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Philippinische Lehrerin und Gewerkschafter aus dem Irak geehrt

Die philippinische Lehrerin Luisa Bautista-Yu und der irakische Gewerkschafter Ahmed Jassim Salih Al-Shiblawi wurden beim 7. Weltkongress der Bildungsinternationale (BI) in Kanada für herausragende Verdienste um die Bildung und den Einsatz für Menschen- und Gewerkschaftsrechte mit Preisen ausgezeichnet.

26.07.2015 - Ilka Hoffman, Anton Salzbrunn

Auf ihren Kongressen verleiht die Bildungsinternationale alle vier Jahre zwei Preise für herausragendes Engagement: Der Albert-Shanker-Preis wird an Lehrer*innen oder im Bildungsbereich Beschäftigte vergeben, die sich in herausragender Form für die Bildung in ihrem Land stark gemacht haben. Den Mary-Hatwood-Futrell-Menschenrechts- und Gewerkschaftspreis erhalten Gewerkschafter*innen oder Aktivist*innen, die sich um die Verteidigung von Menschen- und Gewerkschaftsrechten verdient gemacht haben.

Der Albert-Shanker-Preis ging während des 7. BI-Weltkongresses an Luisa Bautista-Yu. Die erfahrene Grundschullehrerin hat sich nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen im Jahr 2013 besonders für die Organisation der Bildung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt.

Den Mary-Hatwood-Preis hat Ahmed Jassim Salih Al-Shiblawi am Samstag in Ottawa erhalten. Er ist Präsident des technischen Bereiches der irakischen Lehrergewerkschaft. Er zeigte sehr viel Mut und Engagement bei der Verteidigung von Menschen- und Gewerkschaftsrechten in seinem Land. Ahmed Jassim Salih Al-Shiblawi bedankte sich bei der britischen Bildungsgewerkschaft NASUWT und der GEW für die Unterstützung seiner Nominierung für den BI-Preis.

Nach der feierlichen Übergabe der Preise fand am letzten Abend des Kongresses im Westin-Hotel ein Abenddinner statt, das mit Tanz zu heißen Rhythmen ausklang. Neben vielen internationalen Gästen war auch die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe auf Feierlichkeiten vertreten.

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