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Schuhe putzen gegen Kinderarbeit

Um auf das weltweite Problem der Kinderarbeit aufmerksam zu machen, hat sich die Klasse R8a der Fürstabt-Gerbert-Schule in St.Blasien selbst die Hände schmutzig gemacht. Im Rahmen eines adventlichen Künstlertages am 15. Dezember boten die Schülerinnen und Schüler den Passanten auf der Straße des Schwarzwaldstädtchens ihre Dienste als Schuhputzer an. Obendrein servierten sie ihren Kunden weihnachtliches Gebäck, Kaffee und Tee. Kein Wunder, dass der Schuhputzstand trotz Dauerregens sehr gut besucht war.

18.01.2013

Während die Jugendlichen sich unter Aufsicht von Diplom-Schuhputzer und EWG-Lehrer Gerhard Kappenberger zu Füßen der Erwachsenen ins Zeug legten, blieb viel Zeit für interessante Gespräche mit der durchweg offenen Schuhputz-Kundschaft über den Sinn von „Fair Childhood“ und das Problem der Kinderarbeit. Vom guten Zweck der Aktion überzeugt, ließen sich die St-Blasier nicht lumpen und spendeten großzügig in die „Fair Childhood“-Kasse. Am Ende kamen 230,- Euro zusammen, die die Schülerinnen und Schüler der R8a für die wichtige Arbeit von „Fair Childhood“ spendeten. Vielen Dank dafür!

Aufmerksam geworden waren die Schüler auf das Thema während ihres EWG-Unterrichts (EWG: Erdkunde Wirtschaftskunde Gemeinschaftskunde). Nach dem sie den GEW-Film „Fair Childhood“ über die Auswüchse der Kinderarbeit in Indien geschaut hatte, beschloss die Klasse, selbst aktiv zu werden.

Wollt auch ihr mit eurer Klasse, eurem Verein oder euren Freunden etwa gegen Kinderarbeit unternehmen? Habt ihr eine Idee, wie jeder von uns dazu beitragen kann, Kinderarbeit zu unterbinden? Oder fällt euch ein, wie wir andere für das Thema sensibilisieren können? Dann bewerbt euch für unseren Ideenwettbewerb „Kinderarbeitsfreie Zonen schaffen“ und gewinnt noch etwas dabei.

http://www.gew.de/Binaries/Binary94659/Schuhputzaktion_R8_15.12.12-1.jpg

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