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FilmtippSerie über Alltagsrassismus bei Jugendlichen

In Zeiten von Rechtspopulismus und Hetze im Netz erzählen Jugendlichen in einer neuer Filmreihe über Alltagsrassismus von ihren Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen. Sie stellen sich die Frage, was jede und jeder Einzelne gegen Rassismus tun kann.

02.03.2020

Die Filmreihe besteht aus einem Kurzspielfilm und mehreren dokumentarischen Filmen, in denen Jugendliche frei und unzensiert von ihren Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen erzählen. Wie reagieren sie, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe beleidigt wird? Wo mischen sie sich ein und wo nicht? Die Jugendlichen zeigen ihr Leben in einer multikulturellen Gesellschaft mit den Herausforderungen, die diese mit sich bringt. Die eigene Herkunft und die kulturelle Zugehörigkeit spielen dabei für sie in ihrem Alltag eine genauso wichtige Rolle wie kulturelle Unterschiede und Abgrenzungen. Mit wem sind sie befreundet, mit wem nicht? Was lernen sie von anderen Kulturen, und wie wirkt sich kulturelle Vielfalt auf den Freundeskreis aus?

Akzeptanz und Respekt stärken

Der Kurzspielfilm „Su“ handelt von einer Gruppe von Jugendlichen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund. Sie müssen sich auf einer Party kulturellen Konflikten und Vorurteilen stellen und ihre Konflikte zwischen Anpassung und Abgrenzung lösen. Themen sind soziale Zugehörigkeit und Ausgrenzung sowie kulturelle Vorurteile und Diskriminierung.

Ziel der Filmreihe „Alltagsrassismus“ ist es, Diskussionen zum Umgang miteinander anzuregen und einen offenen und persönlichen Austausch zu fördern sowie gegenseitige Akzeptanz und Respekt zu stärken. Mit dem Kauf oder der Ausleihe verbunden ist die Erlaubnis zur nicht-gewerblichen öffentlichen Vorführung. Für diese Ö-Lizenz beträgt der Kaufpreis je DVD jeweils 32 Euro, der Ausleihpreis 12 Euro, Streaming und Download sind ab 9 Euro möglich.