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1. Mai im LivestreamSolidarität ist Zukunft!

Bereits zum zweiten Mal findet der Tag der Arbeit wegen der Coronapandemie digital statt. Der DGB sendet am 1. Mai 2021 einen Livestream. Du kannst dich digital beteiligen!

14.04.2021

Livestream am 1. Mai ab 14:00 Uhr!

Unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ laden die DGB-Gewerkschaften am diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai erneut zu einem digitalen Programm aus Politik, Kultur-Acts, Talks und Mitmachaktionen ein. Aus der DGB-Zentrale in Berlin wird ab 14 Uhr über Facebook, Youtube und die DGB-Webseite ein 90 Minuten langer Livestream gesendet. Mit dabei sind bekannte Künstlerinnen und Künstler, die Aktionen reichen von Poetry Slam bis zum „größten Chor Deutschlands“. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zum Mitmachen und Mitsingen aufgefordert. 

Videos schicken!

Dazu bitten wir euch: Schickt bis zu maximal 20 Sekunden lange Videos im Querformat und mit kurzen Statements, die dann als Zusammenschnitt im digitalen Livestream gezeigt werden. Die Botschaften sollten mit einem der folgenden Satzanfänge beginnen:

  • Ich engagiere mich im DGB, weil…
  • Wir engagieren uns im DGB, weil…
  • Der DGB ist wichtig, weil…
  • Unser größter DGB-Erfolg war…
  • Gewerkschaften sind Zukunft, weil…
  • Solidarität ist Zukunft, weil…

Enden sollten die Statements mit dem Satz „Wir sind DGB“. Die Videos sollten in einem üblichen Dateiformat bis zum 18. April 2021 mit dem Betreff „Wir sind DGB“ per E-Mail geschickt werden. Du kannst größere Videodateien auch vorher z.B. auf wetransfer.com hochladen und anschließend den dort generierten Downloadlink an den DGB mailen.

Mitmachen können Interessierte auch beim virtuellen Chor, der eine für das Motto „Solidarität ist Zukunft“ umgetextete Version von „Bella Ciao“ singt. Dazu müssen der Songtext und ein Karaoke-Video heruntergeladen werden. Dieses Video muss auf einem Endgerät laufen, während man sich selbst beim Mitsingen mit dem Smartphone filmt. Das Video sollte bis zum 26. April 2021 eingereicht werden. Mehr Details gibt es hier

2020 konnten wegen der Coronapandemie erstmals keine Mai-Kundgebungen auf Straßen und Plätzen stattfinden.

Aufruf zur Solidarität

Im Mai-Aufruf 2021 heißt es nun: „Wenn wir in den langen Monaten der Pandemie eines gelernt haben, dann das: Niemand bewältigt diese Krise allein. Nur als Wir, nur wenn wir gemeinsam handeln, finden wir den Weg in eine gute Zukunft. Mit guten Arbeitsbedingungen für alle in einer gesunden Umwelt. Nur gemeinsam mit allen Beschäftigten und mit Unternehmen, die ihrer gesellschaftliche Verantwortung  gerecht werden und nicht auf schnelle Profite setzen, wird es uns gelingen rasch die Krise zu überwinden. Nur gemeinsam werden wir die weitere Spaltung der Gesellschaft verhindern. Wenn nicht jeder nur an sich denkt, sondern wenn wir füreinander einstehen, werden wir unsere Demokratie stärken.“

„Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen.“

Solidarität sei auch die Zukunft der Bildung, heißt es weiter: Kinder aus reichem Elternhaus kämen oft besser durch die Krise als die aus armen Verhältnissen. Sie hätten die nötigen Computer und oft auch mehr Unterstützung. „Das darf nicht so bleiben. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Wir brauchen ein gut finanziertes, technisch und personell gut ausgestattetes öffentliches Bildungssystem für alle“, fordern die Gewerkschaften.