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Schulbücher des Jahres 2018 ausgezeichnet

Die Schulbücher des Jahres 2018 sind gekürt: Das „mBook Geschichte“ ist Sieger in der Kategorie Gesellschaft, der erste Platz in der Kategorie Sprachen geht an „Highlight 5“ und in der Kategorie Mathematik an „matheWerkstatt 9“.

20.02.2018

Auf der didacta in Hannover sind am Dienstag die Preisträger des „Schulbuchs des Jahres 2018“ ausgezeichnet worden. Die Expertenjury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen wählte Bücher für die Sekundarstufe I aus: In der Kategorie Gesellschaft setzte sich das „mBook Geschichte“ durch, in der Kategorie Sprachen „Highlight 5“ und in der Kategorie Mathematik „matheWerkstatt 9“. Die prämierten Schulbücher zeigten nicht nur, „was Schülerinnen und Schüler lernen sollen, sondern auch warum. Dies geschieht durch die Verankerung der Themen in lebensweltlichen oder gesellschaftlichen Kontexten: Schülerinnen und Schüler lernen, wie Jugendliche in England oder Spanien sprechen. Mathebücher greifen Alltagsfragen auf und in Geschichte wird der Bogen zur Gegenwart geschlagen.“ sagte der Jury-Vorsitzende Eckhardt Fuchs.

Mit einem persönlichen Videostatement leiten die Autoren des „mBook Geschichte“ ihre Kapitel ein und erklären, warum sie das Thema wichtig finden. Herausragend nannte die Jury die Verlinkung des Werkes mit frei verfügbaren Materialien im Netz, die vielfältige Gegenwartsbezüge ermöglichten und das Fach Geschichte spannend machten. „Highlight“ punktet durch einen handlungsorientierten Ansatz: Die Schülerinnen und Schüler werden angeregt, Blogeinträge, SMS oder Einladungen zu schreiben, kleine Filme zu drehen oder sich Spiele auszudenken. Die Kapitel der „matheWerkstatt“ setzen thematisch bei lebensweltlichen Problemen an, so dass Schülerinnen und Schüler die Relevanz mathematischer Fragen erkennen können.

Das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung verleiht den Preis seit 2012. Ausgewählt werden herausragende Lehrwerke, die alle Standards eines zeitgemäßen Schulbuchs erfüllen und sich durch innovative Ansätze auszeichnen. Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt: didaktisches Konzept, fachwissenschaftlicher Bezug, Schülerorientierung, Aufgabenkultur, Verständlichkeit und Gestaltung.

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