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Schlechtwetterwolken über dem Bildungsgipfel

Noch bevor der Bildungsgipfel in Dresden überhaupt begonnen hat, mehren sich die Zweifel daran, dass er zu greifbaren Ergebnissen führen wird. Die Länder beharren gegenüber dem Bund auf ihrer Allein-Zuständigkeit für die Bildung. Zweiter Knackpunkt: das Geld.

22.10.2008

Während Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vor dem heutigen Bund-Länder-Treffen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte, "in der Bildungspolitik weiterhin lediglich auf substanzlose Ankündigungen zu setzen", ruderten vor allem die Ministerpräsidenten der unionsgeführten Bundesländer im Vorfeld heftig zurück.

Sachsen-Anhalts Regierungschef Wolfgang Böhmer (CDU) machte in einem Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" seine Haltung zum Bildungsgipfel deutlich: "Ich erwarte, dass der Bildungsgipfel nach drei Stunden vorbei ist. Ich habe ihn nicht erfunden. Bildung ist eindeutig Ländersache", so Böhmer.

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