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Türkei: Erdbebenopfer brauchen Hilfe

Bei dem schweren Erdbeben vor zwei Wochen in der Türkei sind mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen. Die Kälte macht den Überlebenden schwer zu schaffen. Die GEW ruft zu Spenden für die Opfer auf.

07.11.2011 - Manfred Brinkmann

Fotos: KESK

Zwei Wochen ist es her, dass ein Erdbeben der Stärke 7,2 die Region Van im Osten der Türkei erschütterte. Bei dem Beben am 23. Oktober 2011, einem der schwersten in der Geschichte des Landes, kamen nach offiziellen Angaben bisher 603 Menschen ums Leben. Zahlreiche Häuser und Schulen wurden zerstört oder schwer beschädigt. Zehntausende Menschen sind obdachlos und warten auf Hilfe. Die Situation ist weiterhin dramatisch, zumal der Winter vor der Tür steht und noch nicht ausreichend Notunterkünfte zur Verfügung stehen.

Eğitim-Sen, die Partnergewerkschaft der GEW in der Türkei, leistet Nothilfe für die Opfer der Katastrophe. Auch sechs Lehrerinnen und Lehrer, die Mitglieder der Eğitim-Sen waren, sind bei dem Beben getötet worden. Überall in der Türkei werden in den Regionalorganisationen der Eğitim-Sen warme Kleidung und Decken gesammelt, die in der Erdbebenregion dringend benötigt werden. Eğitim-Sen hat als Sofortmaßnahme 150 Zelte angeschafft und nach Van gebracht. Die GEW unterstützt die Hilfsmaßnahmen ihrer Partnergewerkschaft und ruft zu Spenden an den Heinrich-Rodenstein-Fonds auf.

 

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