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Tariflohn für alle!

Angestellte bei freien Trägern haben von den Fortschritten durch die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst meist nicht profitiert. Sie werden nach wie vor sehr unterschiedlich und unter den tariflichen Standards bezahlt.

23.06.2016

Während die kirchlichen Wohlfahrtsorganisationen, Caritas und Diakonie, ihre Arbeitsvertragsrichtlinien an die jeweiligen Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst anpassen, hat ein Teil der nicht konfessionellen Wohlfahrtsverbände die Orientierung an bundesweit geltenden Tarifverträgen aufgegeben. Darüber hinaus ist die Anzahl kleiner, meist nicht tarifgebundener Träger deutlich gewachsen.

Die GEW fordert daher: Tariflohn für alle! Zum Auftakt der gleichnamigen Kampagne hat die Gewerkschaft eine Broschüre mit dem Untertitel "Für eine gerechte und sichere Bezahlung bei freien Trägern der Kindertagesbetreuung" veröffentlicht.    

Auf 32 Seiten werden darin Argumente und Forderungen erläutert sowie aktuelle Arbeitsbedingungen bei freien Trägern geschildert. In weiteren Kapiteln werden die Eingruppierung und Bezahlung im öffentlichen Tarifrecht aufgeschlüsselt und die Situation in den einzelnen Bundesländern detailliert dargestellt. Abschließend geht es um Themen wie die Finanzierung der Kindertagesbetreuung und die Qualität in Kitas.

Darüber hinaus gibt es ein GEW-Gewinnspiel. Zu beantworten ist folgende Frage:

Die Gewerkschaften verhandeln regelmäßig über die Eingruppierung und die Gehälter der Beschäftigten bei Bund, Ländern und Kommunen. Um wieviel Prozent ist das Einkommen einer Erzieherin in den vergangenen fünf Jahren gestiegen?

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