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"Schule gegen sexuelle Gewalt" startet in weiteren Bundesländern

Die Initiative fördert Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt an Schulen. Sie war im September 2016 bereits in Nordrhein-Westfalen gestartet, nun folgen drei weitere Bundesländer. Die GEW unterstützt die Initiative.

30.01.2017

"Schule gegen sexuelle Gewalt" ist eine Initiative des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung in Kooperation mit den 16 Kultusministerien sowie der GEW und dem VBE. Mit der Initiative "Schule gegen sexuelle Gewalt" sollen die über 30.000 Schulen in Deutschland fachlich unterstützt und ermutigt werden, Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt zu entwickeln und zum gelebten Schulalltag werden zu lassen. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und Mädchen und Jungen durch Maßnahmen der Prävention und Intervention besser zu schützen und ihnen schneller Hilfen anzubieten. Nordrhein-Westfalen startete mit "Schule gegen sexuelle Gewalt" bereits am 19. September 2016. Nun folgen drei weitere Bundesländer. Hessen startet mit einer Landespressekonferenz des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs gemeinsam mit Minister Alexander Lorz am 21. Februar 2017, Schleswig-Holstein folgt am 25. März 2017 und Baden-Württemberg am 26. Oktober 2017.

Die GEW unterstützt die Initiative bereits seit ihrem Start im September. "Die GEW stellt sich der Verantwortung, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen. Mit guten Präventionskonzepten kann Schule eine Schlüsselrolle für gelebten Kinderschutz spielen. Dafür braucht Schule Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, um diese zu qualifizieren, ihre Handlungsoptionen zu erweitern und ihre Beratungskompetenz zu stärken", sagte Marlis Tepe bei der Vorstellung der Initiative im September in Berlin.

Weitere Informationen sowie länderspezifische Angebote von den Ländern gibt es im Fachportal auf https://www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de

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