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Wahlen zur Ortskräftekommission stehen vor der Tür

Am 2. Dezember 2013 wird am Goethe-Institut erstmals nach dem im Jahr 2010 „runderneuerten“ Ortskräftestatut (OKS) eine neue Ortskräftekommission (OKK) gewählt, bisher wurde diese von GEW und Betriebsrat Ausland und Zentrale berufen.

24.10.2013

Die wichtigste Aufgabe der OKK besteht darin, Konflikte über die Arbeitsbedingungen der Ortskräfte an den Auslandsinstituten sozialpartnerschaftlich zu lösen. In Fällen, in denen vor Ort keine Einigung über die Beschäftigungsbedingungen der Ortskräfte auf Grundlage des Tarifvertrags zur Regelung der Arbeitsbedingungen der im Ausland beschäftigten deutschen nicht entsandten Angestellten (TVAngAusland) erzielt werden kann, kann die OKK angerufen werden und einen Schlichtungsvorschlag erarbeiten. Sie führt regelmäßige Monatsgespräche mit der Personalabteilung in der Zentrale und schult die Vertrauenspersonen. Somit hat sie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen der Ortskräfte.

Betriebliche Interessenvertretung braucht Engagement!

Die Mitglieder der OKK wie auch die Vertrauenspersonen der Ortskräfte an den Auslandsinstituten nehmen diese Aufgaben ausschließlich ehrenamtlich neben ihrer jeweiligen Tätigkeit für das Goethe-Institut wahr. Mit ihrem Engagement leisten sie einen erheblichen Beitrag zur betrieblichen Interessenvertretung. Sie setzen sich ein für faire Arbeitsbedingungen und sichere Beschäftigung und helfen Konflikte beizulegen, bevor sie eskalieren.

Die Ortskräftekommission besteht aus vier Mitgliedern, die in der Zentrale in München arbeiten und Auslandserfahrung haben sollen. Wahlberechtigt ist jeweils die erste Vertrauensperson gemäß Ortskräftestatut.

Kandidatenvorschläge können noch bis zum 11. November an die Wahlleiterin übermittelt werden (Bitte die Hinweise in der offiziellen Wahlausschreibung vom 7. Oktober 2013 beachten!). Vor einer Kandidatur ist es sinnvoll, Kontakt zur amtierenden OKK aufzunehmen, um sich eingehender über die Arbeit der Kommission zu erkundigen (Kontakt: OKK Geschäftsstelle, +49-89-15921-465 ).

Mit Gewerkschaft geht es besser!

Ohne gewerkschaftliches Engagement gäbe es keinen Tarifvertrag und kein Ortskräftestatut. In den anstehenden Verhandlungen braucht die GEW Unterstützung durch ihre Mitglieder weltweit. Neben der betrieblichen Interessenvertretung müssen auch die gewerkschaftlichen Strukturen an den Goethe-Instituten mit Leben gefüllt werden. Auch hier ist ehrenamtliches Engagement gefragt. Die zuständige Gewerkschaft für das Goethe-Institut insgesamt ist einzig die GEW – unabhängig davon, ob eine örtliche Gewerkschaft die Beschäftigungsbedingungen der Ortskräfte verhandelt.

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