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Reform der Vergabe der Aus- u. Weiterbildung dringend notwendig

„Vergabe öffentlich finanzierter Aus- und Weiterbildung – Rechtslage u. Alternativen“ war das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der GEW und der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, an der 130 Personen aus Politik, Administration, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen teilgenommen haben.

04.11.2014

Kaum ein Bereich im Bildungswesen ist in der Vergangenheit derartig „dereguliert“ worden wie die öffentlich finanzierte Weiterbildung. Mit Blick auf die geplante Reform des Vergaberechts für Dienstleistungen auf Bundesebene hat die GEW gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit die Veranstaltung „Vergabe öffentlich finanzierter Aus- und Weiterbildung – Rechtslage u. Alternativen“ durchgeführt, an der 130 Personen aus Politik, Administration, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen teilgenommen haben.

Gewerkschaften und auch die maßgeblichen Arbeitgeberverbände haben ein gemeinsames Eckpunktepapier zur anstehenden Reform der Politik vorgelegt. Ebenso neu ist, dass fast das gesamte Spektrum der Aus- und Weiterbildungslandschaft sich explizit zur Unterstützung bekennt – auch dies ein Verdienst insbesondere der GEW und ihrer guten Zusammenarbeit mit dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit. Mit der Tagung hat die GEW ferner ihr „Schwarzbuch: Vergabe von Aus- und Weiterbildungsleistungen“ der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen zur Tagung (einschließlich der Tagungsbeiträge, des gemeinsamen Positionspapiers von Gewerkschaften und Verbänden und des Schwarzbuchs) sind unter "Vergabeverfahren vom Kopf auf die Füße stellen" verfügbar.

Außerdem in dieser Ausgabe:
- Weiterbildungsakademie 2014: „Profession und Profil“

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