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"Wir lassen uns nicht abspeisen!" - Aktive Mittagspause beim Goethe-Institut

Der Unmut der Beschäftigten des Goethe-Instituts wächst. In den laufenden Tarifverhandlungen zum Eigenmittelbereich, aus dem die Inlandsinstitute finanziert werden, hat der Vorstand für die große Mehrheit keinerlei Verbesserung angeboten.

17.06.2015

Während die Tätigkeitsmerkmale, die über eine Eingruppierung entscheiden, seit Jahrzehnten unverändert blieben, sind die Anforderungen immer weiter gestiegen. Bei gleichem Lohn müssen die Beschäftigten zusätzliche Aufgaben übernehmen. Infolge der Digitalisierung nehmen Arbeitsbelastung und Arbeitsdruck beständig zu.

Die GEW fordert eine komplette Überarbeitung der Tätigkeitsmerkmale, von der alle Beschäftigtengruppen profitieren sollen. Mit ihrer aktiven Mittagspause in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt unterstützten die MitarbeiterInnen an den Inlandsinstituten die GEW-Forderungen. Sie erwarten, dass der Vorstand in den Tarifverhandlungen endlich ein Angebot macht, das ihre Leistungen und ihren Einsatz honoriert.

Das Motto „Wir lassen uns nicht abspeisen“ wurde kreativ erweitert: „Goethe, uns schmeckt' s nicht“, „Gute Arbeit geht durch den Magen“, „Bei uns wird nicht gegessen, was auf den Tisch kommt“ und „Schlechte Bezahlung verdirbt den Appetit“ war auf Schildern und Plakaten zu lesen.

An den Aktionen an den drei Standorten beteiligten sich neben den Vertragslehrkräften und Verwaltungsbeschäftigten auch Honorarlehrkräfte, FSJlerInnen und PraktikantInnen.

Fotos: GEW

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