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BuchtippVom Arbeiterkind zur Professur

Erstmals äußern sich in diesem Buch Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Fächer zur Verknüpfung von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Nach wie vor stammt nur eine Minderheit von ihnen aus der Arbeiterklasse.

10.06.2020

Noch immer gibt es große Hürden für einen Bildungsaufstieg – nach wie vor stammt nur eine Minderheit der Professorinnen und Professoren aus der Arbeiterklasse. Was bedeutet es diesenAufsteigerinnen und Aufsteiger, eine Professur erreicht zu haben? Wie erleben sie die Universität und das Versprechen der Chancengleichheit? Und wie haben ihre eigenen Aufstiegserfahrungen sie als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geprägt?

Erstmals äußern sich in diesem Buch Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Fächer zu ihrem „Klassenübergang“ und zur Verknüpfung von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Gerahmt werden die persönlichen Schilderungen durch ausgewählte Beiträge aus der Ungleichheitsforschung, unter anderen von Christoph Butterwegge, Michael Hartmann und Andrea Lange-Vester.

Vom Arbeiterkind zur Professur – Sozialer Aufstieg in der Wissenschaft. Autobiographische Notizen und soziobiographische Analysen“, Herausgeber: Julia Reuter (Universität zu Köln), Markus Gamper (Universität zu Köln), Christina Möller (Fachhochschule Dortmund), Frerk Blome (Leibniz Universität Hannover), Verlag: transcript, Bielefeld 2020, ISBN: 978-3-8376-4778-5, 28 Euro

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