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Reichtum umverteilen – Breites Bündnis kritisiert Vermögensverteilung

Gemeinsam mit einer Vielzahl zivilgesellschaftlicher Organisationen fordert die GEW im Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" einen Kurswechsel in der Steuerpolitik.

18.01.2017

Mehr öffentliche Investitionen und mehr Personal: für Infrastruktur, Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen, Gesundheitswesen und Pflege, Kultur, Jugend und Sport, soziale und Arbeitsmarkt-Integration. Das sind zentrale Anliegen der GEW. Gemeinsam mit einer Vielzahl zivilgesellschaftlicher Organisationen fordert die GEW im Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!", das heute seinen Aufruf veröffentlicht, endlich einen Kurswechsel. Das Bündnis ist der Überzeugung: Durch eine stärkere Besteuerung großer Vermögen, Einkommen und Erbschaften ist eine gerechtere Politik zu erreichen – und die ganz große Mehrheit der Bevölkerung würde hiervon profitieren.

Auch das Steuerkonzept, das die GEW bereits im März 2016 vorgelegt hat, geht in diese Richtung und illustriert, mit welchen steuerpolitischen Maßnahmen die Einnahmeseite so verbessert werden könnte, dass gute Bildung und gute Arbeit im Bildungsbereich möglich werden. "Um den Bildungsbereich zukunftsfähig zu machen, schlägt die GEW ein Investitionsprogramm in Bund und Ländern vor", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe.

"Bildung ist ein Menschenrecht. Sie unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung, ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und eröffnet Zugänge zum Arbeitsmarkt."

 

In seinem heutigen Aufruf warnt das Bündnis davor, dass die ungleichen Vermögens- und Machtverhältnisse zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt würden. Tepe sagte: "Bildung ist ein Menschenrecht. Sie unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung, ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und eröffnet Zugänge zum Arbeitsmarkt."

Das Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" verdeutlicht seine wesentlichen Forderungen in einem Fünf-Punkte-Katalog. Genauere Infos hierzu und den geplanten Aktivitäten finden sich auf der heute gelaunchten Bündnis-Internetseite: www.reichtum-umverteilen.de

"Mehr Geld für Bildung!" lautet die klare Forderung der GEW und ihrer zur Bundestagswahl ausgerufenen bundesweiten Initiative "Bildung. Weiter denken!".



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