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Fridays for Future#NeustartKlima-Demos in Hunderten Städten

Aktivisten rufen für den 29. November erneut zu globalen Demonstrationen für den Klimaschutz auf. Bundesweit sind bisher bereits mehr als 460 Demos geplant.

26.11.2019

Die Umweltaktivistinnen und -aktivisten der Bewegung Fridays for Future rufen zum vierten globalen Klimastreik am Freitag auf: Wenige Tage vor der am 2. Dezember startenden UN-Weltklimakonferenz in Madrid wollen sie unter dem Motto #Neustartklima erneut für wirksamere Maßnahmen gegen den Klimawandel demonstrieren. In Deutschland, wo laut Fridays for Future bundesweit bisher 460 Demos angekündigt sind, soll auch gegen das sogenannte Klimapaket der Bundesregierung protestiert werden.

Mittlerweile gründeten sich auch beispielsweise die Scientists for Future, Students for Future, Teachers for Future und Parents for Future. Die Pläne des Klimakabinetts der großen Koalition „reichen nicht, um die Klimaziele von Paris einzuhalten, das heißt die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Wir steuern damit auf eine Erderwärmung von drei oder vier Grad zu – mit katastrophalen Folgen nicht nur für die Menschheit, sondern für alle Arten von Lebewesen“, kritisierten jüngst die Parents for Future. Die geplanten Maßnahmen seien „weit von dem entfernt, was technisch wie auch politisch möglich ist“.

„Wir müssen endlich umsteuern, die Zeit läuft uns allen weg“ (Marlis Tepe)

Auch die GEW fordert die Bundesregierung auf, konkrete Schritte zu ergreifen, um den Klimawandel zu stoppen. „Wir müssen endlich umsteuern, die Zeit läuft uns allen weg“, sagt die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe. Die Industriestaaten, die dafür verantwortlich seien, dass der Klimawandel immer schneller voranschreite, müssten jetzt am stärksten und schnellsten ihre Emissionen reduzieren.

Mehr BNE im Unterricht

Die Bildungsgewerkschaft engagiert sich seit Jahren für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN) und unterstützt daher die Klimabewegung „Fridays for Future“. Zugleich plädiert sie dafür, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Schulen noch stärker als bisher in den Fokus zu nehmen. Lehrkräfte sollten das Thema im Unterricht, aber auch auf Exkursionen und in Projekten bearbeiten und ein positives Klima für ökologische Fragestellungen schaffen.

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