greift die Beratung der GEW.

Unsere Fachleute beraten, wenn es Probleme bei der Berechnung der Bezüge gibt, informieren über Beihilfe und Krankenversicherungsfragen, prüfen die Zahlungen an Hinterbliebene und Leistungen der Krankenkassen, Versicherungen und Beihilfestellen in Krankheitsfällen.

Selbst in die Hand nehmen

Die Stimme der Seniorinnen und Senioren hat in der GEW Gewicht. Gelegenheiten weiter mitzumachen, bieten sich bei vielen Anlässen, aber vor allem in den Personengruppen für Seniorinnen und Senioren.
In den Kreisverbänden diskutieren und planen die älteren Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit in den Seniorausschüssen. Sie bestimmen ihre Vertretung für Konferenzen und sind im Kreisvorstand präsent. Die Vertreter der örtlichen Ausschüsse bilden im Landesverband einen entsprechenden Ausschuss auf Landesebene, der die Arbeit der örtlichen Ausschüsse koordiniert. Auf Bundesebene arbeitet ein Bundesausschuss der Seniorinnen und Senioren durch den die älteren Mitglieder im Hauptvorstand vertreten sind. Die Seniorenausschüsse auf Bundes- und Landesebene pflegen enge Kontakte zu den anderen Gewerkschaften und engagieren sich im DGB.

Fazit: Ältere Kolleginnen und Kollegen können auf allen Ebenen ihre Anliegen selbst vertreten. Ihre Stimme hat Gewicht.

Die GEW braucht Sie

in der Bildungs- und Schulungsarbeit für neue Mitglieder und Funktionsträgerinnen und -träger, in der Organisation der Werbung und Betreuung von Mitgliedern, in der Mitarbeit bei unseren Zeitungen und Informationsmaterialien, als Referent oder Referentin, als Organisator oder Organisatorin von Fachtagungen und gewerkschaftlichen Veranstaltungen und als erfahrene Kollegin und Kollege mit Sachverstand auf den verschiedensten Feldern.