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„Philo“und „Green Line" sind Schulbücher des Jahres

„Philo“und „Green Line“ sind bei der Leipziger Buchmesse als Schulbücher des Jahres 2016 ausgezeichnet worden. Ein Sonderpreis für digitale Bildungsmedien ging an das „mbook“.

 

 

18.03.2016

„Philo“ ist das Schulbuch des Jahres 2016 in der Kategorie Geschichte und Gesellschaft. Der Preis im Bereich Sprachen geht an „Green Line Oberstufe“. In der Kategorie MINT gab es in diesem Jahr keinen Sieger, stattdessen  entschied sich die Jury für einen Sonderpreis für digitale Bildungsmedien, der an das „mbook“ ging. Die Preisträger wurden am Freitag auf der Leipziger Buchmesse verkündet. In diesem Jahr zeichnete die Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen Schulbücher für die Sekundarstufe II aus. Das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung vergab die Preise bereits zum fünften Mal.

"Green Line" beeindrucke mit dem breiten Spektrum an Textsorten zu hochaktuellen Themen wie Globalisierung, Migration und Wissenschaft, urteilte die Jury. "Philo" entfaltet die klassischen Fragen der Philosophie anhand aktueller Kontroversen, beispielsweise um den NSA-Abhörskandal oder Steuerhinterziehung. Das "mBook" öffne den Geschichtsunterricht hin zur digitalen Welt und finde neue Ansätze für das historische Lernen.

„Alle ausgezeichneten Preisträger zeigen aufgrund ihrer innovativen Konzepte beispielgebend, welchen großen Nutzen Bildungsmedien für das Lehren und Lernen in allen Lebensbereichen bieten können", sagte der Direktor des Instituts und Juryvorsitzende, Eckhardt Fuchs. Die besondere Stärke der ausgezeichneten Bücher liege darin, "dass sie mehr können, nämlich zum kreativen, problemorientierten und fächerübergreifenden Denken anregen," betonte die Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Staatsministerin für Kultus des Freistaates Sachsen, Brunhild Kurth.

Zu den Auswahlkriterien zählten neben Impulsen zum selbstständigen Denken das didaktische Konzept, der fachwissenschaftliche Bezug, Schülerorientierung, Aufgabenkultur, Verständlichkeit und Gestaltung.

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