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„Neue Klassenpolitik“Riexinger fordert Solidarität der Vielen

Klasse und Klassenpolitik müssten neu begründet werden, analysiert der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger in seinem Buch „Neue Klassenpolitik“. Er macht auch konkrete Vorschläge zur Neuregulierung der Arbeit.

24.01.2019

Bernd Riexingers ganzes politisches Leben ist mit den betrieblichen und gewerkschaftlichen Entwicklungen, den vielfältigen Kämpfen, Niederlagen und auch Erfolgen der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung eng verbunden. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Vorsitzende der Partei Die Linke einen inklusiven Klassenbegriff: Gegen die Spaltungen und Schwächungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften stellt er in seinem Buch das Konzept einer verbindenden Klassenpolitik vor.

Es geht um die Neudefinition des Begriffs der Solidarität und die Herausbildung eines politischen Blocks, der für fortschrittliche Politik im 21. Jahrhundert steht. Im Konzept der verbindenden Klassenpolitik sind konkrete Vorschläge zur Neuregulierung der Arbeit und zur Schaffung von humanen und demokratischen Arbeitsbeziehungen enthalten.

In seinem Vorwort schreibt Riexinger: „Ich hatte das Glück, mit mutigen Verkäuferinnen und Müllwerkern, mit Journalisten, Bankangestellten und Garderobenfrauen, mit Erzieherinnen und Pflegern zu kämpfen. Sie haben mich gelehrt, wie schnell Menschen zum Widerstand finden können, wie sehr Solidarität und Lebensfreude zusammengehen. Sie haben mir gezeigt, dass sie sich selber führen, wenn Führung demokratisiert wird. Diese Erfahrungen sind in dieses Buch eingeflossen.“

Bernd Riexinger, „Neue Klassenpolitik: Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen“, Verlag: VSA, 2018, ISBN 978-3-89965-827-9, 14,80 Euro

 

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