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Warnstreik erreicht Höhepunkt: Über 10.000 auf der Straße

Der Warnstreik der Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen hat am Freitag noch einmal kräftig an Fahrt gewonnen. In Leipzig, Bautzen, Görlitz, Zwickau und Plauen legten rund 10.500 Lehrkräfte aus Protest über die Politik ihrer Landesregierung die Arbeit nieder. Bereits an den beiden Vortagen waren in den Regionen um Dresden und Chemnitz insgesamt 10.000 Lehrkräfte einem Aufruf der GEW gefolgt, um für einen Demografie-Tarifvertrag, eine gerechte Bezahlung und zusätzliche Stellen zu demonstrieren.

16.11.2012

Fotos: Claus Scharschuch und Matthias Klemm

Der bisherigen Weigerung der schwarz-gelben Landesregierung, über die Schaffung einer Altersteilzeitregelung nachzudenken, entgegnete Uwe Preuss auf der Kundgebung in Chemnitz für die GEW: „Wir sind kein kleiner Verein, den man einfach ignorieren kann. Wir wollen für unsere Kollegen den Generationenwechsel in den Lehrerzimmern mitgestalten und nicht irgendwelche Notprogramme übergestülpt bekommen."

Bereits am Tag zuvor in Dresden hatte die GEW-Landesvorsitzende Sabine Gerold den langen Atem der sächsischen Lehrkräfte betont: „Sollte sich der Finanzminister Tarifgesprächen zur Altersteilzeit auch nach den Warnstreiks verweigern, werden weitere Aktionen folgen“, kündigte Gerold an.

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