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"Theresienstadt. Die Mädchen von Zimmer 28"

Das "Room 28 Bildungsprojekt" basiert auf dem Buch und der Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28" sowie auf dem Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak-Kinsky. Es soll Lehrkräfte und Studierende mit dem historischen Stoff vertraut machen.

30.06.2017

Seit 2004 erzählen ein Buch, eine Ausstellung und ein Theaterstück die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28", einer Gruppe jüdischer Kinder, deren Weg im Ghetto Theresienstadt, Mädchenheim L 410 im Zimmer 28 zusammentraf. Das "Kompendium 2016" vermittelt dieses über zwei Jahrzehnte gewachsene jüdisch-deutsche Erinnerungsprojekt zum Thema Holocaust, das auf originalen Dokumenten und Zeugnissen beruht, allen voran dem Tagebuch von Helga Pollak-Kinsky. Es enthält Beiträge zur pädagogischen Bedeutung des Projektes, eine Auswahl didaktisch aufbereiteter Lehrmaterialien, einen Überblick über die Aktivitäten und Vorhaben der "Room 28 Projects" und Informationen zum Verein Room 28 e.V.

Das Kompendium zum "Room 28 Bildungsprojekt" will vor allem Schulen, Lehrkräfte, Studierende und Kulturakteure aus allen Bereichen mit der Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" und dem damit verbundenen Bildungsprojekt vertraut machen. Es informiert über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, über die vielfältigen Aspekte des Stoffes und stellt die dazugehörigen Medien vor.

Der biografische Ansatz, die historische Kontextualisierung sowie die multimediale Aufbereitung machen die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte zu einem Entdeckungs- und Erkenntnisprozess und ermöglichen durch einen breit gefächerten Zugang Anknüpfungspunkte in den Fächern Deutsch, Geschichte, Politische Bildung und Religion/Ethik.

Hannelore Brenner, "Theresienstadt. Die Mädchen von Zimmer 28",Verlag: Edition Room 28; Auflage: 1, März 2017, ISBN-10: 3000552650, ISBN-13: 978-3000552656, 25 Euro.

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