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Toolbox gegen rechte Gewalt ist online

Die Internetseite Toolbox gegen rechte Gewalt gibt Tipps zum Umgang mit rassistischer und antisemitischer Gewalt. Sie richtet sich an Jugendliche, die auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder sexuellen Orientierung zu Angriffszielen geworden sind.

04.10.2017

Auf der neuen Internetplattform Toolbox gegen Rechts finden sich Hinweise und Informationen zum Umgang mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Das Angebot richtet sich speziell an Jugendliche, die auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder ihres politischen Engagements zu Angriffszielen rechter Gewalt geworden sind. Jugendliche sollen so über ihre Rechte und mögliche Strategien nach einem Angriff aufgeklärt werden. Die Inhalte sind online verfügbar und an jedem Ort per Smartphone abrufbar. Jugendliche sollen so auch unkompliziert in Kontakt mit Opferberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet treten können.

Die Website liefert Antworten auf Fragen wie: Was ist direkt nach einem Angriff wichtig? Wie kann ich mit meinen Ängsten umgehen? Was sind die Vor- und Nachteile einer Anzeige? Darüber hinaus gibt es wichtige Hinweise zu Entschädigungen und der Finanzierung von Arztkosten sowie anwaltlicher Vertretung. In einem Kurzfilm wird die Arbeitsweise der Opferberatungsstellen erläutert.

Auch die Studie "Was soll ich denn da sagen?!" der Vielfalt-Mediathek thematisiert den Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus im Schulalltag. Eva Georg und Tina Dürr befragten Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Sozialpädagoginnen und –pädagogen sowie Schullietungen, inwieweit sie Rassismus im Schullalltag wahrnehmen, welche Handlungsmöglichkeiten sie sehen und welche Unterstützung sie sich wünschen, um im Sinne der betroffenen Kinder und Jugendlichen einzugreifen. Gestützt auf die Antworten kann die Studie ein Abbild über den Umgang mit Rassismus an Schulen vermitteln und zeigen, welche Unterstützungsangebote nötig sind.

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