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Film des Monats„Supa Modo“ erzählt kindgerecht vom Sterben

Die neunjährige Jo liebt Actionhelden und ist unheilbar krank. Da erfüllt ihr Dorf ihr einen Traum: Sie drehen einen Film – mit Jo als Superheldin in der Hauptrolle. „Supa Modo“ erzählt kindgerecht vom Sterben, dazu gibt es Unterrichtsmaterial.

18.04.2019

Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr größter Wunsch: einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst sie, dass sie unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mitansehen, wie das Mädchen die Zeit, die ihm noch bleibt, nur im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben und animiert das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen.

Mit „Supa Modo“ drehte der kenianische Filmemacher Likarion Wainaina ein berührendes Drama, das von der Kraft der Fantasie und einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens erzählt. „Wir denken immer, dass Kinder den Tod nicht verstehen, und wir vermeiden, mit ihnen darüber zu sprechen. Aber sie verstehen ihn“, sagte der Regisseur im Interview mit Kinofenster.de. Die Plattform wählte den Kinderfilm zum Film des Monats und bietet Unterrichtsmaterialien wie Hintergründe, eine Videoanalyse sowie filmpraktische und filmanalytische Aufgaben ab Klasse 3. 

2018 lief „Supa Modo“ bei der Berlinale in der Sektion Generation Kplus. Zu den Produzentinnen und Produzenten des Films gehören auch der deutsche Regisseur Tom Tykwer und seine Frau Marie Steinmann-Tykwer. Gedreht wurde an einem Originalschauplatz in der Nähe der Stadt Limuru.

 

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