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Raus zum 1.Mai!

13.04.2018

Die Gewerkschaften demonstrieren am 1. Mai wieder für eine solidarische, vielfältige und gerechte Gesellschaft in Deutschland und Europa. Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe wird auf der 1.-Mai-Feier in Hannover sprechen.

Unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Mitgliedsgewerkschaften auf, an den Kundgebungen und Demonstrationen zum 1. Mai 2018, dem „Tag der Arbeit“, teilzunehmen. Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe spricht während der 1.-Mai-Feier in Hannover auf dem Trammplatz. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr. GEW-Tarifexperte Daniel Merbitz wird ab 11 Uhr in Erlangen als Redner auf dem Neustädter Kirchenplatz erwartet.

Die zentrale Mai-Kundgebung des DGB mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann findet in diesem Jahr in Nürnberg statt. Der DGB forderte von der großen Koalition bereits mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik und mehr Förderung der Vielfalt: „Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte.“

Konkret verlangen die Gewerkschaften außerdem:

  • die Abschaffung von Niedriglöhnen, Mini- und Midijobs
  • die Abschaffung von Überstunden und Überlastung im öffentlichen Dienst durch die Einstellung von mehr Personal
  • mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung
  • mehr Investitionen in bessere Bildung und Infrastruktur
  • die Schließung der Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen
  • ein Verbot für Arbeitgeber, aus der Tarifbindung auszusteigen
  • ein gerechtes Steuersystem, in dem Reiche mehr übernehmen als Arme
  • die Stärkung eines sozialen und solidarischen Europas

Der 1. Mai wird als Internationaler Tag der Arbeiterbewegung gefeiert. Seine Anfänge gehen zurück auf das Jahr 1890. Damals begingen erstmals Millionen arbeitender Menschen in Europa und in den USA gleichzeitig den „Weltfeiertag der Arbeit“. Um sozialen Ausgleich und Deeskalation des Klassenkonflikts bemüht wurde der 1. Mai 1900 als bezahlter - zunächst halber - Feiertag einführt.

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